Frijns wünscht sich Regen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2018-07-09 12:15:00

Frijns wünscht sich Regen

Frijns wünscht sich Regen

Für den Niederländer Robin Frijns ist die bisherige DTM-Saison durchwachsen verlaufen. Der Rookie holte an den bisherigen vier Rennwochenenden 15 Punkte und liegt auf dem 16. Gesamtplatz in der Fahrerwertung.Die besten Ergebnisse des Audi-Piloten waren ein zwölfter Platz im ersten Qualifying am Lausitzring und ein siebter Rang beim Rennen am Samstag in Budapest. Vor seinem Heimspiel in Zandvoort (13. – 15.7.) sprach DTM.com mit Frijns über die Eigenschaften des Dünenkurses und seine Zielsetzung für die Rennen in der Seestadt.

Wie bist du mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden?

Es war ziemlich gut. Aus meiner Sicht war die Performance in den Rennen in Ordnung. Ich hatte ein wenig Pech. Besonders in Budapest, als die Rote Flagge kam, war ich Sechster. Das Qualifying ist bisher mein schwächster Punkt. Ich war mit meiner Rundenzeit nie auf einem Platz, der mir Punkte einbringen würde. Daran muss ich arbeiten. Ich hoffe, das wird besser in Zandvoort. Aber, im Großen und Ganzen ist es überhaupt nicht schlecht. Audi hat generell etwas zu kämpfen. Unter den Umständen und im Vergleich zu allen anderen, bin ich zufrieden.

Du hast einmal gesagt, wenn du Spaß hast, dann bist du schnell. Hast du momentan Spaß?

Ja, auf jeden Fall. Ich habe Spaß mit dem ganzen Team, den Ingenieuren, den Jungs von Abt und mit dem Auto, das weniger Abtrieb als früher hat.

Was gefällt dir am Circuit Park Zandvoort?

Zandvoort ist eine Old-School-Strecke. Es gibt keine asphaltierten Auslaufzonen, nur Gras und Kies. Ein Fehler kann dich das ganze Rennen kosten. So sollte Rennsport sein. Viele ältere Strecken wurden leider zu sehr verändert. Zum Beispiel in Monza haben sie in der letzten Kurve sehr viel Auslaufzone eingebaut. Das ist nicht mehr spektakulär. Das mag ich nicht. Als Fahrer willst du ans Limit gehen. Ich freue mich auf mein Heimrennen. Zandvoort hat eine gelungene Kombination aus schnellen und mittelschnellen Kurven.

Die niederländischen Fans sind ein wenig verrückt...

(lacht) Ja, sie sind ein wenig anders. Ich werde mein Bestes geben und hoffe auf lautstarke Unterstützung.

Was für ein Wetter wünschst Du Dir in Zandvoort?

Ich kann mich erinnern, dass ich 2010 in Zandvoort in der Formel BMW mal ein Rennen im Regen angeführt habe – mit zwölf Sekunden Vorsprung. Ich war mir in dem Moment gar nicht bewusst, dass ich so schnell unterwegs war. Also es würde mir nichts ausmachen, wenn es in Zandvoort wieder regnet. Ich bin auf nasser Rennstrecke immer sehr schnell. 

Welche Streckenabschnitte sind besonders zu beachten auf dem Circuit Park Zandvoort?

Jede der insgesamt 15 Kurve hat mit unterschiedlichen Radien ihre Eigenheiten. Sektor zwei ist der schnelle Abschnitt. Scheivlak ist die schnellste Kurve mit einem großen Kiesbett auf der linken Seite. In der folgenden Kurve, der Marlborobocht, fährst du geradeaus, wenn du dich da verbremst. Wenn du in der Kurvenkombination mit einem Rad ins Gras kommst, landest du in der Mauer. Die beste Überholmöglichkeit gibt es am Ende der Start- und Zielgeraden bei der Anfahrt zur Tarzanbocht, einer 180-Grad-Kehre.

Was ist dein Ziel für dein Heimspiel?

Hoffentlich habe ich ein erfolgreiches Wochenende und ich kann meinen ersten Podestplatz holen. Das wäre toll. Das ist in dieser Saison für Audi schon schwierig genug. Bislang haben das nur Mike Rockenfeller am Lausitzring und Nico Müller in Budapest geschafft. Ein Platz unter den ersten drei ist immer schön – aber, in Zandvoort wäre es am allerschönsten.

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