Istanbul Park - Die Analyse Teil 2 | DTM
2005-10-05 16:57:02

Istanbul Park - Die Analyse Teil 2

Istanbul Park - Die Analyse Teil 2

Beim zehnten Lauf der DTM im türkischen Istanbul Park kam Gary Paffett (Mercedes-Benz) dem Titelgewinn einen großen Schritt näher. Während der Brite ein perfektes Rennen ablieferte und von der Pole-Position aus gestartet einen Sieg einfuhr, landete Mattias Ekström nur auf dem zwölften Platz - außerhalb der Punkteränge. www.dtm.de hat die Leistung der Fahrer und Teams am gesamten Rennwochenende unter die Lupe genommen:

Alexandros Margaritis: Neben Rinaldo Capello der einzige DTM-Fahrer ohne Punkte – und auch beim zehnten Saisonlauf hat es wieder nicht gereicht. Trotzdem hat sich der Grieche im Vorjahreswagen tapfer geschlagen: Vom 17. Startplatz aus gestartet fuhr er trotz eines Drehers im letzten Renndrittel bis auf Platz elf nach vorne. In seiner schnellsten Runde war Margaritis nur 0,3 Sekunden langsamer als Sieger Paffett. Zwei Top Ten Platzierungen im ersten Test und im Warm-up unterstrichen seine gute Performance am Wochenende. (Platzierungen: 6 / 15 / 14 / 17 / - / 7 / 11) – Note: 3

Mattias Ekström: Ein rabenschwarzes Wochenende für den amtierenden DTM-Champion: Zwar konnte Ekström in fast allen Trainingssitzungen eine gute Platzierung erzielen, seinem Konkurrenten Paffett musste er sich aber gleich in zwei entscheidenden Situationen geschlagen geben: Sowohl in der Super-Pole als auch im Rennen war der Brite das Maß der Dinge und Ekström nur Statist. Im Rennen konnte sich Eki zunächst mit einem Blitzstart auf Platz drei schieben, aber weniger als eine Runde später kam es zum Zweikampf mit Green in dessen Folge Ekström bis auf Platz sechs zurückfiel. Bei den Boxenstopps patzte einmal Ekström (Motor abgewürgt) und einmal das Team. In den letzten Rennrunden wurde Ekström bis auf Platz zwölf durchgereicht. (Platzierungen: 8 / 17 / 6 / 6 / 5 / 4 / 12) – Note: 5

LFrank Stippler: Das Rennen beendete Stippler als drittbester Audi-Fahrer – im Vorjahreswagen. Das Wochenende am Bosporus hatte Stippler prompt mit Platz eins eingeläutet. Im ersten Test am Freitag fuhr er die erste DTM-Bestzeit im „Istanbul Park“. Danach rutschte Stippler ins bessere Mittelmaß zurück, bewegte sich immer nah an den Top Ten. Fuhr ein unauffälliges Rennen und trat nur einmal in Erscheinung, als er seinen Markenkollegen Tomczyk in die Wiese drängte. (Platzierungen: 1 / 12 / 12 / 14 / - / 11 / 13) – Note: 3

Manuel Reuter: Nach der Super-Pole war die Welt noch in Ordnung. Startplatz sechs sollte eine gute Ausgangsbasis für das Rennen sein. Die vergab Reuter bei seinem zweiten Boxenstopp, als sein Auto nicht auf Drehzahlen kam und er kaum aus der Box wegkam. Bis dahin hatte der Mainzer Kurs in Richtung Punkteplatzierung genommen. Immer in den Top Ten, außer im ersten Test am Freitag und im entscheidenden Rennen. (Platzierungen: 13 / 3 / 7 / 9 / 6 / 8 / 14) – Note: 3

Allan McNish: Das Rennen in der Türkei wird McNish schnell abhaken wollen: Nur im ersten Test am Freitag konnte der Schotte an der Spitze ein Wörtchen mitreden. In allen anderen Trainingssitzungen blieb er im 2005-er Audi A4 DTM hinter den Erwartungen zurück. Ein enttäuschendes Qualifying (15.) und ein nicht zufrieden stellendes Rennergebnis. Die Rundezeiten fielen nach dem zweiten Stopp in den Keller und McNish war auf einen Schlag drei bis vier Sekunden langsamer als zu Beginn des Rennens. (Platzierungen: 2 / 13 / 15 / 15 / - / 10 / 15) – Note: 5

Martin Tomczyk: Ein Wochenende zum Vergessen für den Rosenheimer. Nach dem Qualifying herrschte eine Mischung aus Resignation und einem Fünkchen Resthoffnung: „Es scheint, dass die Strecke nicht gerade für uns Audi Fahrer gebaut worden ist. Aber das Rennen morgen ist eine andere Sache.“ Mitnichten, denn auch im Rennen hatte Tomczyk Pech. Erst behinderte ihn eine Ladung Gras vor dem Kühler, die er sich bei einem Ausritt neben die Strecke eingefangen hatte. Er steuerte früher als geplant seine Box an und verlor Zeit bei der Reinigung. In der Schlussphase geriet er dann mit Frank Stippler aneinander und beendete das Rennen eine Runde vor Schluss in der Box. (Platzierungen: 19 / 18 / 13 / 13 / - / 16 / 16.) - Note 5

Pierre Kaffer: Der letzte Platz des Wahlschweizers im Qualifying spricht ebenso Bände wie Kaffers Aussage danach: „Leider fehlen uns immer die entscheidenden Zehntel.“ Im Rennen ging es für Kaffer zunächst nach vorne, ehe er bei einem verkorksten Boxenstopp viel Zeit einbüßte. Er riskierte alles und setzte auf Slicks – die Strecke blieb hingegen feucht und sein Audi landete im Kiesbett. Es hätte klappen können. (Platzierungen: 16 / 14 / 16 / 20 / - 17 / -) – Note 4

Rinaldo Capello: Der Italiener war im Qualifying zunächst auf Kurs in Richtung Super Pole. Allerdings ging das Feintuning am Setup seines Audi A4 DTM in die falsche Richtung und Capello musste erneut beim Einzelzeitfahren um die besten Startplätze zusehen. Im Rennen traten bereits nach wenigen Runden Elektronikprobleme auf, so dass nach elf Runden Schluss war. (Platzierungen: 12 / 20 / 17 / 16 / - / 18 / -) – Note 4

Christian Abt: Das Wochenende in der Türkei spiegelt in keiner Weise das Potential des in der Tabelle bestplatzierten Fahrers eines Vorjahreswagens wieder. Die Ergebnisse aus den Trainings und dem Qualifying zeigen deutlich, dass der 5,338 Kilometer lange Grand Prix Kurs Abt einfach nicht lag. Nach einem guten Start war das Rennen nach nur fünf Runden beendet, als der Allgäuer mit Frentzen aneinander geriet. (Platzierungen: 20 / 19 / 20 / 18 / - / 13 / -) – Note 5

RHeinz-Harald Frentzen: Hätte das Wochenende des Mönchengladbachers geendet, wie es am Freitag begonnen hatte, wäre ein weiterer Podestplatz drin gewesen. Frentzen patzte im Qualifying mit einem Fahrfehler und war bei der folgenden Super Pole nur Zuschauer. Von Platz zwölf gestartet büßte der Opel-Fahrer in der ersten Runde bereits vier Positionen ein. Der spannende Zweikampf mit Christian Abt endete in Runde fünf abrupt im Kies. (Platzierungen: 3 / 6 / 5 / 12 / - / 19 / -) – Note 5

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