Gelungene Premiere für den „Istanbul Park“ | DTM.com | Die offizielle Webseite
2005-08-23 10:28:25

Gelungene Premiere für den „Istanbul Park“

Gelungene Premiere für den „Istanbul Park“

Es ist nur eine Vermutung, aber nahezu alle 20 DTM-Fahrer dürften am vergangenen Wochenende im Formel-1-Fieber gewesen sein. Nicht etwa weil Sie neuerdings ausgesprochene Fans von Michael Schumacher, Kimi Räikkönen oder Fernando Alonso sind, sondern vielmehr weil beim Großen Preis der Türkei erstmals die neu gebaute Rennstrecke in Istanbul unter die Räder genommen wurde – die DTM startet hier am 2. Oktober zum vorletzten Rennen der Saison. Auch wenn sich die DTM-Fahrzeuge von Audi, Mercedes-Benz und Opel deutlich von den Formel-1-Boliden unterscheiden, gab es erste Indizien und Meinungen zur Rennstrecke.

In einem waren sich alle Formel-1-Fahrer einig: Die neue Rennstrecke in der Türkei ist dem deutschen Rennstrecken-Architekten Hermann Tilke gelungen und bietet auf 5,338 Kilometern einen sehr abwechslungsreichen Streckenverlauf. Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug brachte die Meinungen der Fahrer auf den Punkt. „Die Charakteristik des Kurses in Istanbul ist für Fahrer und Teams eine große Herausforderung.“ Die Formel-1-Fahrer lobten in höchsten Tönen und Superlativen – die Bandbreite reichte von fantastisch bis großartig.

Doch worauf müssen sich die DTM-Fahrer am ersten Oktober-Wochenende einstellen, wenn es an den Bosporus geht? „Auf einen anspruchsvollen Kurs, allerdings mit ein paar mehr Bodenwellen als ich gedacht hatte, vor allem in den schnellen Passagen“, weiß Nick Heidfeld. Sein deutscher Formel-1-Kollege Michael Schumacher ist die Strecke am Donnerstag vor dem Rennen mit dem Roller abgefahren – und sein erster Eindruck täuschte: „Im Rennwagen sah später alles ganz anders aus. Den Kurvenausgang von Turn 1 und 3 kann man nicht einsehen, das macht den Kurs äußerst interessant.“

Der „Istanbul Park“ ist mit 14 bis 21,5 Metern Streckenbreite mehr als großzügig ausgelegt. „Die breite Fahrbahn bietet viel Spielraum für unterschiedliche Linien“, merkt Giancarlo Fisichella an, auch wenn dem Italiener die letzten drei Kurven „zu langsam“ sind. Vor allem Turn 8 bietet den Fahrern mehrere Linien zum durchfahren an. „Turn 8 ist extrem schwierig und in dieser Form auf keiner anderen Rennstrecke zu finden“, so Fernando Alonso.

Neue Strecke, neuer Belag – und was ist mit den Gripverhältnissen? Nur im Freien Training am Freitag beklagte Mercedes-Benz-Fahrer und Grand-Prix-Sieger Kimi Räikkönen nach leichtem Regen schlechten Grip und rutschigen Belag. Und wenn doch mal der Grip fehlt und der Reifenstapel naht? Ralf Schumacher: „Es gibt sehr viele weitläufige Auslaufzonen. Die Strecke ist sehr sicher.“

Das erste große Rennen auf der neu erbauten Rennstrecke in der Türkei brachte zumindest einige Anhaltspunkte in Sachen Streckencharakteristik. Spätestens am Freitag vor dem Rennen am 2. Oktober wissen wir, wie gut die DTM-Fahrer mit der neuen Rennstrecke in Istanbul zurecht kommen.

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