Jensen: „Die Bremsen beißen richtig zu“ | DTM
2018-12-12 18:00:00

Jensen: „Die Bremsen beißen richtig zu“

  • Mikkel Jensen
  • Audi RS 5 DTM

Am Mittwoch endeten die dreitägigen Testfahrten der DTM in Jerez. Sowohl Audi als auch BMW und HWA gaben einigen Fahrern beim „Young-Driver-Test“ die Möglichkeit, Erfahrungen am Steuer eines 2018er DTM-Boliden zu sammeln. Bei den Münchnern waren Mikkel Jensen, Nick Catsburg, Nick Yelloly sowie Sheldon van der Linde im Einsatz. Die Ingolstädter setzten Benoît Tréluyer und Mattia Drudi sowie Andreas Bakkerud und Frederic Vervisch ins Cockpit. Für das neue Audi-Kundenteam WRT feierten Jonathan Aberdein und Sascha Fenestraz ihr Debüt im Audi RS 5 DTM. Beim abschließenden Testtag am Mittwoch kam für WRT auch Russe Sergey Sirotkin zum Zuge. Der 23-jährige Russe, der jüngst sein Formel-1-Cockpit bei Williams für Robert Kubica räumen musste, war kurzfristig nominiert worden. Im Mercedes-AMG C63 DTM testeten Jake Dennis, Thomas Preining und Ferdinand Habsburg.

„Das ist ein komplett anderes Auto als ein Formel-3-Fahrzeug, mal abgesehen davon, dass du ein Dach über dem Kopf hast. Du hast rund 600 PS – sehr beeindruckend im Gegensatz zu 230 PS. Das erfordert einen völlig anderen Fahrstil. Hoffentlich darf ich bald mal wieder mit dem DTM-Auto fahren. Ich denke, meine Testtage sind positiv verlaufen“, sagte der Südafrikaner Aberdein, der in diesem Jahr drei Podiumsplätze in der Formel-3-EM erreichte.

Entwicklungsarbeit für 2019

Die Referenzrunden absolvierten Philipp Eng (BMW) und Jamie Green (Audi). Zudem nutzten die Hersteller den dreitägigen Test, um die Entwicklungsarbeit an ihren neuen Fahrzeugen nach dem „CLASS-1“-Reglement für die Saison 2019 fortzusetzen. Dabei wechselten sich Marco Wittmann und Bruno Spengler bei BMW sowie Mike Rockenfeller und Nico Müller bei Audi ab.

„Ich kenne den BMW M4 DTM als Race-Taxi, aber mit dem richtigen Rennwagen in einem Test auf die Strecke zu gehen, ist noch einmal etwas ganz anderes. Man denkt, dass man seine Erfahrung aus dem Renntaxi nutzen kann, aber man muss mit dem Auto anders ans Limit gehen. Um schnell zu sein, musst du an deinem Fahrstil feilen, und in jeder Kurve kannst du noch die eine oder andere Kleinigkeit finden. Das war wirklich interessant“, sagte Jensen. „Die Karbon-Bremsen sind sensationell, sie beißen richtig zu. Es war fantastisch zu spüren, wie das Auto verzögert. Und die Highspeed-Kurven: Wenn du GT-Autos gewohnt bist, denkst du, du sitzt in einem ähnlichen Fahrzeug. Aber der BMW M4 DTM ist in den Kurven einfach so viel schneller.“

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