Lokalmatadore blasen zum Angriff | DTM
2011-08-04 13:00:00

Lokalmatadore blasen zum Angriff

Lokalmatadore blasen zum Angriff

Wenn die DTM am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring in ihre zweite Saisonhälfte startet, bringen viele der Piloten eine Extraportion Motivation mit: Bruno Spengler (Mercedes-Benz, 39 Punkte) und Martin Tomczyk (Audi, 36) liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Duell um die Tabellenspitze, in das eine ganze Reihe von Piloten gerne eingreifen möchte. Der auf dem dritten Tabellenplatz liegende gebürtige Lahnsteiner Timo Scheider (Audi) führt eine Gruppe von Lokalmatadoren an, die ihr Heimspiel nutzen wollen, um die beiden Spitzenreiter nicht davonziehen zu lassen. Tickets für das sechste von zehn DTM-Rennen der Saison gibt es noch in allen Kategorien an den Tageskassen vor Ort.

Auch der Rosenheimer Tomczyk deklariert den Nürburgring als eine Art Heimrennen. „Nicht nur, dass mein neues Team dort zu Hause ist. Auch gefällt mir der Nürburgring sehr gut“, erklärt der gebürtige Bayer in Diensten des Audi Sport Team Phoenix und macht eine klare Ansage: „Ich hoffe, dort die Tabellenführung zurückerobern zu können." Sein schärfster Verfolger Timo Scheider möchte genau das verhindern: Der gebürtige Rheinländer im Cockpit des 2009er Audi A4 DTM bringt „gute Erinnerungen an meine Nürburgring-Wochenenden“ als Motivationsstütze mit. „Dort habe ich meinen ersten Formel-3-Sieg eingefahren und gute DTM-Ergebnisse erreicht. Das sind also viele positive Erinnerungen an die Nordschleife und die Grand-Prix-Strecke, und es stimmt mich positiv, wieder nach Hause zu kommen.“
 

‚Local Heroes‘ mit Stern auf dem Kühlergrill: Schumacher und Vietoris

Auf den Heimvorteil hoffen auch Piloten aus dem Mercedes-Benz-Lager. Etwa der gebürtige Kerpener Ralf Schumacher, der gerne an seine gute Form der ersten Saisonhälfte anschließen und seinen bislang zwei Podiumsplatzierungen weitere Top-Ergebnisse hinzufügen möchte. Oder DTM-Rookie Christian Vietoris, der von allen Piloten die kürzeste Anreise hat. „Ich habe am Ring bei meinem Heimrennen vielleicht tatsächlich ein paar kleine Vorteile“, hofft der Youngster aus Gönnersdorf (Landkreis Ahrweiler). „Die liegen aber nicht in der Streckenkenntnis, denn den Nürburgring kennt jeder deutsche Rennfahrer in- und auswendig. Aber ich habe eine Menge positive Gefühle, die ich mit dem Rennen dort verbinde: Freunde und Familie begleiten mich zum Beispiel und feuern mich an.“ In der GP2, wo er parallel zur DTM startet, zeigte er sich zuletzt in Topform, in Budapest verhinderte nur plötzlich einsetzender Regen einen Sieg. „Ich habe im Moment einen kleinen Lauf. Den möchte ich am Ring unbedingt fortsetzen“, grinst der Rheinländer, bei dem auch im DTM-Cockpit die Formkurve nach oben zeigt. „Nach dem DTM-Event in München komme ich mit zusätzlicher Motivation in die Eifel, denn dort habe ich es mit meiner Leistung unter die besten vier der DTM-Fahrer geschafft.“
 

Rocky fit für das Comeback

Einen ähnlichen Aufwind spürt derzeit auch ein weiterer Lokalmatador aus dem Audi-Lager: Der in Neuwied geborene Mike Rockenfeller musste nach einer unfallbedingten Zwangspause erst zu alter Stärke zurückfinden, überzeugte aber spätestens am vergangenen Wochenende. Die Audi-Werksmannschaft siegte beim 24h-Rennen im belgischen Spa-Francorchamps. Und wenn Rocky auch nicht im Siegerauto saß, er konnte dennoch Eindruck machen: „In Spa konnte ich mit Spitzenzeiten eine Woche vor meinem DTM-Heimrennen auf dem Nürburgring zeigen, dass ich hundertprozentig alles geben kann. Das ist auch für den weiteren Saisonverlauf der DTM ein gutes Zeichen. Ich weiß, was ich kann und gebe am Ring auf jeden Fall Vollgas! In der DTM ist noch viel drin.“

 

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