Fässler holt sich dritte Bestzeit des Jahres | DTM
2003-09-06 16:52:52

Fässler holt sich dritte Bestzeit des Jahres

Das Qualifying um die Startaufstellung zum achten Lauf der DTM auf dem A1-Ring in Österreich gab bereits einen Vorgeschmack auf das morgige Rennen. Im spannenden und spektakulären Einzelzeitfahren der schnellsten Zehn des Zeittrainings holte sich der Schweizer Marcel Fässler im AMG-Mercedes CLK seine dritte Pole Position des Jahres. Als Zweiter startet am Sonntag um 14 Uhr der Franzose Jean Alesi vor Christijan Albers aus den Niederlanden (beide Mercedes-Benz).

Champion Laurent Aiello (F) eroberte im Abt-Audi TT-R Startplatz vier, Tabellenführer Bernd Schneider wird als Fünfter ins Rennen gehen. Pech hatte Opel-Pilot Peter Dumbreck: Vor ihm hatte Martin Tomczyk bei einem Ausrutscher – zum Glück ohne anzuschlagen – Gras und Dreck auf die Strecke gebracht. Dumbreck wurde daher nur Achter. Die Startaufstellung spiegelt die Situation an der Meisterschaftsspitze wider: Die vier Titelaspiranten Schneider, Albers, Fässler und Aiello befinden sich unter den ersten Fünf, die drei Mercedes-Piloten allerdings in umgekehrter Reihenfolge.

Marcel Fässler: "Ich will angreifen und meinen ersten Sieg holen"
Drei Mal stand Marcel Fässler in diesem Jahr schon auf der Pole Position, doch sein letzter Sieg liegt exakt ein Jahr zurück. "Es ist ein tolles Gefühl, wieder vorne zu sein, ich will angreifen und meinen ersten Sieg in diesem Jahr holen", sagte Fässler. "Aber das Rennen wird sicher extrem hart. Denn auf dieser Strecke kann man überholen, insofern werden wir sicher eines der schönsten Rennen der Saison sehen." Bernd Schneider ärgerte sich: "Ich war nicht gut genug heute, denn mit meinem Auto wäre der erste Startplatz drin gewesen." Markenkollege Jean Alesi freute sich: "Ich glaube, schon das Qualifying war eine gute Show für die Fans. Die Strecke ist einfach toll und sie passt mit tollen Kurven und vielen Möglichkeiten, jemanden auszubremsen, perfekt zur DTM." Mercedes-Benz-Sportchef Norbert Haug bilanzierte: "In allen Trainings waren die Rundenzeiten der drei Marken ausgeglichen. In der einen Runde der Super-Pole kommt es dann darauf an, dass Team und Fahrer es exakt auf den Punkt bringen. Das hat unsere Truppe am besten geschafft."

Laurent Aiello: "Ich habe die Chance zu gewinnen"
Der amtierende Champion Laurent Aiello war wie Opel-Mann Peter Dumbreck von der verschmutzten Strecke gehandikapt: "Ich bin auf dem Dreck ein bisschen gerutscht." Aiello, der drei Rennen vor Schluss mit 17 Punkten Rückstand auf Schneider in der Tabelle seine Chancen wahrt, den Titel zu verteidigen, ist mit seinem Startplatz aber dennoch zufrieden: "Vom vierten Platz aus habe ich die Chance zu gewinnen. Wir haben ja zum Beispiel heute morgen im Training gesehen, dass unser Auto richtig schnell ist. Insofern bin ich absolut zuversichtlich und freue mich auf spannende Zweikämpfe." Teamchef Hans-Jürgen Abt zog ebenfalls eine positive Bilanz des Qualifyings, denn neben Aiello als Viertem platzierten sich sein Bruder Christian als Sechster, Mattias Ekström als Siebter und Martin Tomczyk als Zehnter fürs Rennen. "Mit vier unserer sechs Fahrer in den Top Ten zu sein, ist eine sehr gute Teamleistung. Die Jungs werden angreifen."

Peter Dumbreck: "Auf dem A1-Ring ist alles möglich, ich werde kämpfen"
Der Schotte Peter Dumbreck kommentierte sein Pech mit britischem Humor: "Ich war zur falschen Zeit am falschen Ort. Ich kam um die Kurve und sah, dass alles voller Gras liegt. Ich musste das Tempo reduzieren und habe das von den Reifen aufgepickte Gras für den Rest der Runde mitgeschleppt." Entmutigen lässt sich der 29-Jährige allerdings nicht: "Ich hatte mir zu Recht einen weitaus besseren Startplatz erhofft, denn ich war bislang am Wochenende immer vorne mit dabei und im Zeittraining noch Dritter. Aber aus dem achten Startplatz kann man auf dem A1-Ring mit der richtigen Strategie, einem fehlerfreien Rennen und guter Teamarbeit noch ein sehr gutes Ergebnis holen. Das vergangene Jahr hat ja gezeigt, dass hier alles möglich ist. Ich werde kämpfen."

Formel-1-Weltmeister Niki Lauda: "Die DTM ist eine tolle Rennserie"
Der dreimalige Formel-1-Weltmeister Niki Lauda, der auf Einladung von Mercedes-Benz am A1-Ring weilt und am Samstagnachmittag am Steuer eines AMG-Mercedes CLK einige Runden um den Kurs drehen wird, war begeistert. "Die DTM ist eine tolle Rennserie, keine Frage", sagte Lauda. "Unglaublich, wenn man sich anguckt, wie nah die Zeiten hier beieinander sind."

Tickets 2020

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2020 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Dabei sein

Ein Besuch bei der DTM ist Pflicht

Du warst noch nie bei der DTM? Wir zeigen Dir, warum ein Besuch bei der DTM Pflicht ist.

Erfahre mehr

Erfahre mehr über die DTM

DTM YouTube

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen