Frentzen fährt Fabelzeit im zweiten Test | DTM
2006-09-01 15:58:55

Frentzen fährt Fabelzeit im zweiten Test

Frentzen fährt Fabelzeit im zweiten Test

Der zweite Test der DTM in Zandvoort war im Gegensatz zur ersten Sitzung zunächst von einer Mercedes-Dominanz geprägt. Pünktlich zur Halbzeit wendete sich das Blatt, als Heinz-Harald Frentzen eine Bestzeit markierte, an der sich im weiteren Verlauf die weiteren 19 DTM Fahrer die Zähne ausbeißen sollten. Der Mönchengladbacher umrundete die 4,307 Kilometer lange Rennstrecke in 1:34.487 Minuten – fast drei Zehntelsekunden schneller, als Tomczyk am Vormittag. Nach 90 Minuten betrug der Rückstand des zweitplatzierten Stefan Mücke in der AMG-Mercedes C-Klasse 0,415 Sekunden. Der zweifache Sieger Spengler wurde mit weiteren acht Tausendsteln Rückstand Dritter. Von Platz zwei bis 14 platzierten sich hinter dem Tagesschnellsten zwölf Fahrer innerhalb von drei Zehntelsekunden.

Zahlreiche Fahrer nutzten den zweiten Test der DTM bei komplett trockenen Witterungsbedingungen für Longruns, um die Abstimmung für das Rennen am Sonntag zu entwickeln. Viel Arbeit stand zu Beginn des Tests bei drei Audi-Teams auf dem Programm. Pierre Kaffer griff erst nach 30 Minuten in das Geschehen ein, nutzte dann aber die verbliebene Zeit optimal aus und fuhr auf Platz neun. Timo Scheider musste noch länger auf seinen Einsatz warten - der zweite Test begann für ihn erst nach 40 Minuten, am Ende blieb Platz zwölf. Nach einem Dreher im ersten Test traten am Audi A4 DTM von Frank Stippler Probleme am Unterboden auf. Im zweiten Test haderte der Audi-Fahrer dann mit fehlendem Grip – „Stippi“ sammelte mit neuen Reifen zu viel Abrieb auf und das Team suchte nach der Ursache. Nach 21 Runden belegte Stippler nur Platz 19.

Für Arbeit im Mercedes-Lager sorgten unter anderem Bruno Spengler und Mika Häkkinen. Der Gewinner der letzten beiden DTM Rennen kam hinter der Tarzanbocht von der Strecke ab und hatte alle Hände voll zu tun, einen Einschlag zu vermeiden. Seine Mechaniker nahmen es gelassen und checkten die C-Klasse kurz durch. An der AMG-Mercedes C-Klasse von Mika Häkkinen war nach einem Dreher im zweiten Test mehr zu tun. Die HWA-Mannschaft beseitigte nicht nur den aufgesammelten Kies, sondern entfernte auch den kompletten Unterboden, um den Rennwagen einem großen Service zu unterziehen. Wenige Minuten vor dem Ende des Tests nahm Häkkinen die Arbeit dann wieder auf. Der zweifache Formel-1-Weltmeister wurde am Ende Achter.

Die beiden routinierten Titelaspiranten Tom Kristensen und Bernd Schneider platzierten sich im zweiten Test deutlich hinter Bruno Spengler auf Platz drei. Kristensen wurde mit 0,460 Sekunden Rückstand auf die Spitze Siebter, Schneider belegte mit einer Rundenzeit von 1:35;202 Minuten nur Position 13.

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