„Ich bin wieder angekommen“ | DTM.com | Die offizielle Webseite
2018-05-20 15:15:00

„Ich bin wieder angekommen“

„Ich bin wieder angekommen“

Die Rückkehr in die DTM ist geglückt. 967 Tage nach Platz drei beim Rennen am Nürburgring hat Pascal Wehrlein am Sonntag auf dem Lausitzring erneut einen Podestplatz erzielt. Der Mercedes-AMG-Pilot nahm sein erfolgreiches Comeback erstaunlich gelassen hin. Verschmitzt lächelte der 23-Jährige bei der Siegerehrung. Von überschäumender Freude indes keine Spur. „Klar war das jetzt ein bisschen her. Aber, es fühlt sich immer noch gleich an. Und der Sekt schmeckt immer noch“, sagte Wehrlein, der hinter Markenkollege Gary Paffett und BMW-Pilot Marco Wittmann als Dritter ins Ziel kam. „Marco hat mich beim Pitstop überholt, aber das hätte er wahrscheinlich auch so gemacht. Er war heute der Schnellste. Im Rennen hatte ich gegen beide keine Chance, ich konnte den Speed nicht mitgehen. Wir waren das drittschnellste Auto. Damit kann man für das zweite Wochenende sicher zufrieden sein.“

Mit Platz zwei im Qualifying begann der Sonntag bereits vielversprechend für den ehemaligen Formel-1-Piloten. Nur 26 Tausendstelsekunden fehlten auf den Polesetter Philipp Eng im BMW. Nach den Plätzen fünf, elf und vier bei der Rundenhatz zuvor, war auch hier ein klarer Fortschritt bei dem Champion von 2015 zu erkennen. „Heute war das erste Qualifying mit dem ich zufrieden war. Mal war die erste Runde die schnellste, mal die zweite. Eigentlich muss es immer die erste Runde sein. Heute hatte ich das erste Mal das Gefühl, dass ich die Pole hätte holen können.“

„Ich will um den Sieg kämpfen. Das ist mein Ziel.“

Mit 39 Punkten ist Wehrlein nun Dritter in der Gesamtwertung hinter Paffett (71) und Timo Glock (72). „Ich bin wieder angekommen in der DTM. Ich fühle mich immer besser. Ich hatte schon in Hockenheim wenig Probleme mit der Umstellung. Hier ging es nochmal einen Schritt vorwärts. Ich hoffe, dass die Lernkurve weiter nach oben geht und ich bald um den Sieg kämpfen kann. Das ist mein Ziel“, sagt Wehrlein unmissverständlich, der genau weiß, wo er ansetzen muss. „Ich bin noch nicht hundertprozentig zufrieden mit der Einstellung vom Auto. Da müssen wir noch etwas tüfteln.“ 

Insbesondere die fehlenden Heizdecken bereiten Wehrlein Kopfschmerzen: „Ich muss lernen, die Hancook-Reifen besser zu managen. In meiner DTM-Vergangenheit gab es die Abnutzung der Reifen nicht. Man kann nicht einfach jede Runde wie im Qualifying fahren und pushen. Sondern, man muss wirklich aufpassen, wie man die Reifen aufwärmt. In den ersten Runden muss man sorgsam mit ihnen umgehen und trotzdem darf man nicht zu viel Zeit verlieren. Da das Mittelmaß zu finden, da fehlt mir noch ein wenig die Erfahrung. Mit jedem neuen Satz Reifen, mit jedem Kilometer mehr, fühle ich mich wohler.“  

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