Erste Bestzeit für Mattias Ekström | DTM
2002-06-29 16:42:55

Erste Bestzeit für Mattias Ekström

Mattias Ekström holte sich im Zeittraining zum fünften Lauf der DTM auf dem Nürnberger Norisring die erste Pole-Position seiner DTM-Karriere. Der 24 Jahre junge Schwede umrundete im Abt-Audi TT-R den nur 2,3 Kilometer langen Stadtkurs in 49,239 Sekunden. „Im vergangenen Jahr hatte ich hier noch viele Schwierigkeiten, aber dieses Mal scheint für mich alles nach Plan zu laufen“, so der Schwede. Mit seiner Bestzeit war er 0,130 Sekunden schneller als sein französischer Teamkollege und DTM-Tabellenführer Laurent Aiello. Der amtierende Meister Bernd Schneider fuhr als schnellster Fahrer eines Mercedes-Benz CLK-DTM exakt die gleiche Zeit wie sein Markenkollege Uwe Alzen. Weil aber Schneider seine Runde eher absolvierte als Alzen, geht er als Dritter ins Qualifikationsrennen, Alzen als Vierter. Auf dem Norisring zeigte sich erneut die enorme Leistungsdichte in der DTM. So hatten etwa im freien Training alle 21 Fahrer innerhalb von sieben Zehntelsekunden gelegen – ein neuer Rekord. Ebenfalls Rekord verdächtig: Die Trainingsbestzeit des Jahres 2002 liegt um eine ganze Sekunde unter der des Vorjahres.

Eine Schrecksekunde erlebte Martin Tomczyk zu Beginn des Trainings, als sein Abt-Audi TT-R beim Anbremsen der Grundigkehre ins Schleudern geriet und seitlich in die Reifenstapel einschlug. Das Training wurde für 22 Minuten unterbrochen. „Wir müssen die Ursache noch analysieren und prüfen, ob wir das Auto bis morgen reparieren können. Das Wichtigste ist aber, dass Martin unverletzt blieb“, erklärte Teamchef Hans-Jürgen Abt. Sein Bruder Christian Abt konnte im Zeittraining nur fünf von zwölf möglichen Runden fahren, da das Getriebe seines Abt-Audi explodiert war. Dennoch schaffte Abt es mit seinem sechsten Startplatz ebenso unter die ersten Zehn wie sein österreichischer Teamkollege Karl Wendlinger.

Mercedes-Benz Sportchef Norbert Haug: „Ich freue mich über die geschlossene Mannschaftsleistung unserer vier Piloten des HWA-Teams, die gerade 0,077 Sekunden auseinander liegen. Und mit Bernd Schneider, Uwe Alzen und Jean Alesi haben wir drei Fahrer unter den ersten Fünf. Die Zeit-Unterschiede sind hier äußerst knapp, aber genau das macht ja die Faszination der DTM aus.“ Bernd Schneider zeigte sich „sehr zufrieden“ mit seinem Startplatz: „Das wird äußerst spannend morgen“, versprach der Schwager von Fußball-Nationalspieler Oliver Bierhoff.

Bei Opel hatte man sich für das Zeittraining auf dem Norisring mehr ausgerechnet als den neunten Platz für Joachim Winkelhock. „Zwei Zehntel habe ich zwar durch einen kleinen Fehler verloren, aber die Bestzeit von Mattias Ekström war nicht zu schlagen“, erklärte der Schwabe. „Jetzt muss ich halt im Rennen stärker angreifen.“ Timo Scheider belegte Startplatz zehn, eine Position vor Manuel Reuter. „Bei der Leistungsdichte auf dem Norisring sorgt schon der kleinste Fehler dafür, dass man zwei, drei Reihen weiter hinten steht“, analysierte Sportchef Volker Strycek. „Wir sind nicht zufrieden mit unserer heutigen Leistung, denn wir waren gestern besser. Jetzt müssen wir analysieren, wieso wir im Qualifying den Speed nicht erreicht haben.“

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