Manuel Reuter fährt sein 200. DTM-Rennen | DTM
2005-08-26 11:03:39

Manuel Reuter fährt sein 200. DTM-Rennen

Manuel Reuter fährt sein 200. DTM-Rennen

Beim achten Saisonlauf der DTM 2005 im niederländischen Zandvoort bestreitet Opel-Werksfahrer Manuel Reuter sein 200. Rennen in der DTM. Diesem Jubiläum wird auch die Optik des blauen Opel Vectra GTS V8 mit der Startnummer 12 auf dem Dünenkurs Rechnung tragen. Außerdem hat Opel ehemalige und aktuelle Weggefährten Reuters zu einem informellen Empfang am Freitagabend in seine Hospitality eingeladen.

Der gebürtige Mainzer ist mit der Marke Opel seit 1991 verbunden. „Manuel hat einen wichtigen Teil zur langen Motorsportgeschichte unseres Hauses beigetragen“, sagt Opel-Sportchef Volker Strycek. „Mit seiner enormen Erfahrung und seiner Loyalität ist er eine tragende Säule unseres Motorsportengagements. Früher bin ich selber gegen ihn gefahren und habe ihn als fairen Gegner kennen gelernt, heute schätze ich seinen unermüdlichen Einsatz für unsere Mannschaft.“

Reuter startete seine Karriere in der DTM bereits 1985. Er bestritt vier Rennen auf einem Ford Sierra des Ringshausen-Teams. Seinen Einstand feierte er passenderweise auf dem Flugplatzkurs Mainz-Finthen, seiner Heimstrecke. Bereits im Premierenjahr erreichte er einen Podiumsplatz: Beim Saisonfinale auf dem Nürburgring wurde er Dritter. 1986 folgte der erste Sieg in der DTM, ebenfalls beim letzten Rennen des Jahres in der Eifel. 1987 wurde er DTM-Vizemeister. Nach einer weiteren Saison mit Ford folgte 1989 der Wechsel zu Mercedes-Benz, wo er im Team Mass-Schons startete. 1991 verpflichtete Opel den gebürtigen Mainzer zunächst als Testfahrer und ließ ihn beim DTM-Rennen auf dem Nürburgring im Opel Omega des Schübel-Teams an den Start gehen. Beim Saisonfinale 1993 fuhr Reuter im Opel Team Joest erstmals den Opel Calibra zusammen mit dem ehemaligen Formel-1-Weltmeister Keke Rosberg. Im darauf folgenden Jahr bescherte er dem Calibra beim DTM-Gastrennen im englischen Donington den ersten Sieg. 1996 feierte Reuter seinen bislang größten Erfolg: Im schwarzen Cliff-Calibra gewann er mit drei Rennsiegen und insgesamt neun Podiumsplätzen den Meistertitel der ITC (International Touring Car Championship).

Bei der Wiederbelebung der DTM im Jahr 2000 war Manuel Reuter auf Opel wieder mit dabei. Im Premierenjahr der „neuen“ DTM fuhr er einen Opel Astra V8 Coupé im OPC Team Phoenix und erkämpfte bereits bei der zweiten Rennveranstaltung im Motopark Oschersleben die ersten beiden Siege des Opel Astra, nachdem er sich tags zuvor die erste Pole-Position mit dem neuen Auto gesichert hatte. Nach zwei weiteren Siegen auf dem Nürburgring beendete er die Saison als Vizemeister. 2001 und 2002 fuhr Reuter ebenfalls im OPC Team Phoenix, 2003 wechselte er ins OPC Team Holzer. In jenem Jahr feierte Reuter einen weiteren großen Erfolg: Im Opel Astra V8 Coupé gewann er zusammen mit Teamkollegen Timo Scheider, Volker Strycek und Marcel Tiemann das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Damit stellte der Hobby-Triathlet erneut seine Qualitäten als Dauerläufer unter Beweis, denn in den Jahren 1989 und 1996 hatte er bereits das 24-Stunden-Rennen von Le Mans (Frankreich) gewonnen. Seit 2004 fährt Reuter in der DTM einen Opel Vectra GTS V8, mit dem er in der Debütsaison des Autos in Oschersleben Rang drei belegte.

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