EuroSpeedway Lausitz: Die Analyse - Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2005-05-03 14:28:10

EuroSpeedway Lausitz: Die Analyse - Teil 1

EuroSpeedway Lausitz: Die Analyse - Teil 1

Den 78.000 Zuschauer beim zweiten DTM Lauf auf dem EuroSpeedway Lausitz wurde im 48 Runden dauernden Rennen einiges geboten: Ein Gary Paffett, der von der Pole-Position aus gestartet nur bei den Boxenstopps seine Führung kurz abgab. Mika Häkkinen, der in seinem zweiten DTM Rennen Kurs in Richtung Podium genommen hat. Mit Pierre Kaffer, Frank Stippler und Stefan Mücke gleich drei Vorjahreswagen-Fahrer in den Punkterängen. Wir haben die Leistung der Fahrer und Teams unter die Lupe genommen und Schulnoten von 1 bis 6 vergeben.

Gary Paffett: Ein perfektes Wochenende für den Vize-Champion der Saison 2004: In der Super-Pole am Samstag fuhr der junge Brite Bestzeit und sicherte sich damit die Pole-Position. Mit einem sehr guten Start konnte er sich früh von seinen Verfolgern absetzen. Zwei fehlerfreie Boxenstopps seiner HWA-Mannschaft taten ihr übriges. O-Ton Paffett: „Ein einfaches Rennen.“ Als besondere Zugabe durfte er als erster Fahrer zusammen mit Mika Häkkinen die Sektdusche genießen. Perfect Gary!
Note 1

Tom Kristensen: Der smarte Däne hat sich in der DTM eingelebt: Nach der „Nullnummer“ beim Saisonauftakt hat sich Kristensen beim zweiten DTM-Lauf wieder rehabilitiert: Platz zwei und acht Punkte hat er aus der Lausitz mit in die Heimat genommen. Die Ausgangsposition für einen Podiumsplatz war nicht optimal – nur Siebter in der Super-Pole. Häkkinen hat er eigenen Aussagen zufolge jederzeit im Griff gehabt – wirklich jederzeit? Bis wenige Runden vor Schluss konnte der Finne bis auf 0,4 Sekunden aufschließen. Ein Jahr DTM-Erfahrung haben sich dann aber schließlich bezahlt gemacht – Platz zwei.
Note 2

Mika Häkkinen: Als bester „Rookie“ beendete der zweimalige Formel-1-Weltmeister das Rennen auf dem EuroSpeedway. In seinem zweiten DTM-Einsatz hat Mika Häkkinen gezeigt, dass er das Tempo in der DTM mitgehen kann – Zweikämpfe inklusive. Ein verpatzter Boxenstopp hat den Neuling wahrscheinlich den zweiten Platz gekostet – dafür fuhr er die schnellste Rennrunde. Klasse Mika!
Note 2

RMattias Ekström: Zwei Rennen sind passé – und noch keine Podiumsplatzierung für den amtierenden Champion. Nach einer Kollision mit Jamie Green löste sich sein Audi A4 DTM Runde für Runde in Wohlgefallen auf. Die Rennleitung reagierte auf den Rempler mit einer Durchfahrtsstrafe. Seinen Markenkollegen Pierre Kaffer im Nacken rettete er seinen Vorsprung von weniger als 0,5 Sekunden über die Ziellinie.
Note 4

Pierre Kaffer: Hinter Häkkinen wurde Pierre Kaffer der zweitbeste Rookie des Wochenendes. Von Startplatz zwölf nicht optimal ins Rennen gestartet machte er sieben Plätze gut und fuhr im Vorjahreswagen in die Punkte. Sehenswert: Kaffer lieferte sich einen rundenlangen Kampf mit Häkkinen. In Runde 23 machte er in der neuen ADAC-Kurve aber respektvoll Platz und ließ den Finnen ziehen.
Note 3

Frank Stippler: Wie sein Teamkollege fuhr auch Stippler im Gebrauchtwagen in die Punkteränge – von Platz 14 auf sechs! Das interne Teamduell hat er aber verloren. Vielleicht hätte er am Ende doch mehr pushen sollen.
Note 3

Jean Alesi: Einer der Pechvögel des Wochenendes: Beim seinem ersten Stopp blieb die Tankkanne im Einfüllstutzen stecken – beim zweiten verlor der Sieger vom Auftaktrennen weitere Sekunden weil die Radmutter vorne rechts klemmte. Mit den genannten Problemen von elf auf sieben vorgefahren.
Note 4

LStefan Mücke: Beim Heimspiel fuhr der Berliner-Lokalmatador nach Hockenheim erneut in die Punkte. Nach einem schlechten Start fiel Mücke bereits zu Beginn des Rennens einige Positionen zurück. Platz acht musste sich der 23-Jährige gegen Christian Abt hart erkämpfen.
Note 4

Christian Abt: In Hockenheim fuhr er als bester Audi-Fahrer auf Rang vier – in einem Jahreswagen. In der Lausitz verpasste Abt die Punkte nur knapp, das Qualifying verwachste der Kemptener aber total, blieb sogar unter seiner Zeit aus dem Freien Training – Startplatz 18 war die Folge. Neun Plätze nach vorne zu fahren muss man bei der Leistungsdichte der DTM aber erstmal schaffen.
Note 3

Laurent Aiello: Bester Opel-Fahrer an diesem Wochenende – leider ohne Punkte. Im Qualifying lief es für den Franzosen überhaupt nicht und er hoffte auf einen guten Rennverlauf. Bis auf Gesamtrang zehn konnte er vorfahren.
Note 2

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