Heimspiel für Albers und Bleekemolen | DTM
2003-09-15 19:36:38

Heimspiel für Albers und Bleekemolen

Der neunte DTM-Lauf im niederländischen Zandvoort ist für zwei der 21 DTM-Fahrer Heimspiel und Saisonhöhepunkt zugleich: Jeroen Bleekemolen (Opel) und Christian Albers (Mercedes-Benz) kämpfen vor heimischer Kulisse um wertvolle Punkte in der Meisterschaft. Für Christijan Albers geht auf dem 4,3 Kilometer langen Kurs in den Dünen um die Meisterschaft – hinter seinem Teamkollegen Bernd Schneider (57 Punkte) liegt er mit 54 Punkten auf Rang zwei. Jeroen Bleekemolen möchte beim Heimspiel erste Punkte sammeln.

Während Christijan Albers bereits bei den letzten beiden DTM-Rennen in Zandvoort am Start war, ist es für Jeroen Bleekemolen der erste Start in einem DTM-Tourenwagen in seiner Heimat. "Die DTM ist eine Klasse, in der ich schon immer fahren wollte, von der ich geträumt habe", schwärmt der Fahrer aus dem OPC Euroteam. Das die DTM auch in den benachbarten Niederlanden einen hohen Stellenwert genießt, merkt der 21-Jährige oftmals: "Häufig sprechen mich Leute an, sagen: Hey, Du fährst doch in der DTM!" Von einem Heimvorteil möchte er aber nichts wissen. "Auf diesem Niveau gibt es kaum noch etwas wie Heimvorteil, aber ein Nachteil ist es keinesfalls." Ähnlich sieht es auch Albers. "Das Niveau in der DTM ist sehr hoch, deshalb kann man sicher nicht über Vor- oder Nachteile sprechen", und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: "Aber es wäre gut, wenn ich einen Vorteil hätte!" Den könnte er zwei Rennen vor Saisonende gut gebrauchen, die Entscheidung in der Meisterschaft ist weiterhin offen. "An die Meisterschaft denke ich vielleicht nach Zandvoort, jetzt ist es noch zu früh." Unter Druck gesetzt fühlt er sich in seinem ersten Jahr im Werksteam nicht: "Für mich ist nur wichtig, bei jedem Rennen das beste Resultat zu holen und dafür alles zu geben."

Ein gutes Ergebnis möchte auch Opel-Fahrer Bleekemolen in Zandvoort erzielen. "Ich möchte gerne meine ersten Punkte einfahren", sagt er zielstrebig. "Ich möchte zum zweiten Mal in diesem Jahr den Sprung in die Super-Pole schaffen um dann im Rennen in die Punkteränge zu fahren." Auch wenn es für ihn im ersten Jahr in der DTM nicht immer optimal läuft, ist er für die Zukunft zuversichtlich. "Ich hoffe, dass ich auch im nächsten Jahr wieder in der DTM fahren kann", sagt er. "Christijan macht einen unheimlich guten Job. Er hat ja schon zwei Jahre in der DTM hinter sich und im dritten Jahr zeigen sich bei ihm die Erfolge. Ich hoffe, auch bei mir geht es in diese Richtung ."

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