Emotionale Rückkehr nach Donington | DTM
2002-05-19 15:15:28

Emotionale Rückkehr nach Donington

Zum ersten Mal seit 1995 kehrt die DTM nach Donington zurück. Die traditionsreiche Rennstrecke an der Grenze der drei Grafschaften Nottinghamshire, Leicestershire und Derbyshire, auf der bereits vor dem Zweiten Weltkrieg Grand-Prix-Rennen ausgetragen wurden, ist auch für Opel ein Ort von historischer Bedeutung. Manuel Reuter erzielte dort 1994 den ersten Sieg des Opel Calibra V6. „Ich komme gerne zurück nach Donington, denn der erste Sieg mit dem Calibra war schon etwas Besonderes“, bekennt Reuter (Opel Team Phoenix), der nach der Autogrammstunde im Anschluss an seine Pole Position im Qualifying geradezu überwältigt war.

„Die Fans sind unglaublich fachkundig, höflich und diszipliniert. Sie stellen sehr gezielte Fragen, bleiben aber stets zurückhaltend und sind kein bisschen aufdringlich. Es ist schön, dass sich die Zuschauer in Großbritannien im Mekka des Motorsports so volkstümliche und zwanglose Umgangsformen bewahrt haben.“ Teamkollege Jockel Winkelhock pflichtet Reuter bei. „Die Begrüßung bei unserer Rückkehr war unglaublich“, so der 41 Jahre alte Schwabe. „Zwar war es natürlich nicht mehr so intensiv wie 1996, als ich bereits am Flughafen Heathrow von Reisenden persönlich begrüßt wurde. Aber die Fans erinnern sich an der Strecke noch bestens an mich und sagen immer wieder: ‚Es ist schön, dass Du wieder hier bist.’ Viele brachten alte Bilder oder Modellautos mit und ließen sie sich signieren. Ich nehme mir gerne Zeit für sie. Es ist schön, dass die DTM nach so kurzer Zeit auch im Ausland schon wieder so populär ist.“

Doch nicht nur Jockel Winkelhock wird von den Fans verehrt – Alain Menu aus dem Opel Euroteam genießt als langjähriger BTCC-Pilot und zweifacher Meister der einheimischen Tourenwagen-Serie einen besonderen Status. „Ich mag die Fans und unterhalte mich gerne auf Englisch mit ihnen. Leider ist das in Deutschland wegen der Sprachbarriere natürlich nicht so einfach, deshalb ist die Rückkehr nach Donington etwas Besonderes“, so der Schweizer. Sichtlich genießt der 38 Jahre alte Opel-Pilot auch die Begleitung durch seine Familie, die ihn in der BTCC zu jedem Lauf folgte, in Deutschland jedoch erst einmal im Vorjahr am Nürburgring geschlossen dabei war. Gattin Caroline nutzte die Gelegenheit, mit Sohn Maxime und den beiden Töchtern Chloe und Celestine vom nur 170 Kilometer entfernten Wohnort Abingdon nach Donington zu reisen. Gleichzeitig trifft der Dritte des Zeittrainings auch alte Bekannte wieder. „Mein größter Fan freut sich riesig, mich wiederzusehen. Er heißt Adam und kommt seit 1994 als Sohn eines Streckenpostens zu vielen Rennen. Wir schreiben uns zwischendurch sogar E-Mails“, so der gebürtige Genfer. „Ich wünsche mir, ihm heute Nachmittag mit meiner Leistung im Rennen eine schöne Belohnung für seine Treue geben zu können.“

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