DTM 2020

Formel-1-Stars in der DTM

Robert Kubica ist der jüngste große Name, der nach einer erfolgreichen Formel-1-Karriere in die DTM wechselt.

Hier ist unsere Liste der F1-Größen, die ihr Glück auch in der DTM versucht haben.

Jean Alesi (FRA)

2002-2006

Starts 52

Siege 4

Dem Franzosen gelang zwar nur ein emotionaler Grand Prix Sieg für Ferrari beim großen Preis von Kanada 1995, seine DTM-Karriere startete allerdings erfolgreich. Während seiner fünfjährigen Karriere bei Mercedes holte er insgesamt vier Siege – je zwei in Donington und Hockenheim.

Jenson Button (GBR)

2019

Starts 2

Siege 0

Ein Überraschungsgast: Button ging als einer von fünf Gastfahrern aus der japanischen SUPER GT-Serie beim letztjährigen Saisonfinale in Hockenheim an den Start. In seinem NSX-GT von Honda lieferte er auf Anhieb eine beeindruckende Leistung ab und fuhr bei seinem ersten DTM-Rennen eine Top-10-Platzierung ein.

David Coulthard (GBR)

2010-2012

Starts 31

Siege 0

Der 13-malige Grand-Prix-Sieger hat mit seinem Beitritt in die DTM 2010 seine langjährige Beziehung mit Mercedes-Benz wiederbelebt. Allerdings gelang es ihm dort nicht sein Grand-Prix-Gewinnertempo in einen Erfolg umzuwandeln. In seinen insgesamt drei DTM-Saisons erzielte er sein bestes Ergebnis mit einem fünften Platz am Norisring.

Heinz-Harald Frentzen (GER)

2004-2006

Starts 32

Siege 0

Heinz-Harald Frentzen, der für Williams und Jordan in der Formel 1 große Preise gewann, meisterte seine drei Saisons in der DTM mit Bravour. Am denkwürdigsten ist vielleicht der Sieg im Rasenmäher-Rennen zum Saisonende gegen den Rundfunkkommentator Volker Janitz!

Timo Glock (GER)

2013-

Starts 112

Siege 5

Trotz einer miserablen Saison 2019 hat der Fanliebling Glock seine Karriere in der DTM genossen und seinen denkwürdigen Kampf 2018 in Hockenheim gegen Gary Paffett als „das größte Rennen meines Lebens" bezeichnet. 2020 geht der fünffache Sieger in seine achte DTM-Saison mit BMW.

Mika Hakkinen (FIN)

2005-2007

Starts 31

Siege 3

Vielleicht wandte sich der 'F1-zu-DTM'-Star Hakkinen der DTM zu, um nach seinem Rücktritt von McLaren seine Begeisterung für den Rennsport wiederzuerwecken. Auch seine Teilnahme bewies, dass die DTM für einen zweifachen Weltmeister kein Kinderspiel ist. Dennoch holte er sich drei Siege.

Nicola Larini (ITA)

1993-1996

Starts 91

Siege 18

Er kam, er sah, er siegte. Nicola Larini ist zum Synonym für den Erfolg von Alfa Romeo und für den sensationellen 155 V6 Ti geworden, der vier Saisons lang die Serie dominierte. Von insgesamt 41 Siegen in seiner Rennfahrerkarriere holte Larini in seiner DTM-Zeit beeindruckende 18, und 1993 sogar den Titel.

Alessando Nannini (ITA)

1993-1996

Starts 90

Siege 14

Als er seine F1-Karriere wegen eines Hubschauberabsturzes, bei dem er seinen rechten Arm verlor, abbrechen musste, fand Nannini schnell seine Nische im Tourenwagenbereich. Zusammen mit seinen Landsleuten bei Alfa Romeo führte er den DTM/ITC-Erfolg der Marke an und errang 14 Siege im muskulösen 155er.

Keke Rosberg (FIN)

1992-1995

Starts 70

Siege 1

Nachdem Keke seine F1-Karriere beendet hatte, fuhr er Sportwagen für Peugeot und entschied sich dann für die DTM. Er gewann nur ein Mal - 1992 in Wunstorf -, blieb aber in der DTM präsent und gab Audi Team Rosberg, das mit Rene Rast 2019 den Titel gewann, seinen Namen.

Bernd Schneider (GER)

1986-2008

Starts 236

Siege 43

Der Mann, dessen „zweite Karriere" seine erste bei weitem übertraf. Nach einer Reihe von erfolglosen F1-Rennen mit Zakspeed, dominierte Schneider mit seiner Schnelligkeit und Professionalität die DTM. Als größter Fahrer der Serie errang er fünf unvergleichliche Titel und 43 Siege. Herr DTM, in der Tat...

Michael Schumacher (GER)

1990-1991

Starts 5

Siege 0

Michaels DTM-Karriere hat nie richtig begonnen - er war ja eher damit beschäftigt, alles in der Formel 1 zu gewinnen. Trotzdem ist die DTM eine denkwürdige Fußnote in seiner bemerkenswerten Karriere. Als junger Mann bestritt er vier Rennen – alle im mächtigen 190E von Mercedes-, konnte aber in keinem einzigen Rennen punkten.

Ralf Schumacher (GER)

2008-2012

Starts 52

Siege 0

Nach dem Ende seiner F1-Karriere erlebte Ralf fünf mäßig konkurrenzfähige Saisons mit Mercedes, erzielte einige Podiumsplätze und eine bemerkenswerte Pole-Position auf dem Norisring 2010. Wie vielen F1-Fahrern wurde ihm bewusst, dass ein DTM-Erfolg kein Kinderspiel ist...

Du willst mehr erfahren? Dann schau dir die Karrieren von u.a. Christijan Albers, Michele Alboreto, Michael Bartels, Allen Berg, Gerhard Berger, Gianfranco Brancatelli, Johnny Cecotto, Yannick Dalmas, Christian Danner, Paul Di Resta, Giancarlo Fisichella, Olivier Grouillard, Jacques Laffitte, Nicola Larini an, Pedro Lamy, Jan Magnussen, Allan McNish, Juan Pablo Montoya, Esteban Ocon, Vitaly Petrov, Emanuele Pirro, Hans-Joachim Stuck, Gabriele Tarquini, Pascal Wehrlein, Markus Winkelhock und Manfred Winkelhock - sie alle jonglierten mit erfolgreichen und weniger erfolgreichen Karrieren in der DTM und Formel 1.

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