Halbzeit in der DTM | DTM
2002-07-04 11:43:56

Halbzeit in der DTM

Am zweiten Juli-Wochenende treffen sich die DTM-Stars in der Lausitz auf dem EuroSpeedway. Dort beginnt mit dem Start des sechsten DTM-Rennens die zweite Halbzeit dieser Saison. Und viele Fahrer atmen erst einmal durch, wenn sie an den Streckenverlauf der 4,534 km langen, vor drei Jahren neu erbauten Rennstrecke denken. „Man kann den Norisring und den EuroSpeedway in keiner Weise miteinander vergleichen“, sagt Opel-Pilot Jockel Winkelhock, der beim letzten Lauf in Nürnberg durch eine unverschuldete Kollision um einen Platz in den Punkterängen gebracht wurde.

„Während du auf dem Norisring nur dann bestehen kannst, wenn du brutal mit dem Auto und mit dir selbst umgehst, ist der Kurs in der Lausitz einerseits sehr harmonisch, andererseits sehr fordernd für den Fahrer, weil es einige ultraschnelle Kurven gibt, in denen sich die Spreu vom Weizen trennt. Ich freue mich darauf, dort zu fahren.“

Auf dem Norisring feierte Laurent Aiello seinen vierten Sieg im fünften Rennen und konnte mit 48 Zählern seinen Vorsprung auf 25 Punkte ausbauen. Tabellenzweiter vor dem Rennen auf dem EuroSpeedway Lausitz ist sein Markengefährte Mattias Ekström mit 23 Punkten, Dritter ist Bernd Schneider (21).

Ist aufgrund der Punkteverteilung schon eine frühe Vorentscheidung in der DTM gefallen? Bernd Schneider, amtierender Meister, hat dazu seine ganz eigene Meinung: „Solange es eine rechnerische Möglichkeit gibt, denke ich nicht über theoretische Vorentscheidungen nach. In der DTM ist alles möglich. Ein Starterfeld mit 21 Autos, die sich innerhalb einer einzigen Sekunde bewegen, spricht Bände. Auch wenn das vielleicht im Moment aufgrund der Tabellensituation nicht so aussieht – aber bei uns gibt es mindestens ein Dutzend potenzieller Gewinner.“

Opel-Pilot Manuel Reuter, der beim dritten Saisonrennen im britischen Donington sein bestes Ergebnis mit Pole-Position im Qualifying und Rang drei im Qualifikationsrennen erzielte, sieht die erste Saisonhälfte mit gemischten Gefühlen. „Ich stand auf Pole, ein Opel stand auf dem Podest, wir hatten sehr gute Ergebnisse in den Trainings, diesen Trainingsergebnissen hinken wir etwas hinterher“, zieht der Wahl-Österreicher Bilanz. „Wenn zwei, drei Autos eliminiert werden durch die Konkurrenz ist das natürlich schon ärgerlich.“ Allem Pech zum Trotz blickt der DTM-Vizemeister von 2000 optimistisch in Richtung zweite Saisonhälfte. „Generell sind wir dabei. Ich bin der Meinung, dass wir dieses Jahr gewinnen werden – es muss nur mal uns in die Gasse laufen, ganz einfach.“

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