„Ein historischer Meilenstein“ | DTM.com | Die offizielle Webseite
2017-10-15 14:30:00

„Ein historischer Meilenstein“

„Ein historischer Meilenstein“

Masaaki Bandoh und Gerhard Berger waren begeistert. Sowohl der Vorsitzende des Super-GT-Dachverbandes GTA als auch der Vorsitzende der DTM-Dachorganisation ITR äußerten sich am Sonntag in Hockenheim sehr positiv über den Gastauftritt der Boliden aus der japanischen GT-Serie. „Damit haben wir die Kooperation erlebbar gemacht. Es sind faszinierende Rennwagen. Der Sound der Vierzylinder-Motoren ist klasse. Ich war anfangs skeptisch, aber jetzt wissen wir: Die DTM-Autos der Zukunft werden einen Mega-Racing-Sound haben“, sagte Berger. „Für mich war es auch ein unglaubliches Erlebnis. Ich war sprachlos, als ich die fünf Autos zusammen auf der Strecke gesehen habe“, ergänzte Bandoh.

Der Lexus LC500 und der Nissan GT-R boten zusammen mit den DTM-Boliden der drei deutschen Hersteller Audi, BMW und Mercedes-AMG den Fans am Hockenheimring spektakuläre Bilder während der Demonstrationsfahrten. Die Kooperation mit der japanischen GTA-Organisation sowie den drei Herstellern der Serie, neben Lexus und Nismo, der Rennsportmarke von Nissan, ist auch noch Honda dort vertreten, wurde in Hockenheim bei konstruktiven Gesprächen weiter ausgebaut. „Die Zusammenarbeit zwischen der Super GT und der DTM hatte ihren Ursprung 2009 beim Finale der Super GT. Heute erreicht sie einen historischen Meilenstein. Nach den Demonstrationsläufen an diesem Wochenende werden wir die Entwicklung des Class One-Reglement weiter intensivieren. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse“, betonte Bandoh. „2019, spätestens 2020 werden wir die selben Autos auf der Rennstrecke haben. Hoffentlich können wir uns dann auf den Rennstrecken dieser Welt miteinander messen, vor allem in Europa und in Japan“, unterstrich Berger. Das Ziel sind spektakuläre Rennwagen zu vertretbaren Kosten.

Die technischen Reglements der beiden Serien sind bereits heute in vielen Bereichen deckungsgleich. Bauteile aus dem kostensparenden Gleichteilekonzept sind auch in den japanischen Autos verbaut. Grundlage ist das gemeinsam erarbeitete, sogenannte „Class One“-Reglement. Die GT-Boliden haben einen Vierzylinder-Turbo mit mehr als 600 PS. „Es ist aus Kostengründen für alle Hersteller im Tourenwagensport weltweit wichtig, ein gemeinsames Reglement zu haben. In den letzten Monaten seit meinem Amtsantritt konnte ich feststellen, dass es zwischen den Herstellern in Japan und in Deutschland bereits eine phantastische Zusammenarbeit gibt. Und wir als ITR, wollen diese weiter fördern. Wer Premium-Produktionswagensport betreiben möchte, der kommt an DTM und Super GT nur schwer vorbei“, sagte Berger.

Die Motorsport-Fans in Japan können sich schon auf den Gegenbesuch freuen. Denn die DTM-Boliden von BMW und Audi werden beim Saisonfinale der Super GT-Serie am 11./12. November in Montegi an den Start gehen. 

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