Fahrer freuen sich auf die Herausforderungen in Zolder | DTM
2019-05-16 10:15:00

Fahrer freuen sich auf die Herausforderungen in Zolder

Fahrer freuen sich auf die Herausforderungen in Zolder

Die Rückkehr der DTM nach Zolder am kommenden Wochenende ist gleich aus mehreren Gründen von Bedeutung. Zuerst darf sich die berühmte Strecke in Belgien mit Recht als ‚Geburtsstätte’ der DTM bezeichnen. Im März 1984 fand hier ja das erste DTM-Rennen der Geschichte statt, das gleich eine bunte Mischung von Marken und Fahrern versammelte. Tourenwagenlegende Harald Grohs entschied damals die Premiere für sich.

Zolder wurde ein Fixpunkt im Kalender: Zwischen 1984 und 2002 wurden dort nicht weniger als 22 DTM-Rennen ausgetragen. Zusammen mit den Rennen Nummer 23 und 24 am kommenden Wochenende ist Zolder damit die Strecke außerhalb von Deutschland, auf der die DTM am häufigsten fuhr.

Schließlich ist die Begeisterung durch die 17 Jahre lange Abwesenheit nur gewachsen. Die Teams und Fahrer der DTM 2019 reisen mit einer Mischung aus Vorfreude und Neugier an die Strecke, um die Eigenheiten eines ‚neuen’ alten Kurses zu entdecken.

 

Ohne Vorbereitung geht nichts...

Für die meisten Fahrer ist Fahrzeit im Simulator der erste Schritt, um sich mit einer Strecke vertraut zu machen. Wenn das nicht geht, tut es zur Not auch ein hochwertiges Rennspiel. So wurde über Twitter klar, dass sich Jamie Green mit Assetto Corsa auf die Strecke vorbereitete.

Sowohl im Simulator als auch beim Game bekommen Fahrer einen guten Eindruck von der Strecke und ein Gefühl für den Verlauf sowie mögliche Bremspunkte und Kurvengeschwindigkeiten. Unebenheiten im Streckenbelag oder die Auslaufzonen und Randsteine jedoch können virtuell nicht wiedergegeben werden. Daher ist der ‚Track Walk’ am Donnerstagnachmittag so wichtig, speziell bei einer neuen Strecke.

„Ich bereite mich durch das Anschauen von Onboard-Aufnahmen, im Simulator und dann beim ‚Track Walk’ vor“, sagt Hockenheim-Sieger René Rast. „Für das Rennen ändere ich meine Vorgehensweise nicht. Ich versuche immer, das Beste aus dem Wochenende zu holen, aber wir müssen noch viel über unser Auto lernen, damit wir das Optimale herausholen können.“

 

Eng, hohe Randsteine und wenige Überholmöglichkeiten

Robin Frijns nannte Zolder eine ‚Mini-Nordschleife’ und obwohl die Weitläufigkeit der berühmten Strecke in der Eifel in Zolder fehlt, ist es dennoch eine knifflige Strecke, die außerdem mit nur kurzen Auslaufzonen wenige Fehler verzeiht.

Viele Fahrer stellten bereits fest, dass die Randsteine dort vielleicht zu hoch sind, um darüberfahren zu können. Der ‚Stopp-Start’-Charakter des Kurses, der außerdem mehrere Schikanen umfasst, könnte Überholen schwieriger machen. „Das Zeittraining wird hier von großer Bedeutung“, sagt R-Motorsport-Fahrer Jake Dennis. „Ich bin 2018 dort gefahren und es ist recht eng, ein wenig ‚old school’“.

„Auf den Onboard-Aufnahmen, die ich gesehen habe, sieht es alles sehr eng aus“, fügt Timo Glock hinzu. „Es ist ‚Stop-and-Go’, mit nur wenigen Auslaufzonen. Daher wird der ‚Track Walk’ am Donnerstagabend hier sicherlich etwas ausführlicher als beispielsweise in Hockenheim, wo wir alle den Kurs wie unsere Westentasche kennen.“

Der Bremsenverschleiß wird ein weiterer Faktor für die Ingenieure sein: Auf einer Runde wird fünfmal von etwa 240 km/h heruntergebremst, was eine große Belastung für die Bremsen bedeutet. Wie schon in Hockenheim, wo der Abbau der Reifen ein Thema war, könnten hier auch die Bremsen in den Rennen eine Rolle spielen, besonders in der Schlussphase.

 

Bob Sinclar heizt ein

Für musikalische Unterhaltung im Fan Village wird am Samstagabend der französische DJ und Musikproduzent Bob Sinclar sorgen. Der französische Producer, 2006 bei den World Music Awards in London als bester Discjockey der Welt ausgezeichnet. Er wird ab Sonnenuntergang auflegen, darunter natürlich auch sein Hit „Love Generation“, der 2006 mehrere Wochen an der Spitze der deutschen Charts stand und zudem die meistverkaufte Single des Jahres war.

Tickets für sämtliche Rennen der DTM-Saison 2019 gibt es schnell und unkompliziert auf der offiziellen Website: www.DTM.com/tickets.

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