DTM Zandvoort: Die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2010-08-24 16:30:00

DTM Zandvoort: Die Analyse Teil 2

DTM Zandvoort: Die Analyse Teil 2

Gary Paffett (Mercedes-Benz) gewann den sechsten Saisonlauf vor seinem Markenkollegen Paul Di Resta und Audi-Pilot Timo Scheider, der sich tags zuvor beeindruckend die Pole-Position gesichert hatte. Leider verpatzte Scheider den Start, so dass die beiden Mercedes-Benz-Piloten kampflos in Führung gingen. Das Duo setzte sich fortan vom Feld ab – den Fans blieb so ein spannender Kampf um die Spitze verwehrt und die Frage bleibt offen, ob Scheider die Führung hätte verteidigen können. DTM.com hat die Leistungen aller DTM-Piloten von Audi und Mercedes-Benz unter die Lupe genommen, analysiert und benotet.

Alexandre Prémat (1 / 8 / 13 / 9 / 11): Im Qualifying leistete sich Alexandre einen Fehler, so dass das Zeittraining für ihn nach dem zweiten Abschnitt beendet war. Im Rennen patzte er beim Start, als ihm der Motor ausging und er zudem noch eine Durchfahrtsstrafe für einen Frühstart erhielt. Vom Ende des Feldes kam er über die Distanz nicht über Rang elf hinaus.
Note 4

David Coulthard (15 / 14 / 17 / 6 / 12): Im Gegensatz zu Debütant Molina kam David bei seinem ersten DTM-Einsatz auf dem Dünenkurs nicht auf Anhieb zurecht. Im Qualifying summierten sich die mehreren kleinen Fehler zu einem Rückstand, der nur für Startplatz 16 reichte. Im Gegensatz zur schlechten Ausgangsposition gelang dieses Mal der Start recht ordentlich und David machte Boden gut. Mit einer stark untersteuernden AMG Mercedes C-Klasse war er über die Distanz dennoch machtlos.
Note 4

Mike Rockenfeller (2 / 9 / 9 / 13 / 13): Im zweiten Qualifying-Abschnitt schaffte Mike es nicht, seine Leistung auf den Punkt abzurufen. Auf seiner schnellen Runde wurde er von dem sich drehenden Prémat behindert. Danach war die Luft raus. Im Rennen lieferte er sich rundenlang einen spannenden Zweikampf mit Spengler, der ihn schlussendlich dreht. Mike fiel ans Ende des Feldes zurück und verlor so sichere Punkte.
Note 3

Katherine Legge (18 / 18 / 16 / 18 / 14): Nach dem Qualifying war Katherine ratlos, denn sie verlor bis zu einer halben Sekunde und hatte keine Idee, wieso. Im Rennen rangierte sie bis zum zweiten Stopp stellenweise auf Rang elf und war so gut im Rennen. Diese Position konnte sie aber nicht bis ins Ziel halten.
Note 5

Susie Stoddart (9 / 15 / 15 / 15 / 15): Das Qualifying war für Susie gelaufen, bevor es begonnen hatte, denn aufgrund einer vermeidbaren Kollision auf dem Nürburgring wurde sie in Zandvoort fünf Positionen nach hinten strafversetzt. Von der letzten Position aus nahm sie das Rennen auf. Durch einen späten ersten Boxenstopp geriet sie in dichten Verkehr und konnte ihre Leistung nicht umsetzen.
Note 4

CongFu Cheng (17 / 17 / 18 / 17 / 16): Beim Qualifying beschädigte sich CongFu den Unterboden seiner AMG Mercedes C-Klasse. An eine gute Rundenzeit war so nicht mehr zu denken. Im Rennen verlor er bei beiden Boxenstopps Zeit, weil eine Radmutternsperre klemmte. Ein so erfolgreiches Debüt wie Molina blieb dem smarten Chinesen verwährt.
Note 5

Maro Engel (4 / 12 / 14 / 16 / -): Maro startete im ersten freien Training stark in das Rennwochenende. Diese Leistung konnte er an den folgenden zwei Tagen jedoch nicht wieder abrufen. Im Qualifying kam er über Platz 14 nicht hinaus. Das Rennen war nach einer Kollision in der Startphase mit gebrochener Radaufhängung vorzeitig beendet.
Note 4

Markus Winkelhock (6 / 7 / 12 / 5 / -): Markus platzierte sich zumeist im Mittelfeld, nur im Qualifying musste er sich mit Platz 12 zufrieden geben. Das Rennen konnte er dann gar nicht erst starten, da an seinem Audi A4 DTM Vibrationen festgestellt wurden. Die Crew versuchte zwar, die Kardanwelle noch vor dem Start zu wechseln, scheiterte jedoch. Markus war zum Zusehen verdammt.
Note 4

Eingeklammert stehen die Platzierungen der Fahrer aus den einzelnen Sessions in der Reihenfolge Freies Training 1 / Freies Training 2 / Qualifying / Warm-up / Rennen.

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