Duval war der böse Bube, Glock mit höchstem Bußgeld | DTM.com | Die offizielle Webseite
2018-01-08 14:45:00

Duval war der böse Bube, Glock mit höchstem Bußgeld

Duval war der böse Bube, Glock mit höchstem Bußgeld

Es war eine ereignisreiche, spektakuläre Saison. Die DTM zeigte sich von ihrer Schokoladenseite. Die Rennen waren spannend, das Fahrerfeld eng beieinander. Nuancen entschieden über Sieg oder Niederlage. DTM.com hat genau hingeschaut und präsentiert in einer mehrteiligen Serie interessantes Zahlenwerk. Teil acht beschäftigt sich mit den Verwarnungen und Strafen. Welche der 18 Fahrer fielen besonders durch rüpelhaftes Benehmen auf der Strecke auf? Die häufigsten Vergehen waren dabei das Verursachen von Kollisionen (11), Frühstarts (6) und Pitlane-Speeding (4).

Fahrer

mit den meisten Strafen

Die meisten Gentlemen unter den Fahrern waren in der abgelaufenen Saison im Lager von BMW zu finden. Nur vier DTM-Piloten kamen in den 18 Läufen im Jahr 2017 ohne eine Verwarnung aus. Neben Mercedes-AMG-Pilot Lucas Auer waren dies Bruno Spengler, Maxime Martin und Tom Blomqvist. Von Strafen verschont blieben mit Mattias Ekström (Audi) und Augusto Farfus (BMW) sogar nur zwei Fahrer.

Die guten Jungs

Ohne Strafen

Ohne Strafen

Der ‚böse Bube’ war eindeutig Audi-Pilot Loïc Duval. Der Franzose hatte am Ende die wenigsten Punkte der 18 Fahrer, dafür aber die meisten Verwarnungen und Strafen. Insgesamt ein halbes Dutzend Verwarnungen kassierte der Neuling. Für unterschiedliche Vergehen. Mal fuhr er auf der Working Lane, mal missachtete er eine blaue Flagge. Mit Jamie Green (Audi/5), Marco Wittmann (BMW/4), René Rast und Mattias Ekström (beide Audi/jeweils 3) folgten vier der Top Fünf der Gesamtwertung auf den Plätzen.

Fahrer

mit den meisten Verwarnungen

Diese fünf Fahrer wurden nach drei Verwarnungen auch jeweils um drei Plätze in der Startaufstellung zurückversetzt. Duval und Green sogar ein weiteres Mal um zehn Plätze. Diese Strafversetzung erfolgt nach fünf Verwarnungen. Erst, nachdem diese Maximalstrafe ausgesprochen wurde, werden die Verwarnungen vom Konto gelöscht. Besonders bitter war, dass Green und Ekström ausgerechnet beim Finale am Sonntag in Hockenheim zurückversetzt wurden und sie damit einen herben Rückschlag im Titelrennen hinnehmen mussten.

Verwarnungen

Einmalig verwarnt

Marken

Die beiden BMW-Piloten Timo Glock und Augusto Farfus kamen mit jeweils zwei Verwarnungen also gerade noch so davon. Mit Gary Paffett, Maro Engel, Edoardo Mortara, Paul Di Resta, Robert Wickens (alle Mercedes-AMG) und Nico Müller, Mike Rockenfeller (beide Audi) erhielten sieben Piloten jeweils nur eine Verwarnung.

Die höchsten Geldstrafen

Bei den Markenherstellern lag Audi mit insgesamt 19 Verwarnungen klar vor BMW (8) und Mercedes-AMG (5). Besonders ruppig ging es am Nürburgring zu. In der Eifel verhängten die Sportkommissare gleich acht Verwarnungen.

Strecken

Die meisten Verwarnungen

Die meisten Strafen

Auf vier Strafen kamen neben Duval auch Maro Engel (Mercedes-AMG), Jamie Green (Audi) und Tom Blomqvist (BMW). Drei auf dem Zettel hatten Robert Wickens, Paul Di Resta, Gary Paffett (alle Mercedes-AMG) und Maxime Martin (BMW). Die häufigsten Vergehen waren hier das Verursachen einer Kollision (11 Mal), ein Frühstart (6) und Pitlane-Speeding (4).

 

Zahlemann und Söhne musste vor allem Timo Glock machen. In Zandvoort kassierte der BMW-Pilot die höchste Geldstrafe der gesamten Saison. Nach dem zweiten Qualifying zeigte Glock den Mittelfinger in der Boxengasse in Richtung der Garage von Mercedes-AMG, nachdem ihm Eduardo Mortara auf der Strecke in die Quere gekommen war. Dafür wurden ihm 3.000 Euro aufgebrummt. An der niederländischen Nordseeküste ging es ohnehin hoch her. Gleich neun Mal wurden dort Strafen verhängt, das war Saisonhöchstwert an einer Rennstrecke.

 

Deutlich glimpflicher kamen da Maro Engel und Tom Blomqvist mit jeweils 1.000 Euro Strafe davon. Bei dem Mercedes-AMG-Piloten machte sich während des 2. Freien Trainings am Norisring ein Reifen selbstständig und rollte in die Fastlane. Der BMW-Pilot hatte beim dem zweiten Rennen in Moskau nach dem Aussteigen sein Lenkrad nicht aufgesteckt. Bußgelder kassierten des Weiteren Paul Di Resta (750), Robert Wickens (700), Gary Paffett (500), Lucas Auer (500), alle Mercedes-AMG, Marco Wittmann (BMW/700) und René Rast (Audi/300.)

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