DTM Zandvoort - die Analyse Teil 2 | DTM
2006-09-05 18:33:08

DTM Zandvoort - die Analyse Teil 2

DTM Zandvoort - die Analyse Teil 2

Die DTM bleibt spannend: Der siebte Lauf im niederländischen Zandvoort war ein wahrer Leckerbissen für alle Fans von packendem Tourenwagensport. Tom Kristensen holte auf dem Dünenkurs seinen zweiten Saisonsieg und verkürzte in der Fahrerwertung den Rückstand zum weiterhin Führenden Bernd Schneider. Der stürmte im Rennen von Platz sieben auf zwei nach vorne - und hätte Sieger Kristensen in der Schlussrunde beinahe noch angreifen können. Martin Tomczyk bestätigte sein Ergebnis vom Nürburgring und fuhr zum zweiten Mal in dieser Saison aufs Treppchen. Für Sie hat dtm.de die Leistungen aller DTM Fahrer im Verlauf des Wochenendes unter die Lupe genommen.

Mika Häkkinen (7 / 8 / 15 / 9 / 3 / 11): Für Mika lief es in Zandvoort nicht richtig rund – aber auch nicht richtig schlecht. Nach mittelmäßigen Platzierungen in den Tests verpasste er als Zehnter im zweiten Teil des Qualifyings den Einzug in die Runde der letzten Acht. Nach einem nicht ganz gelungenen Start kollidierte er in Runde sieben beim Versuch Christian Abt zu überholen mit selbigem und kassierte dafür von der Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe. Zudem stimmte nach dem harten Überholmanöver die Balance seiner C-Klasse nicht mehr. Einziger Trost: Die schnellste Rennrunde geht auf das Konto des Finnen. Note 4

LSusie Stoddart (18 / 17 / 19 / 20 / 17 / 12): Erneut fast am gesamten Wochenende die schnellste Frau im DTM Feld. Nur im entscheidenden Qualifying patzte sie, erwischte bei viel Verkehr keine freie Runde und landete auf dem 20. und damit letzten Platz. Was im Qualifying nicht klappte, funktionierte im Rennen: Mit guter Strategie teilte sie sich ihr Rennen ein, machte Position um Position gut und fuhr bis auf den zwölften Platz nach vorne. Note 2

Mattias Ekström (4 / 4 / 2 / 4 / 7 / 13): Gutes Rennwochenende des Schweden, der in allen Trainingssitzungen bei der Musik war. Von Startplatz vier aus ins Rennen gestartet lag er bis zu seinem ersten Boxenstopp auf Rang drei. In Runde 27 zerplatzten seine Träume von einer Podiumsplatzierung, als er mit Jamie Green in der „Tarzanbocht“ kollidierte. Mattias fiel weit zurück und kämpfte sich bis zum Rennende noch auf Platz 13 nach vorne. Note: 2

Frank Stippler (16 / 19 / 16 / 16 / 18 / 14): Er blieb am gesamten Rennwochenende weit hinter den Erwartungen und Möglichkeiten im 2005er-Auto zurück. War in allen Trainingssitzungen nur auf den hinteren Positionen zu finden, konnte keine Akzente setzen. Im Rennen „schwamm“ Frank einfach mit, wollte zu früh zu viel und drehte sich von der Strecke. Bei einer Berührung beschädigte er sich das rechte hintere Radhaus und kämpfte fortan mit stumpfen Waffen – für eine Attacke reichte es nicht mehr. Note: 5

Mathias Lauda (17 / 18 / 18 / 13 / 14 / 15): Ein fast perfektes Wochenende für den DTM Rookie. Als 13. schaffte Mathias sensationell den Sprung in den zweiten Teil des Qualifyings und sicherte sich für das Rennen mit Rang 13 den besten Startplatz seiner DTM Karriere. 13 als Glückszahl – nicht ganz: Im Rennen lief es für den Österreicher überhaupt nicht. Bereits beim Start verlor er drei Positionen, welche er im weiteren Verlauf nicht mehr aufholen konnte. Note 2

Nicolas Kiesa (8 / 16 / 7 / 17 / 19 / 16): Bei seinem zweiten DTM Einsatz ließ Nicolas ein ums andere Mal aufblitzen, dass er schnell ist. Im ersten Test am Freitag und im Freien Training fuhr der Däne deutlich in die Top 10. Im Qualifying war er dann nicht in der Lage, seine Performance auf den Punkt abzurufen. Das Rennen war nach einer Kollision – unglücklicherweise mit seiner Teamgefährtin Vanina Ickx – praktisch gelaufen und Nicolas nutzte die verbleibenden Runden, um weiter Erfahrungen zu sammeln. Wir sind auf die kommenden Rennen gespannt. Note: 3

Alexandros Margaritis (20 / 11 / 5 / - / 8 / -): Zum zweiten Mal in Folge startete Alexandros vom Ende des Feldes ins Rennen – von Startplatz neun aus wäre vielleicht mehr drin gewesen. Die Kollision im Qualifying zwischen ihm und Mücke war aus seiner Sicht eine Verkettung unglücklicher Umstände. Die Rennleitung bewertete dies anders. Im Rennen geriet der Grieche in der Anfangsphase mit Kiesa aneinander und stellte den Wagen mit starken Vibrationen in Runde 24 ab. Note: 4

Jean Alesi (9 / 6 / 6 / 16 / 1 / -): Für Jean gibt es nur Schwarz oder Weiß. Einem grandiosen vierten Platz am Nürburgring folgte ein enttäuschender Nuller in Zandvoort. Im Qualifying war mit einem defekten Dämpfer kein Blumentopf zu gewinnen, im Rennen streikte die Servolenkung. Jean, der in der Woche vor dem Rennen das Ende seiner DTM Laufbahn zum Ende der Saison bekannt gegeben hat, dazu: „Schade“. Note: 5

RChristian Abt (2 / 14 / 1 / 11 / 12 / -): In Zandvoort war Christian heiß auf ein gutes Ergebnis. Schon im ersten Test am Freitag zeigte er, was mit einem 2005er-Audi machbar ist – Platz zwei. Im Freien Training fuhr er Bestzeit, um wenig später im Qualifying zu patzen. Ein Fahrfehler bedeutete nur Startplatz 11. Dennoch war der Allgäuer guter Dinge, denn dass er in der Lage ist, sich im Rennen weiter zu steigern, hat er ein ums andere Mal unter Beweis gestellt. Nach einer Kollision mit Mika Häkkinen war der siebte Lauf dann aber frühzeitig beendet. Note: 3

Vanina Ickx (19 / 20 / 17 / 18 / 20 / -): Am Freitag fuhr Vanina hoffnungslos dem Feld hinterher, über Nacht kam dann die Steigerung. Die Belgierin war nach dem Qualifying glücklich, nachdem sie sich den 18. Startplatz gesichert hatte. Der Start gelang perfekt und Vanina machte Boden gut. Noch in der ersten Runde verbremste sie sich vor der Mastersbocht und traf ihren Teamkollegen Kiesa unsanft. Note: 4

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