Highlight Sachsenring: Was bisher geschah | DTM
2002-05-25 13:31:14

Highlight Sachsenring: Was bisher geschah

Am Sachsenring ging es in den beiden vergangenen Jahren immer turbulent her. Bei der DTM-Premiere auf dem Sachsenring 2000 war es Oldie Klaus Ludwig, der sich in die Herzen der Fans fuhr. Der 50-Jährige, der seinen Helm nach der DTM-Saison 2000 an den berühmtem Nagel gehängt hat und heute als Experte die TV-Übertragungen mitkommentiert, dominierte vor zwei Jahren das Geschehen auf dem Kurs in Hohenstein-Ernstthal. Im letzten Jahr war es Bernd Schneider, der mit einer fulminanten Aufholjagd die Fans begeisterte und später als Sieger ganz oben auf dem Treppchen stand.

Klaus Ludwig eroberte 2000 die Pole-Position auf der Berg- und Talbahn, die 15. seiner langen und erfolgreichen Rennfahrerkarriere. Ludwig erntete nach seinem Erfolg Lob von allen Seiten. "Ich find´s toll, dass der alte Sack noch so gut funktioniert", freute sich Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug nach dem Qualifying. Und auch Opel-Sportchef Volker Strycek zollte dem dreimaligen DTM-Meister Respekt: "Er hat´s mal wieder allen gezeigt." Entsprechend optimistisch zeigte sich der Pole-Sitter. "Wenn ich schon mal auf Pole stand, dann ist das Rennen auch meist recht gut gelaufen." Und es kam wie er vorausgesagt hatte. Ludwig gewann souverän beide Läufe und holte sich den zehnten Doppelsieg in seiner DTM-Karriere. Der Routinier im Cockpit des AMG-Mercedes hatte das Geschehen in beiden Läufen locker im Griff und hielt seinen jugendlichen Verfolger Peter Dumbreck sicher in Schach. "Wenn das Jahr um ist, muss ich mich entscheiden, ob ich das Ganze noch mal mache oder nicht", strahlte der Doppelsieger. "Mit 50 kann man nicht mehr so viele Doppelsiege erreichen." Seine letzte Saison als Motorsportprofi beendete Ludwig als Dritter in der Meisterschaft, hinter Opel-Pilot Manuel Reuter und dem Meister Bernd Schneider.

Als die DTM ein Jahr später zurückkehrte, prophezeite schon das Qualifying spannende Rennen. Peter Dumbreck im Mercedes-Benz CLK-DTM eroberte schon früh die Bestzeit und behielt seine erste Pole Position in der DTM bis zum Schluss des Trainings vor dem Schweden Mattias Ekström im Abt-Audi TT-R und dem Niederländer Christijan Albers. Nach nur zehn Trainingsminuten fing es zu regnen an, was das gesamte Fahrerfeld auf den Kopf stellte. Der in der Meisterschaft führende Bernd Schneider qualifizierte sich nur für Startplatz 20. Im Rennen machte der Meister von 2000 und 2001 dann das Unmögliche wahr. Von weit hinten gestartet, kämpfte er sich im Qualirennen auf den vierten Platz vor und gewann anschließend den Wertungslauf. "Dieser Sieg gehört zur Hälfte meinem Team, das sich während des Rennens eine Super-Strategie ausgedacht hat und mir für die Wetterbedingungen mit Regenschauern ein perfektes Auto hingestellt hat", erklärte Schneider nach dem Sieg. Wegen eines schweren Unfalls, in den vor allem Kris Nissen und Opel-Pilot Peter Mamerow verwickelt waren, war das Safety Car vier Runden lang auf der Strecke. Schneiders HWA-Team erfasste die Situation blitzschnell und rief den 36-Jährigen zum Pflicht-Reifenwechsel in die Box. Auch andere Fahrer nutzten diese Gelegenheit für den Boxenstopp, nicht jedoch die bis dahin führenden Piloten Peter Dumbreck, Mattias Ekström und Christian Abt. Mercedes-Sportchef Norbert Haug bescheinigte Bernd Schneider, erneut der Maßstab in der DTM gewesen zu sein. "Das war eine grandiose Leistung von Bernd und eine der besten Fahrten, die ich je im Tourenwagensport gesehen habe. In Zusammenarbeit mit seinem Team hat er es geschafft, ein perfektes Set-up für das Rennen zu entwickeln. Vor allem im Qualifikationsrennen haben die Fans tollen Sport geboten bekommen."

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