Habsburg und der heiße Stuhl | DTM.com | Die offizielle Webseite
2018-12-11 18:00:00

Habsburg und der heiße Stuhl

  • Mercedes-AMG C63 DTM (Foto Twitter @Fhabsburg62)
  • BMW M4 DTM
  • Audi RS 5 DTM

Auch am zweiten Tag des „Young-Driver-Tests“ nahmen im spanischen Jerez wieder sieben DTM-Neulinge im Audi RS 5 DTM, BMW M4 DTM und Mercedes-AMG C63 DTM hinter dem Lenkrad Platz. Daneben testeten Mike Rockenfeller und Bruno Spengler die neuen Turbo-Boliden von Audi und BMW für die Saison 2019.

Ferdinand Habsburg und Thomas Preining bei HWA, Mikkel Jensen und Sheldon van der Linde bei BMW sowie Andreas Bakkerud, Frederic Vervisch und Jonathan Aberdein bei Audi waren bei angenehmen Temperaturen von 22 Grad mit Feuereifer bei der Sache. „Das Jahr mit einem DTM-Auto zu beenden, das so viel Motorsport und Oldschool-Passion in sich hat, zaubert mir für die Weihnachtszeit ein riesiges Lächeln auf die Lippen“, sagte Habsburg nach seinem Einsatz am Dienstag und zieht einen Vergleich zu seinem diesjährigen Formel-3-Auto hinzu: „Die größten Unterschiede sind das Gewicht, die Carbon-Bremsen, viel mehr PS und mehr Downforce. Das Auto ist insgesamt instabiler, hat aber auch in den Kurven mehr Anpressdruck. Und auf den Geraden mehr Geschwindigkeit. Ich bin gewöhnt, mit sehr leichten Autos unterwegs zu sein, um die 500 bis 600 Kilogramm. Das DTM-Auto wiegt einiges mehr. Auch, wie man mit den Reifen umgeht und das Bremsen – da musste ich viel lernen. In gewisser Weise ist es einem Formel-3-Auto sehr ähnlich, aber man muss sich am Ende viel umstellen, weil das DTM-Fahrzeug viel weiter entwickelt ist.“ 

Nach seiner Testfahrt im Mercedes-AMG C63 war der 21-Jährige zudem um eine besondere Erfahrung reicher. „Im Auto ist es um einiges heißer, als ich erwartet habe. Im Gegensatz zum Formel-3-Auto hat man schließlich ein Dach. Von daher war mein Test mit der Hitze sehr aufregend. Ich habe mehr geschwitzt, als ich geplant hatte. Es war extrem lustig, mit mehr Dampf zu fahren. Mit einem professionellen Team wie HWA zu arbeiten, ist sehr beeindruckend und war etwas vollkommen Neues für mich. Es gibt viel mehr Leute im Team, mit denen man reden kann – das ist sehr produktiv. Ich habe jede Runde als Rennfahrer dazugelernt.“

Beim abschließenden Testtag am Mittwoch kommen im Audi, BMW und Mercedes-AMG weitere DTM-Neulinge zum Einsatz, darunter auch der Russe Sergey Sorotkin. Der 23-jährige, der jüngst sein Formel-1-Cockpit bei Williams nach der Saison 2018 für Robert Kubica räumen musste, war kurzfristig von Audi nominiert worden. Er wird in Jerez in dem von WRT eingesetzten Audi RS 5 DTM testen.

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