DTM-Zandvoort: Die Analyse Teil 2 | DTM
2011-05-17 13:30:00

DTM-Zandvoort: Die Analyse Teil 2

DTM-Zandvoort: Die Analyse Teil 2

Der Dünenkurs im niederländischen Zandvoort ist eine der technisch anspruchsvollsten Strecken im DTM-Kalender. Mike Rockenfeller stellte im Audi A4 DTM eindrucksvoll unter Beweis, dass er mit dem Kurs gut zurecht kommt und errang seinen ersten DTM-Sieg. Bruno Spengler verteidigte in der AMG Mercedes C-Klasse als Zweiter die Tabellenführung und Martin Tomczyk (Audi) fuhr als bester Jahreswagenfahrer auf Platz drei. DTM.com hat die Leistung aller 18 DTM-Fahrer und ihrer Teams unter die Lupe genommen und analysiert.

Oliver Jarvis (10 / 11 / 12 / 9 / 10): Oliver kam in Zandvoort nicht so richtig in Tritt, vor allem als es im Zeittraining darauf ankam. Der Brite sicherte sich am Samstag Startplatz 12. Im Rennen war sein Speed zwar deutlich besser, das reichte aber nicht aus, um sich entscheidend zu verbessern.
Note 4

Ralf Schumacher (17 / 10 / 8 / 8 / 11): Startplatz acht war nicht optimal, dennoch aber eine ordentliche Ausgangsposition für das Rennen in Zandvoort. Leider konnte Ralf seine Leistung im Rennen nicht umsetzen. Mit einem nicht ausgewogenen Setup klagte er über starke Balanceprobleme, die es im Nachgang zu analysieren gilt. Beim ersten Boxenstopp reagierte er besonnen, als es in der Boxengasse fast zu einer Kollision mit zwei weiteren Fahrzeugen gekommen wäre.
Note 4

Susie Stoddart (16 / 16 / 15 / 16 / 12): Susie konnte in Zandvoort im Rennen drei Positionen gutmachen. Von Platz 15 aus gestartet, wurde die Britin am Ende auf Platz zwölf abgewinkt. Gerade in der Schlussphase attackierte sie Schumacher im neueren Fahrzeug, fand jedoch keinen Weg an ihm vorbei. Wenn auch nach eigenem Bekunden fehlerfrei, hätte Susie mit einer besseren Leistung im Zeittraining vielleicht sogar Punkte holen können.
Note 3

Renger van der Zande (7 / 13 / 11 / 18 / 13): Renger konnte bei seinem Heimrennen nicht gerade brillieren, zeigte sich am Ende dennoch zufrieden mit seiner Zielankunft. Startplatz elf war eine gute Ausgangsposition für den Zandvoort-erfahrenen Niederländer. Im Rennen konnte er dann aber nicht nachlegen und büßte sogar zwei Positionen ein.
Note 4

Miguel Molina (15 / 4 / 9 / 7 / 14): Miguel zählt ohne Zweifel zu den Verlierern des Zandvoort-Wochenendes, denn er konnte aus seinem guten neunten Startplatz kein Kapital schlagen. In Runde zwei büßte er Positionen ein und fiel auf Platz 15 zurück. Damit war das Rennen praktisch gelaufen. Meisterschaftspunkte waren somit passé, der zweite Lauf geriet mit Platz 14 zur Nullrunde.
Note 5

Christian Vietoris (6 / 14 / 17 / 15 / 15): Im Qualifying verpasste Christian eine perfekte Runde und musste sich mit Startposition 17 zufrieden geben. Es bedarf schon des Kampfgeistes und der Erfahrung eines Ekströms, um von dort aus noch zu punkten. Dem DTM-Rookie gelang dies indes nicht. Mit guter Strategie und zwei guten Boxenstopps ging es lediglich bis auf Platz 15 nach vorne.
Note 4

David Coulthard (5 / 18 / 14 / 14 / 16): Im Qualifying klagte David über ein schlechtes Setup, so dass er über Position 14 nicht hinauskam. Im Rennen verhinderte dann eine Durchfahrtsstrafe wegen Geschwindigkeitsüberschreitung in der Boxengasse ein gutes Ergebnis.
Note 5

Rahel Frey (18 / 17 / 18 / 17 / 17): Rahel startete mit einer gehörigen Portion Respekt bei ihrem DTM-Debüt in Zandvoort. Die Zeiten in den Freien Trainings machten deutlich, wie schwer sich die Schweizerin auf dem selektiven Kurs getan hat. Im Qualifying blieb so nur der letzte Startplatz. Das Rennen war frühzeitig durch einen Ausrutscher geprägt, bei dem sie sich ihren Audi A4 DTM leicht beschädigte. Die Folge war eine verkorkste Balance, so dass sie am Ende froh sein konnte, die Zielflagge zu sehen.
Note 4

Filipe Albuquerque (13 / 8 / 10 / 2 / -): Nach einem guten zehnten Startplatz am Samstag und der zweitbesten Rundenzeit im Warm-up am Sonntag war Filipe für den zweiten Lauf des Jahres bis in die Haarspitzen motiviert. Dass Motivation auch ins Gegenteil umschlagen kann, erkannte er erst, als er nach dem Start mit stehenden Rädern in der ersten Kurve in Richtung Kiesbett rutschte. Dabei wurde der Kühler beschädigt, so dass er seinen Audi A4 DTM vorzeitig abstellen musste. Mit etwas mehr Gelassenheit wäre das sicher ein sehr gutes Ergebnis geworden...
Note 4

Eingeklammert stehen die Platzierungen der Fahrer aus den einzelnen Sessions in der Reihenfolge Freies Training 1 / Freies Training 2 / Qualifying / Warm-up / Rennen.

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