Kaffer führt bunt gemischtes Feld an | DTM.com | Die offizielle Webseite
2005-04-29 17:07:45

Kaffer führt bunt gemischtes Feld an

Kaffer führt bunt gemischtes Feld an

Nach zwei Mal 90 Minuten DTM-Test auf dem EuroSpeedway Lausitz bot sich ein ungewöhnliches Bild auf dem Zeitenmonitor. Pierre Kaffer fuhr im 2004er Audi A4 DTM die Tagesbestzeit auf dem 3,410 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs des deutschen Triovals. In seiner schnellsten Runde blieb für den in der Schweiz lebenden Burgbrohler nach 1:16.644 Minuten die Stoppuhr stehen. Damit war Kaffer am Ende 0,177 Sekunden schneller als Jamie Green in der AMG-Mercedes C-Klasse auf Platz zwei. Dritter, mit einem Rückstand von 0,211 Sekunden, war der Sieger des Saisonauftaktes in Hockenheim, Jean Alesi.

„Schnellster zu sein, ist ein schönes Gefühl, zumal ich in meinem ersten DTM-Jahr mit einem Gebrauchtwagen gar nicht damit gerechnet habe“, sagte Pierre Kaffer. „Der Audi A4 lässt sich auf dem EuroSpeedway Lausitz traumhaft fahren. Die vielen Fans, die am vergangenen Samstag beim DTM-Tag in Frankfurt an der Oder waren, haben mich zusätzlich motiviert. Jetzt hoffe ich, dass ich es auch morgen im Qualifying so auf den Punkt bringen kann.“ Kaffers Mitstreiter werden morgen im Freien Training und später beim Qualifying und der Super Pole alles daran setzen, ihm das Leben schwer zu machen. Die Ausgeglichenheit, zwischen den drei Herstellern und vor allem auch zwischen den zwei Fahrzeuggenerationen bei Audi und Mercedes-Benz versprechen Spannung.

Als um 15:20 Uhr pünktlich die Startübungen im Schatten der gigantischen Haupttribüne des EuroSpeedway den DTM-Testtag in der Niederlausitz beschlossen, lagen insgesamt elf Fahrer innerhalb von einer Sekunde. Hinter dem zweifachen Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen (Mercedes-Benz) und DTM-Rookie Frank Stippler (Audi) fuhr Heinz-Harald Frentzen im schnellsten Opel Vectra GTS V8 auf Platz zwölf. Er war der Erste, der die magische Ein-Sekunden-Marke hauchdünn überschritt. Sein Rückstand betrug 1,003 Sekunden auf Kaffer. „Wir arbeiteten heute an der Balance des Autos für eine schnelle Runde und erzielten gute Fortschritte“, verrät Heinz-Harald Frentzen. „Die neue Streckenvariante ist klasse für die Zuschauer. So bekommen sie die DTM-Autos noch häufiger zu sehen.“

Fleißpunkte für die geleistete Arbeit am Freitag gibt es für die Routiniers: Allan McNish drehte in der zweiten Test-Sitzung 43, Jean Alesi 42 und Tom Kristensen 41 Runden. Die wenigsten Runden gönnte sich die Berliner Lokalmannschaft von Peter Mücke. Filius Stefan und Alexandros Margaritis fuhren jeweils nur 23 Runden am Nachmittag.

Am Samstag ab 14.03 Uhr begleitet Das Erste live das Qualifying und die Super Pole vom EuroSpeedway Lausitz. Dank neuester virtueller Grafik ist es dem DTM-TV-Partner möglich, dem Zuschauer alle Überholmanöver, Fahrfehler und technische Details vor Augen zu führen und präzise zu erläutern.

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