Eng: „Ich kann mit den großen Burschen mitspielen“ | DTM
2018-05-22 17:00:00

Eng: „Ich kann mit den großen Burschen mitspielen“

Eng: „Ich kann mit den großen Burschen mitspielen“

Für Philipp Eng, Joel Eriksson und Robin Frijns ist der Lausitzring ein gutes Pflaster gewesen. Die Rookies der DTM hatten, jeder auf seine Art, ein spezielles Erfolgserlebnis in Klettwitz. Der Österreicher Eng ragte mit gleich zwei Premieren heraus aus dem Trio. Ein Podiumsplatz am Samstag und eine Pole-Position am Sonntag waren seine hochkarätigen Momente am Rennwochenende in Brandenburg. Der Schwede Eriksson fuhr am Sonntag zum zweiten Mal bereits in die Top Ten. Und der Niederländer Frijns sammelte am Sonntag im vierten Versuch endlich seinen ersten Punkt ein.

„Es war einfach eine gute Runde. Das Auto hat sich extrem gut angefühlt. Ich habe am Ausgang von Turn neun einen kleinen Fehler gemacht. Da war das Auto schwer am Limit und ist ein bisschen abgehoben. Das hat mich ein Zehntel gekostet, aber es hat ja zum Glück trotzdem gereicht“, schilderte Eng die Runde, die ihm am Sonntag mit 26 Tausendstelsekunden vor Pascal Wehrlein die erste Pole-Position seiner noch jungen DTM-Karriere einbrachte. Bereits am Samstag war der BMW-Pilot als Zweiter hinter Mercedes-Fahrer Lucas Auer aus der ersten Startreihe gestartet, um am Ende als Dritter auch seine erste Podiumsplatzierung in der Tourenwagenserie zu ergattern.

Lehrstunde für Eng am Sonntag im Rennen

Am Sonntag ging es dann für den 28-Jährigen aber von Platz eins noch bis auf Platz sieben in der Endabrechnung zurück. Schon früh im Rennen musste Eng drei Verfolger davonziehen lassen. In Runde vier überholten den Polesetter Gary Paffett und Pascal Wehrlein, in Runde sechs folgte Markenkollege Marco Wittmann. „Der Rennausgang war nicht zu hundert Prozent zufriedenstellend. Ich bin am Anfang immer aus dem DRS-Fenster rausgefallen. Das ist am Lausitzring speziell, weil du dort so lange Geraden hast. In der zweiten Runde, in der meine Verfolger das DRS einsetzen konnten, kamen sie bei Turn 13 ran, dann konnten Sie das DRS zwischen Turn sechs und acht und nochmal aus der letzten Kurve heraus einsetzen. Der Effekt ist extrem groß. Als ich überholt wurde, hatte ich nicht die Möglichkeit, DRS einzusetzen, weil die Lücke direkt zu groß war. Da habe ich eine Lehrstunde bekommen. Danach war es ein hartes Rennen,“ sagte der stets locker und sympathisch auftretende Eng.

Trotz der Nullnummer bei den Rennen in Hockenheim ist er nun schon Gesamtachter. „Das war wirklich ein tolles Wochenende. Ich habe jetzt 26 Punkte am Lausitzring gemacht. Wenn mir das vorher einer gesagt hätte, hätte ich geantwortet: ‚Das passt.‘ Das hätte ich mir so nie erträumt. Ich habe gezeigt, dass ich mit den großen Burschen mitspielen kann.“

 

Zweite Top Ten-Platzierung für Eriksson

Joel Eriksson hingegen hatte schon in Hockenheim am Sonntag aufhorchen lassen. Der DTM-Neuling, der trotz seiner 19 Jahre erstaunlich abgeklärt und smart auftritt, wurde beim Saisonauftakt Dritter im Qualifying und Vierter im anschließenden Rennen. Mit Platz neun am Sonntag auf dem Lausitzring untermauerte der junge Schwede seine positive Entwicklung.

„In Hockenheim war mein erstes DTM-Rennen schwierig für mich. Das zweite Rennen war mehr oder weniger erstaunlich. Da war das Podium sehr nah. Die gesamte Performance war sehr gut. Jetzt am Lausitzring hatte ich viel mit den Reifen zu kämpfen. Im Rennen am Sonntag hatte ich eine gute Geschwindigkeit und ein paar schöne Überholmanöver. Es war ein schweres Rennen. Edo hat mich zweimal abgedrängt. Das war ziemlich hart und ziemlich klar. Ich finde, die beiden Verwarnungen für ihn waren völlig richtig“, sagte der BMW-Pilot, der nach den ersten beiden Rennwochenenden ein positives Fazit zog. „Meine Ziele sind immer hochgesteckt. Ich fühlte mich hier schon viel besser als in Hockenheim. Wenn ich in Budapest alles zusammenbringe, dann werde ich da auch gute Punkte machen. Da war ich immer sehr gut“, sagte Eriksson, der nun mit 15 Punkten Gesamtelfter ist.

Frijns sammelt im vierten Rennen den ersten Punkt

Ein kleines Erfolgserlebnis hatte auch Robin Frijns am Sonntag am Lausitzring. Nach den Plätzen 18 und 12 in Hockenheim und Rang 13 am Samstag langte es für den Niederländer im zweiten Rennen des Wochenendes an der östlichsten Strecke der Bundesrepublik für den ersten DTM-Zähler. „Ich hatte einige Positionskämpfe, die Spaß gemacht haben. Natürlich ist es schön, dass ich meinen ersten Meisterschaftspunkt eingefahren habe, aber der zehnte Platz ist nicht mein Ziel“, sagte der Niederländer. Der Audi-Pilot hadert derzeit insbesondere noch mit dem fehlenden Speed in den Qualifyings. „Das ist generell das Problem. Meistens passt das Tempo im Rennen schon halbwegs. Aber wenn du von weiter hinten startest, weil du im Zeittraining nicht schneller warst, dann ist es schwierig, nach vorne zu kommen.“

Auch die Reglementanpassung in Bezug auf den Abtrieb der DTM-Boliden vor dieser Saison schmeckt dem 26-Jährigen noch nicht: „Generell ist es für mich schwierig, dass die DTM-Autos jetzt weniger Downforce haben. Mir liegen Autos mit viel Downforce, das war schon immer so, aber die Situation ist für alle gleich, damit muss ich halt leben.

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