Marco Wittmann in den letzten Sekunden zur Pole-Position auf Brands Hatch | DTM
2019-08-10 12:30:00

Marco Wittmann in den letzten Sekunden zur Pole-Position auf Brands Hatch

Marco Wittmann in den letzten Sekunden zur Pole-Position auf Brands Hatch

Auf der abtrocknenden Grand-Prix-Strecke von Brands Hatch hat sich Marco Wittmann in der Schlussphase des Zeittrainings sensationell die Pole-Position für das erste der beiden DTM-Rennen beim Gastspiel in Großbritannien gesichert. Im BMW M4 DTM fuhr der Deutsche mit 1:15,654 Minuten die Bestzeit. Auf der feuchten, aber abtrocknenden Strecke konnten die Fahrer in der Schlussphase auf Slicks wechseln, mit denen letztendlich die schnellsten Zeiten gefahren wurden.

Für Wittmann war es seine vierte Pole-Position der Saison und die 14. seiner DTM-Karriere. „Mit diesen wechselhaften Bedingungen war es definitiv eines der schwierigsten Qualifyings die wir seit langer Zeit hatten“, kommentierte er. „Am Anfang war es nass, aber eigentlich genau zwischen Regenreifen und Slicks, es war nie klar, was die richtige Wahl war. Als die Strecke mehr und mehr abtrocknete, war es eindeutig, dass Slicks die beste Option waren. Danach ging es nur darum, die Zeit zu fahren. Das hat letztendlich gut funktioniert. Es ist großartig, hier auf der Pole zu stehen!“

Der Führende in der Fahrerwertung, Audi-Fahrer René Rast, unterbot als Erster die Marke von 1:16 Minuten und schien drei Minuten vor Schluss auf dem Weg zur Pole-Position, bis Wittmann – nur zehn Sekunden bevor die schwarz-weiß karierte Fahne geschwenkt wurde – eine noch schnellere Rundenzeit fuhr.
Rast war dennoch zufrieden mit seiner Leistung: „Wir sind mit Regenreifen gestartet und haben dann auf Slicks gewechselt. Ich bin zufrieden mit den zwei Punkten für die Meisterschaft. Mit einem meiner wichtigsten Kontrahenten im Kampf um die Meisterschaft, Marco Wittmann, unmittelbar neben wir, wird es sicherlich ein interessantes Rennen!“

 

Di Resta in Startreihe zwei

Hinter Audi-Fahrer Loïc Duval auf Platz drei sorgte Paul Di Resta, im vergangenen Jahr Rennsieger in Brands Hatch, mit Rang vier für das beste Ergebnis des R-Motorsport-Aston-Martin-Teams. Nach Platz drei für den Schotten im Zeittraining für den Saisonauftakt in Hockenheim startet damit zum zweiten Mal in diesem Jahr ein Aston Martin aus der zweiten Reihe.

Audi-Fahrer Robin Frijns wurde als Fünfter gewertet, unmittelbar vor BMW-Mann Sheldon van der Linde. Jake Dennis, der lange Zeit die Rangliste anführte, belegte im Aston Martin Rang sieben. Hinter Nico Müller (Audi) und Timo Glock (BMW) auf den Positionen acht und neun war Dani Juncadella Zehnter und sorgte dafür, dass drei R-Motorsport-Aston Martin unter den ersten Zehn zu finden sind.

 

Heftiger Abflug von Fittipaldi

Das Zeittraining wurde nach einem schweren Abflug von Pietro Fittipaldi im Paddock Hill Bend mit der roten Flagge unterbrochen. Der WRT-Audi-Fahrer stieg selbständig aus dem Auto aus, wurde aber zur Untersuchung ins Medical Centre gebracht. Fittipaldi ist unverletzt, sein Auto aber zu stark beschädigt, um am Samstagrennen teilzunehmen. Die Leitplanken an der Unfallstelle mussten repariert werden; nach 20 Minuten wurde das Training wieder aufgenommen. Übrigens: In der gleichen Runde kam auch Fittipaldis Teamkollegen Jonathan Aberdein von der Strecke ab: Er landete am Ausgang von Clearways in den Reifenstapeln, sein Auto war aber weitaus weniger stark beschädigt als das von Fittipaldi.

Früher am Morgen hatte Robin Frijns das einzige Freie Training des Wochenendes mit einer Zeit von 1:16,318 Minuten als Schnellster abgeschlossen. Schnelle Rundenzeiten konnten nur in den ersten 20 Minuten gefahren werden, danach verhinderte ein Regenguss jegliche Verbesserungen. Für den einzigen Zwischenfall sorgte Ferdinand von Habsburg, der mit seinem Aston Martin ins Kiesbett bei Druids rutschte. Mit Hilfe einer ‚Slow Zone‘ konnte das Fahrzeug geborgen werden.

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