Istanbul Park - Die Analyse Teil 1 | DTM
2005-10-03 23:12:06

Istanbul Park - Die Analyse Teil 1

Istanbul Park - Die Analyse Teil 1

Beim zehnten Lauf der DTM im türkischen Istanbul Park kam Gary Paffett (Mercedes-Benz) dem Titelgewinn einen großen Schritt näher. Während der Brite ein perfektes Rennen ablieferte und von der Pole-Position aus gestartet einen Sieg einfuhr, landete Mattias Ekström nur auf dem zwölften Platz – außerhalb der Punkteränge. www.dtm.de hat die Leistung der Fahrer und Teams am gesamten Rennwochenende unter die Lupe genommen:

Gary Paffett: Der Brite ist mit seinem fünften Saisonerfolg dem DTM-Titel einen großen Schritt näher gekommen. Paffett sicherte sich mit Platz zwei im Qualifying den Einzug in die Super-Pole und fuhr dort souverän auf Platz eins. Mit zwei perfekten Boxenstopps und einer absolut fehlerfreien Fahrt machte er den Start-Ziel-Sieg perfekt. In Hockenheim liegt es in seiner Hand, den Kampf um DTM-Titel 2005 für sich zu entscheiden. Einzige Schönheitsfehler: Mäßige Leistungen im ersten Test, dem Freien Training Und im Warm-up. (Platzierungen: 14 / 2 / 18 / 2 / 1 / 15 / 1) – Note: 1

Mika Häkkinen: Nur einen Ausrutscher leistete sich der zweimalige Formel-1-Weltmeister an diesem Wochenende. Im zweiten Test am Freitag Wurde er „nur“ Elfter. In allen anderen Trainingssitzungen belegte Häkkinen Einen der vorderen Ränge. Die Super-Pole-Runde war nicht optimal und bedeutete Startplatz sieben. Im Rennen spielte Häkkinen seine Routine ganz aus, war bereits nach der ersten Runde Vierter. Nach seinem ersten Boxenstopp übernahm er von Schneider Platz zwei und fuhr bis auf 3,222 Sekunden an Sieger Paffett heran. Seinen Speed im „Istanbul Park“ untermauerte er mit der schnellsten Rennrunde. Die dritte Podiumsplatzierung für den DTM-Rookie. (Platzierungen: 5 / 11 / 2 / 4 / 7 / 6 / 2) – Note: 1

Bernd Schneider: Seine konstant guten Leistungen am Rennwochenende belohnte der DTM-Rekordmeister mit seiner zweiten Podiumsplatzierung in dieser Saison. Eine Bestzeit, im zweiten Test am Freitag, und sechs Top Ten Platzierungen in den verschiedenen Trainingssitzungen spiegeln die gute Leistung des „alten Hasen“ wieder. Bis zum ersten Boxenstopp konnte Schneider das Tempo vom späteren Sieger Paffett mitgehen, fiel dann auf Platz Drei zurück den er locker ins Ziel brachte. (Platzierungen: 10 / 1 / 3 / 5 / 2 / 9 / 3) – Note: 2

Jamie Green: Wenn es drauf ankam, war Jamie Green hellwach. Im Qualifying und in der Super-Pole konnte der Champion der Formel 3 Euro Serie im Jahr 2004 zum richtigen Zeitpunkt seine Leistung abrufen. In den Trainingssitzungen bewegte er sich trotz aktueller C-Klasse oft auf den hinteren Plätzen. Von Platz vier aus gestartet brachte er selbigen ins Ziel und sicherte sich damit, nach Platz drei in Oschersleben, sein Zweitbestes Saisonergebnis. Der Zweikampf mit Ekström in Runde eins sorgte für reichlich Gesprächsstoff, wurde aber von der Rennleitung als normaler Rennunfall gewertet (Platzierungen: 15 / 9 / 11 / 8 / 4 / 20 / 4) – Note: 3

Tom Kristensen: Das Wochenende in der Türkei war für Kristensen ein einziges Auf und Ab – obwohl er in den Ergebnislisten immer unter den besten zehn Fahrern zu finden war. Kristensen war bester Audi-Fahrer am Freitag, fuhr die schnellste Runde im Freien Training am Samstag und schaffte mit der drittbesten Zeit im Qualifying den Einzug ins Einzelzeitfahren. Dort verbremste er sich bereits in der ersten Kurve und wurde enttäuscht Zehnter. Im Rennen bahnte er sich Runde für Runde den Weg nach vorne, das Team fertigte Kristensen bei den Pflichtboxenstopps schnell ab und nach 32 Runden überquerte er als Fünfter die Ziellinie. Unter schwierigen Rennbedingungen konnte er am Ende fünf Plätze gutmachen. Hervorragende Leistung. (Platzierungen 9 / 10 / 1 / 3 / 10 / 2 / 5) – Note: 2

Laurent Aiello: Für den Franzosen ging es im Rennen zum zweiten Mal nach dem EuroSpeedway nur nach vorne. Von Platz zwölf aus gestartet, kam er nach zehn Runden verhältnismäßig früh zum ersten Pflichtstopp an die Box. Da die Spitze geschlossenen den ersten Stopp hinauszögerte, fuhr Aiello sein eigenes Rennen und tauchte in der Spitzengruppe auf, als alle Fahrer ihren zweiten Stopp absolviert hatten. Im direkten Zweikampf behauptete er sich in Runde 26 souverän gegen Spengler. (Platzierungen: 11. / 16. / 10. / 11. / -/ 12. / 6.) – Note: 2

Jean Alesi: Nach einem kleinen Fehler in der Super Pole blieb Alesi Zunächst hinter den Leistungen seiner Markengefährten zurück. Von Platz acht nahm der Franzose das Rennen auf und etablierte sich schnell als Teil der Mercedes-Benz Fünffachführung. Am Ende sprang für ihn nur Platz sieben heraus, da er nach Problemen beim ersten Pflichtstopp, bei dem seine AMG-Mercedes C-Klasse nicht betankt werden konnte, insgesamt drei Mal zum Service an die Box musste. Ohne den zusätzlichen Stopp wäre mehr drin gewesen. (Platzierungen: 17. / 4. / 8. / 10. / 8. / 14. / 7.) – Note: 3

Bruno Spengler: Ein bewegtes Rennen für den jungen Franco-Kanadier. Im Qualifying setzte Spengler in der Vorjahres C-Klasse zunächst die Bestmarke und eroberte sich in der folgenden Super Pole einen hervorragenden dritten Startplatz. Im Rennen zeigte Spengler bei schwierigen Witterungsbedingungen dann Nerven und büßte schnell Positionen ein. Im direkten Zweikampf unterlag er mit einem untersteuernden Fahrzeug erst Audi-Fahrer Tom Kristensen später dann Laurent Aiello im Opel Vectra GTS V8. (Platzierungen: 4. / 5. /4. / 1. / 3. / 3. / 8.) – Note 2

Stefan Mücke: Ein echter Arbeitserfolg für den jungen Berliner, der sich im Verlauf der 32 Runden im „Istanbul Park“ um zehn Positionen verbessern konnte. Nach einem Verkorksten Qualifying – nur Startplatz 19 – legte Mücke schnell den Vorwärtsgang ein und machte bereits in der ersten Runde sieben Plätze gut. Mit seinem zweiten Satz Reifen hatte der junge Berliner Probleme, die Mücke-Mannschaft reagierte schnell und fertigte ihn nur wenige Runden später erneut ab. In der Schlussphase nahm Mücke dann eine Lehrstunde bei Mattias Ekström und setzte sich nach einem zwei Runden dauernden Duell gegen den mit stumpfen Waffen kämpfenden Schweden durch. (Platzierungen: 18./ 8. / 19. / 19. / - / 5. / 9.) – Note 2

Marcel Fässler: Die Zahlen zeigen es unverblümt: im Rennen blieb Fässler deutlich hinter den Erwartungen zurück. Nach guten Platzierungen in allen Trainingssitzungen patzte der Eidgenosse in der Super-Pole, als er nach eigenen Aussagen „zu zaghaft“ in seine schnelle Runde ging. Eine Bestzeit unter schwierigen Bedingungen im Warm-up ließ auf einen guten Rennverlauf hoffen, der am Ende ausblieb. Fässler startete nur mäßig und konnte dann nicht die entscheidenden Akzente setzen. Erst in der Schlussphase war sein Fahrzeug gut genug, um wieder mithalten zu können – zu spät für eine Platzierung in den Punkterängen. (Platzierungen: 7. / 7. / 9. / 7. / 9. / 1./ 10.) – Note 4

Tickets 2019

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2019 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Dabei sein

Ein Besuch bei der DTM ist Pflicht

Du warst noch nie bei der DTM? Wir zeigen Dir, warum ein Besuch bei der DTM Pflicht ist.

Erfahre mehr

Erfahre mehr über die DTM

DTM.tv

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen