DTM Valencia: Die Analyse Teil 2 | DTM
2011-10-04 20:45:00

DTM Valencia: Die Analyse Teil 2

DTM Valencia: Die Analyse Teil 2

Audi feierte beim Gastspiel der DTM in Spanien einen großartigen Triumph. Mattias Ekström errang seinen dritten Saisonsieg, Filipe Albuquerque freute sich mit Platz zwei über sein bestes Saisonergebnis und Martin Tomczyk reichte schließlich ein dritter Rang, um vorzeitig die Entscheidung um den DTM-Titel 2011 zu seinen Gunsten zu entscheiden. In Wertung war Bruno Spengler als Siebter der beste Mercedes-Benz-Fahrer. Auf der Strecke hingegen wurden Renger van der Zande und David Coulthard auf den Plätzen fünf und sechs abgewinkt. Ob die beiden Fahrer einer 2008er AMG Mercedes C-Klasse diese Positionen allerdings für sich verbuchen können, wird eine Berufungsverhandlung in den kommenden Wochen entscheiden. Die beiden Fahrzeuge entsprachen bei der routinemäßigen technischen Untersuchung nach dem Qualifying nicht dem Reglement. DTM.com hat die Leistung aller 18 DTM-Fahrer und ihrer Teams unter die Lupe genommen und analysiert.

Jamie Green (5 / 7 / 12 / 11 / 10): Jamie klagte, wie auch seine Markenkollegen, über Probleme im Qualifying. Am Ende startete der Brite von Position zwölf aus in das Rennen. Beim Start machte er schnell Positionen gut und belegte nach der ersten Runde Platz acht. Die Strategie war nicht optimal gewählt, so dass er in der Phase der Boxenstopps einen Platz einbüßte. Abzüglich der beiden unter Vorbehalt fahrenden van der Zande und Coulthard wären für Platz sieben Punkte drin gewesen. Jamie entschied sich jedoch bereitwillig dazu, Spengler zu unterstützen.
Note 4

Susie Stoddart (14 / 13 / 18 / 16 / 11): Susie patzte im Qualifying und kam über Startplatz 18 nicht hinaus. Umso kämpferischer zeigte sich die Schottin dann jedoch im Rennen. Zeitweise fuhr sie die schnellsten Rundenzeiten des gesamten Starterfeldes und machte Boden gut. Als 13. wurde sie abgewinkt, als Elfte gewertet.
Note 3

Christian Vietoris (12 / 17 / 16 / 18 / 12): Christian zählte im Qualifying zu den Fahrern der 2008er C-Klassen, die am Ende des Feldes chancenlos agierten. Von Startplatz 16 aus gelang es ihm zudem nicht, im Rennen nachzulegen und seine Position entscheidend zu verbessern.
Note 4

Ralf Schumacher (4 / 10 / 10 / 8 / 13): Nach einem mäßigen Qualifying und Startplatz zehn hoffte Ralf noch auf das Rennen, denn die Zeiten aus den Longruns im Freien Training ließen den Rückschluss zu, dass es auf die Distanz besser laufen würde. Dieser Fall trat nicht ein. Nach einer schlechten Startrunde fand sich Ralf auf Position 14 wieder und konnte von da aus keinen Angriff starten, um weiter nach vorne zu kommen.
Note 4

Rahel Frey (17 / 16 / 17 / 14 / 14): Die Teamgefährtin des neuen DTM-Champions Tomczyk glänzte in Valencia mit achtbaren Rundenzeiten. Von Position 17 aus gestartet, fiel sie nach einer Kollision in der ersten Runde auf den letzten Platz zurück. In dieser Phase hatte sie zudem mit ihrem Audi A4 DTM zu kämpfen, so dass an eine Positionsverbesserung nicht zu denken war. Im letzten Renndrittel lief es hingegen besser, so dass sie als 14. Gewertet wurde.
Note 3

Maro Engel (17 / 18 / 15 / 17 / 15): Maro hat in Valencia total verwachst. Startplatz 15 im Qualifying und die gleiche Position im Rennen spiegeln bei Weitem nicht das Potential des Wahlmonegassen wieder. Zu Beginn des Rennens noch auf Position 13 gelegen, fiel Maro nach den Boxenstopps zeitweise bis auf den letzten Platz zurück. Die Performance, sich weiter nach vorne zu arbeiten fehlte.
Note 4

Edoardo Mortara (13 / 3 / 14 / 5 / 16): Nach zwei Top-Rennresultaten in Folge geriet das Valencia-Wochenende für Edoardo zum Desaster. Im Qualifying sorgte er nach einem Ausrutscher im zweiten Abschnitt für einen Abbruch in Q2. Die Folge war, dass er selber nicht mehr in das Geschehen eingreifen konnte und nur von Position 14 aus ins Rennen ging. Auch hier lief es nicht viel besser. Wenige Runden vor Schluss steuerte der Italiener mit technischen Problemen seine Box an.
Note 4

Renger van der Zande (8 / 14 / 3 / 13 / ex.): Wie gewonnen, so zerronnen; Renger war in Valencia im Rennen der stärkste Mercedes-Benz-Fahrer. Leider wird er dieses Ergebnis voraussichtlich nicht für sich verbuchen können. Nach dem Qualifying stellten die Technischen Kommissare an der C-Klasse des Niederländers einen nicht reglementkonform montierten Heckflügel fest, was mit einem Ausschluss aus dieser Session bestraft wurde. Dagegen kündigte sein Team Berufung an, so dass er das Rennen von Startplatz vier aus bestreiten konnte. Als Fünfter wurde er abgewinkt, taucht in den Ergebnislisten dennoch nicht auf. Die Berufungsverhandlung wird in einigen Wochen das endgültige Ergebnis hervorbringen.
Note –

David Coulthard (11 / 15 / 4 / 12 / ex.): David war der zweite Pilot, der neben van der Zande in Valencia unter Berufung startete. Platz vier im Qualifying und Position sechs im Rennen wären die besten Ergebnisse des Schotten in seiner DTM-Karriere gewesen. Ob er diese behalten kann, bleibt abzuwarten.
Note –

Eingeklammert stehen die Platzierungen der Fahrer aus den einzelnen Sessions in der Reihenfolge Freies Training 1 / Freies Training 2 / Qualifying / Warm-up / Rennen

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