"Keine Zeit zum Erholen" | DTM
2002-06-02 12:19:10

"Keine Zeit zum Erholen"

Die DTM-Piloten kommen gerne zum Sachsenring. Für Thomas Jäger hat das vierte Saisonrennen aber noch etwas Besonderes, denn der Wahl-Münchener ist gebürtiger Chemnitzer. Und vor heimischen Publikum möchte er es wissen. Im zurückliegenden Rennen von Donington Park verpasste Jäger einen Podiumsplatz nur durch Pech: Kurz vor Schluss handelte sich der 25-Jährige einen Plattfuß ein. Doch den verpassten Platz auf dem Treppchen will er hier am Sachsenring nachholen. „Hier drücken die Familie und viele Freunde die Daumen“, zeigt sich Thomas Jäger motiviert.

Um das hoch gesteckte Ziel zu erreichen muss vor allem die anspruchsvolle Rennstrecke bezwungen werden. Und der 3,645 Kilometer lange Kurs hat es in sich. „Der Sachsenring ist sehr anstrengend, denn man hat keine Sekunde zum Erholen“, weiß Jäger. „Man muss sich immer voll auf die Bergauf- und Bergab-Passagen, die Kuppen und blinde Ecken konzentrieren.“ Und nicht nur der Fahrer ist auf der Traditionsrennstrecke voll gefordert - auch das Material wird bis an die Grenzen beansprucht. „Der Reifenverschleiß ist hier sehr hoch, denn auch Reifen können sich nicht erholen. Sie sind sehr stark belastet, auch wegen dem hohen Anteil von Linkskurven wird das rechte Vorderrad stark mitgenommen.“

Nach Platz 18 im Zeittraining gibt es für Jäger heute noch eine Menge aufzuholen. Vor einem Jahr schaffte an gleicher Stelle Markenkollege Bernd Schneider von Startplatz 20 aus mit einer Aufholjagd den Sieg.

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