DTM Valencia: Die Analyse Teil 1 | DTM
2010-05-24 13:00:00

DTM Valencia: Die Analyse Teil 1

DTM Valencia: Die Analyse Teil 1

Beim Spanien-Gastspiel der DTM schlug Audi zurück. In Hockenheim zum Auftakt noch auf ganzer Front gescheitert, dominierten die Ingolstädter in Valencia das Geschehen. Ein strahlender Sieger Ekström, Prémat als bester Fahrer eines 2008er-Modells – das Wochenende hätte am Ende perfekt sein können. Wäre da nicht der Lapsus der Abt-Mannschaft gewesen, der für den nachträglichen Ausschluss der zweitplatzierten Tomczyk verantwortlich war. Dtm.com hat die Leistungen aller 18 DTM-Fahrer und ihrer Teams genau unter die Lupe genommen, analysiert und benotet.

Mattias Ekström (4 / 1 / 1 / 9 / 1): Mattias kam nach dem Rennen aus dem Grinsen nicht mehr heraus. Pole-Position, schnellste Rennrunde und schließlich der Sieg waren der Lohn für ein perfektes Rennwochenende. Lange hatte der Schwede auf den Erfolg warten müssen – mehr als ein Jahr lang war er nicht mehr siegreich. Im Rennen gab sich Mattias zu keinem Zeitpunkt eine Blöße und diktierte an der Spitze souverän das Geschehen. Zu keinem Zeitpunkt schien sein Sieg in Gefahr. Nun ist Ecki einer der heißen Kandidaten auf den Titel, denn das Rennen in Valencia schien für ihn Befreiungsschlag und Initialzündung zugleich.
Note 1

Bruno Spengler (10 / 3 / 2 / 3 / 2): Bruno hatte im Rennen seinen Platz schnell gefunden. An Ekström führte kein Weg heran, geschweige denn vorbei. Besonnen und unauffällig bestritt er das Rennen in Valencia. Auch als plötzlich Tomczyk vor ihm auftauchte, konzentrierte sich der Kanadier darauf, in erster Linie Punkte einzufahren. Eine Harakiri-Aktion steht dem smarten Bruno nicht.
Note 1

Alexandre Prémat (7 / 7 / 8 / 5 / 3): Alexandre lieferte in Valencia über das gesamte Wochenende eine starke Vorstellung. Seine hausgemachten Fehler im Qualifying bügelte er mit einem sehenswerten Zweikampf mit Paffett in der Anfangsphase aus. Eine spontan geänderte Taktik tat am Ende ihr Übriges, so dass der Franzose mit konstanten Rundenzeiten Platz um Platz nach vorne kam.
Note 2

Timo Scheider (2 / 10 / 10 / 11 /4): Nach dem schwachen Auftaktwochenende in Hockenheim ist Platz vier für Timo zumindest ein Lichtblick. Zwar konnte er von der Performance her nicht an seine starken Teamgefährten Ekström, Tomczyk und Jarvis heranreichen, am Ende zahlte sich dann aber aus, dass er sich selber nicht aufgegeben hat. Seine Aufholjagd von Platz zehn hin zu Rang vier war auf seinen Kampfgeist zurückzuführen – und ein kleines Bisschen Glück durch das Ausscheiden seiner Mitstreiter. Aber auch das gehört in der DTM dazu.
Note 2

Paul Di Resta (5 / 6 / 5 / 4 / 5): Als Fünfter verpasste Paul das Einzelzeitfahren im Qualifying nur knapp. Seine Zuversicht am Samstag konnte er im Rennen nicht ganz aufrecht erhalten, denn die Balance seiner AMG Mercedes C-Klasse war plötzlich nicht mehr optimal. So konnte er sich nicht verbessern. Zumindest gelang es dem Schotten, seine Position zu halten.
Note 3

Mike Rockenfeller (3 / 4 / 6 / 2 / 6): Mike war mit seinem Audi A4 DTM im Rennen nicht hundertprozentig zufrieden. Hinter der Spitzengruppe fuhr er ein ruhiges Rennen, allerdings ohne Aussichten, entscheidend Boden gut zu machen. Im direkten Vergleich zu seinem direkten Mitstreiter Prémat hatte Mike im Rennen das Nachsehen. Dabei hatte es im Qualifying mit Platz sechs noch sehr gut ausgesehen.
Note 3

Gary Paffett (14 / 2 / 4 / 14 / 7): Gary schimpfte wie ein Rohrspatz, als er nach einem kleinen Fahrfehler in der ersten Kurve mit Prémat in einen beinharten Zweikampf verwickelt wurde. Danach beklagte der Brite die Balance seiner C-Klasse und fiel bis auf Platz zehn zurück. Mit Kampfgeist startete er in der Schlussphase den Angriff auf die Punkteränge. Wie schon in der Startphase kommentierte er das Duell mit Molina seiner Crew gegenüber lautstark. Gary bot in Valencia viel Unterhaltung, wenn auch das Ergebnis seinen Maßstäben zufolge nicht optimal war.
Note 3

Miguel Molina (5 / 11 / 7 / 1 / 8): Wer hätte gedacht, dass Audi-Neuzugang Miguel derart in der DTM einschlagen würde? Ohne übertriebenen Respekt vor seinen Mitstreitern mischt der junge Spanier in der populärsten internationalen Tourenwagenserie mit und feiert einen Erfolg nach dem anderen. Nach seinem ersten Punkt für die Fahrerwertung in Hockenheim war es eine aus seiner Sicht glückliche Fügung – Tomczyks Ausschluss – die seine Arbeit auch bei seinem Heimspiel belohnte. Im Duell mit Paffett bewies Miguel Nervenstärke.
Note 2

Jamie Green (8 / 9 / 12 / 10 / 9): Jamie kam in Valencia nicht so richtig in Tritt. Im Qualifying nur Zwölfter, konnte sich der Brite auch im Rennen nicht entscheidend nach vorne fahren. Am Ende verbesserte er sich nur um drei Plätze und scheiterte an der Punktegrenze. Er muss sich eingestehen, dass die Fahrzeuge gleichen Jahrgangs seiner Mitbewerber in Spanien einfach schneller waren.
Note 4

Susie Stoddart (12 / 18 / 17 / 18 / 10): Hinter Susie liegt ein Rennwochenende mit Höhen und Tiefen. Mit Getriebeproblemen im Freien Training und im Qualifying sprang nur der 17. Startplatz heraus. Im Rennen war die Schottin lange in einen Zweikampf mit Coulthard verwickelt, an dem aber kein Weg vorbei führte. Am Ende war ihre Konstanz und die Tatsache, dass an ihrer C-Klasse keine Probleme auftraten dafür verantwortlich, dass mit Platz zehn noch ein versöhnliches Ergebnis zu Buche stand.
Note 3

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