Men on a mission: Starker Auftritt der Rookies beim DTM-Saisonauftakt | DTM
2019-05-05 07:45:00

Men on a mission: Starker Auftritt der Rookies beim DTM-Saisonauftakt

DTM Rookies 2019

Fünf der 18 diesjährigen DTM-Fahrer sind in ihrer ersten Saison in der Serie. Für das WRT-Audi-Duo Jonathan Aberdein und Pietro Fittipaldi, BMW-Fahrer Sheldon van der Linde und die beiden R-Motorsport-Aston-Martin-Fahrer Jake Dennis und Ferdinand von Habsburg ist die DTM nach wie vor weitestgehend unbekanntes Terrain. Im nassen Auftaktrennen von Hockenheim zeigten sie ihre Fähigkeiten bei schwierigsten Bedingungen.

Van der Linde belegte im ersten DTM-Rennen seiner Karriere Rang sechs. Damit wurde er der erste südafrikanische Fahrer in der Geschichte der Serie, der Punkte für die Gesamtwertung einfahren konnte. Klar, dass er hinterher recht zufrieden war.

Bereits im Zeittraining hatten wir einen guten Speed“, sagte er. „Wir wussten, dass wir im Rennen gute Chancen haben würden. Es war unser Ziel, Punkte zu sammeln. Genau das haben wir geschafft. Natürlich haben die Bedingungen uns dabei geholfen, aber es ist eine gute Basis, auf die wir aufbauen können. Morgen starten wir mit etwas mehr Selbstvertrauen ins Rennen, denn wir wissen, was wir leisten können. Marco hat das Rennen gewonnen, was zeigt, das der BMW ein siegfähiges Auto ist.“

Van der Linde zeigte einige tolle Duelle mit langjährigen DTM-Spezialisten und zeigte dabei keinerlei Respekt für große Namen. „Ja, das war cool“, gab er zu. „Als Jugendlicher habe ich diese Fahrer zugeschaut, jetzt fahre ich mit ihnen im gleichen Feld. Ein tolles Gefühl!“

„Wenn wir Punkte sammeln, bin ich zufrieden“, war Pietro Fittipaldis Antwort auf die Frage nach seinen Zielen fürs Wochenende. Mit seinem zehnten Platz in Rennen erfüllte der Brasilianer gleich im ersten Rennen diese Aufgabe. „Ja, großartig. Am Anfang tat ich mich schwer, aber im zweiten Rennabschnitt wurden wir immer weiter nach vorne gespult. Gegen Rennende fuhren wir sogar fast die schnellste Rennrunde. Damit war ich also sehr zufrieden“, kommentierte er. 

Sein Teamkollege Jonathan Aberdein pokerte, indem er beim Boxenstopp Slickreifen aufziehen ließ – als einziger Fahrer im Feld. „Ja, das war etwas optimistisch“, gab er zu, „aber manchmal muss man einfach etwas versuchen. Hätte es geklappt, wäre ich der König gewesen, aber das war leider nicht der Fall. Sei es drum. Im ersten Stint war unser Speed gut, das ist positiv.“

R-Motorsport-Fahrer Jake Dennis schien auf dem Weg in die Punkteränge, aber ein Kupplungsproblem und Zeitverlust beim Boxenstopp als Folge verhinderten ein Top-Ten-Ergebnis für den Briten. „Nach dem Qualifying war ich richtig guter Dinge, aber das Problem mit der Kupplung trat schon recht frühzeitig im Rennen auf“, sagte er. „Es ist etwas enttäuschend, aber wir hatten lange Zeit zwei Autos in den Punkterängen, das war gut, obwohl es zum Schluss nicht ganz gereicht hat.“ 

Für Dennis kommt die gute Leistung der Rookies nicht wirklich überraschend: „Wir sind Neueinsteiger, aber wir sind schnell und wir haben Erfahrung. Man sieht das heutzutage überall im Motorsport: Auf hohem Niveau sind die Rookies stark. Man muss sich nur die Formel 1 anschauen. Wir können uns schnell anpassen und in der DTM ist auch das neue Auto hilfreich.“

Nur Ferdinand von Habsburg war nach dem Rennen einigermaßen enttäuscht: Eine Warnung wegen eines Motorproblems zwang den Österreicher zur vorzeitigen Aufgabe am Ende von Runde drei. „Klar, das war nicht, was ich erwartet hatte. Aber morgen haben wir eine neue Chance“, sagte er mit seinem typischen fröhlichen Lächeln.

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