DTM Valencia: Die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2010-05-25 14:00:00

DTM Valencia: Die Analyse Teil 2

DTM Valencia: Die Analyse Teil 2

Beim Spanien-Gastspiel der DTM schlug Audi zurück. In Hockenheim zum Auftakt noch auf ganzer Front gescheitert, dominierten die Ingolstädter in Valencia das Geschehen. Ein strahlender Sieger Ekström, Prémat als bester Fahrer eines 2008er-Modells - das Wochenende hätte am Ende perfekt sein können. Wäre da nicht der Lapsus der Abt-Mannschaft gewesen, der für den nachträglichen Ausschluss der zweitplatzierten Tomczyk verantwortlich war. Dtm.com hat die Leistungen aller 18 DTM-Fahrer und ihrer Teams genau unter die Lupe genommen, analysiert und benotet.

RMaro Engel (11 / 13 / 15 / 12 / 11): Die Platzierungen in den einzelnen Sessions betrachtet, war das DTM-Rennen in Valencia für Maro durchaus eine Reise wert: in Schlagdistanz zur Top Ten mit Potenzial für mehr. Was mit einem 2008er-Modell möglich ist, machte Teamkollege Jamie Green vor. Im Rennen fiel Maro nach einer Kollision mit Jamie weit zurück und verlor mehr als 20 Sekunden. Danach kämpfte er sich gut nach vorne und beendete das Rennen als Elfter. Ohne den Dreher wäre vielleicht mehr drin gewesen.
Note 3

CongFu Cheng (18 / 16 / 16 / 17 / 12): Der Chinese zeigte in einem unauffälligen Rennen eine deutlich bessere Performance als in den vorangegangenen Trainings und im Qualifying. Im Kampf um die besten Startplätze hatte er vor allem in den Kurven zu hart attackiert und verpasste als 16. den Einzug in die zweite Sektion des Qualifyings. Im Rennen konnte er sich um vier Positionen verbessern. Nach Platz 13 beim Auftaktrennen in Hockenheim nun Platz zwölf – es geht aufwärts.
Note 3

David Coulthard (17 / 14 / 14 / 8 / 13): Mission „fast“ erfüllt: Der Schotte steckt seine Erwartungen nicht zu hoch. Nachdem er im Qualifying die zweite Runde erreicht hatte, lautete sein selbst definiertes Ziel ankommen. Das hat er - zumindest fast - erreicht. In der 38. Runde musste er auf Platz zwölf liegend mit einem gebrochenen Schaltgestänge das Rennen vorzeitig beenden.
Note 3

Oliver Jarvis (1 / 5 / 3 / 6 / 14): Das Rennergebnis spiegelt nicht die Performance von Jarvis am gesamten Wochenende wider. Der Brite gehörte in allen Sessions zu den besten Piloten und lag im Rennen bis zu seinem Ausfall in der 38. Runde auf Podiumskurs. Pech für Jarvis, der nach Hockenheim auch in Valencia nicht für seine Leistungen belohnt wurde und eine Podiumsplatzierung aufgrund eines Defekts der Benzinpumpe verfehlte.
Note 2

Markus Winkelhock (15 / 12 / 11 / 13 / 15): Ein Wochenende zum Abhaken für Markus: Auch wenn mit Startplatz elf die Aussichten auf eine gute Platzierung im Rennen durchaus gegeben waren – im Rennen lief es für ihn alles andere als erhofft. In Runde 34 musste er mit einer gebrochenen Radaufhängung hinten links das Rennen vorzeitig beenden. Bis dahin konnte er sich nach vorne nicht verbessern, büßte bis zu seinem Ausfall eine Position ein.
Note 4

Ralf Schumacher (9 / 15 / 13 / 16 / nicht gewertet): Kleine Probleme addierten sich: Nach einem guten Start in das Wochenende und Platz neun im ersten Freien Training lief es für Ralf danach nicht mehr optimal. Im Qualifying konnte er nicht das Optimum aus dem Auto herausholen und musste sich mit Platz 13 begnügen. Das Rennen beendete er nach Zündaussetzern in Runde 24 vorzeitig.
Note 4

RMartin Tomczyk (6 / 8 / 9 / 7 / Wertungsausschluss): Die perfekt ausgeführte Strategie seines Teams brachte den Rosenheimer nach den zwei Pflichtboxenstopps im Rennen weit nach vorne. Hinter dem späteren Sieger Mattias Ekström überquerte Martin als Zweiter die Ziellinie. Den ersten der beiden Stopps machte er in Runde 20. Bis dahin fuhr er – trotz gebrauchter Reifen - die schnellsten Rundenzeiten im Feld. Nach dem zweiten Reifenwechsel in Runde 33 sortierte er sich hinter Eki auf Platz zwei ein. Wie er später im Interview verriet, war er über seine Positionsverbesserung selbst sehr überrascht. Noch überraschender kam für ihn der Wertungsausschluss. Sein Team hatte einen Reifen verwendet, der für das Rennen nicht mehr zugelassen war.
Note 4

Katherine Legge (16 / 17 / 18 / 15 / nicht gestartet): Was mit dem 2008er-Modell möglich ist, zeigten bei Audi vor allem Prémat und Rockenfeller. Katherine, im gleichen Modell unterwegs, fehlten bis zu zwei Sekunden auf die Bestzeit. Bei der Leistungsdichte im DTM-Feld ein enormer Rückstand. Am Rennen konnte sie aufgrund eines Infekts nicht teilnehmen.
Note 4

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