Jerez Test: Alle drei Hersteller erstmals gemeinsam auf der Strecke | DTM
2019-03-08 14:30:00

Jerez Test: Alle drei Hersteller erstmals gemeinsam auf der Strecke

R-Motorsport Aston Martin Vantage DTM

Aston Martin, Audi und BMW bei den Testfahrten in Jerez

Bei den DTM-Testfahrten in Spanien in dieser Woche waren zum ersten Mal alle drei Hersteller (Aston Martin, Audi und BMW) zur selben Zeit auf der selben Rennstrecke unterwegs. 

Beim dreitägigen, gemeinsamen Test in Jerez de la Frontera, hatten Fahrer und Teams zum ersten Mal in diesem Jahr Gelegenheit, ihre neuen turbo-getriebenen DTM-Fahrzeuge zu testen. Das Debüt des Aston Martin Vantage DTM von R-Motorsport, der in dieser Woche seine allerersten Runden drehte, hat die Vorfreude auf die neue Saison zudem noch gesteigert.

Videos, die auf Social Media verbreitet wurden, haben gezeigt, dass die neue Generation der DTM-Fahrzeuge unglaublich kraftvoll aussehen und klingen. Aber das wechselhafte Wetter in Jerez – beim Test war es windig und es gab immer wieder kleinere Regenschauer – bedeutete, dass es schwierig ist, aus den Eindrücken dieser Woche deutliche Rückschlüsse über das Leistungsverhältnis der drei Marken zu ziehen.

Nichtsdestotrotz, alle drei Hersteller haben in dieser Woche in Spanien ihr Gefühl bestätigt, auf dem richtigen Weg zu sein.


@ BMW

Gute Fortschritte bei BMW

„Es macht großen Spaß, in die Entwicklung eines solchen Rennwagens eingebunden zu sein“, sagte BMW-Fahrer Bruno Spengler, der neben Timo Glock für die Münchner testete. „Man sieht die Schritte, die über die Wintertests gemacht werden. „Auch wenn die Bedingungen mit dem wechselhaften Wetter nicht die besten waren, konnten wir viele Punkte von unserem geplanten Programm abarbeiten und in der Entwicklung des Autos weitere Fortschritte machen.“

Glock ergänzte: „Ich muss sagen, dass meine Erwartungen nicht enttäuscht wurden. Man spürt das Plus an Motorleistung und das Drehmoment deutlich. Durch die veränderte Aerodynamik verhält sich das Auto ebenfalls anders. Dies sind Dinge, auf die wir uns als Fahrer einstellen und entsprechend an unserem Fahrstil feilen müssen.“

 

Lächelnde Gesichter bei Audi

Bei Audi kam am ersten Testtag Nico Müller zum Einsatz, bevor er das Lenkrad an den DTM-Champion von 2017, René Rast, für die folgenden zwei Tage übergab. Audis DTM Projektmanager Andreas Roos war mit den Fortschritten zufrieden.

„Von einem V8-Saugmotor auf einen Vierzylinder-Turbo umzusteigen, ist ein sehr großer Wechsel“, sagte Roos. „Unsere Ingenieure müssen viel über neue zahlreiche neue Parameter erfahren: Leistungsentfaltung, Drehmoment, Fahrbarkeit – darum geht’s. Und für die Fahrer ist es ebenfalls eine ganz andere Welt. Sie verfügen jetzt über mehr Drehmoment, mehr Leistung. Die Fahrer sind nach jedem Run mit einem breiten Lächeln im Gesicht aus dem Auto gestiegen. Ich denke, dass ist das größte Kompliment, das ich den neuen Motoren machen kann. Sie können die zusätzliche Power und die höheren Geschwindigkeiten definitiv spüren.“

Roos sagte auch, dass das wechselhafte Wetter in Jerez Vorhersagen erschwert. Dennoch denkt er, dass die diesjährigen Autos beim Saisonauftakt in Hockenheim im Mai bis zu drei Sekunden pro Runde schneller sein könnten als 2018. „Und die Fans brauchen sich keine Sorgen um den Sound machen. Seit dem ersten Test im vergangenen Jahr waren die Motoren fantastisch. Sie hören sich großartig an und werden für eine tolle Show sorgen.“


@ Audi Communications Motorsport / Malte Christians

Streckendebüt für Aston Martin

Für R-Motorsports Teachef Florian Kamelger war das Streckendebüt des Aston Martin Vantage DTM, der in nur 90 Tagen entwickelt und gebaut wurde, eine Mischung aus Stolz und Erleichterung. Das Team nutzte die Zeit, um an der Fahrbarkeit des neuen, von HWA entworfenem Turbo-Motor zu arbeiten. An den ersten drei Tagen war DTM-Routinier Paul Di Resta für das Team im Einsatz, bevor DTM-Rookie Jake Dennis die Arbeit fortsetzte.

„Die ersten Fahreindrücke von Paul sind vielversprechend. Jedoch haben wir noch viel Arbeit bis zum Saisonstart in Hockenheim vor uns, die wir jetzt in dem Bewusstsein angehen, dass die Basis des Autos schon einmal stimmt“, sagte Kamelger.

Der nächste Test aller drei Marken steht vom 14. bis 18. April am Lausitzring auf dem Programm. Fans haben an allen Tagen freien Eintritt zur Haupttribüne, Abschnitt B. Am 3. bis 5. Mai steigt am Hockenheimring der Auftakt der DTM-Saison 2019.

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