In Misano geht es heiß her | DTM.com | Die offizielle Webseite
2018-02-09 15:30:00

In Misano geht es heiß her

In Misano geht es heiß her

Bella Italia! Vom 24. bis 26. August zeigt sich die DTM an der adriatischen Riviera in der Emilia-Romagna von ihrer schönsten Seite. Im italienischen Badeort Misano finden in diesem Jahr die Läufe 13 und 14 der populären Tourenwagenserie statt.

Der „Misano World Circuit Marco Simoncelli” ist heute nach mehreren Umbauten in den letzten Jahren exakt 4.226 Meter lang und hat 16 Kurven, von denen zehn nach rechts und nur sechs nach links führen. Da bleibt wenig Platz für Hochgeschwindigkeitsabschnitte. Die längste Gerade misst gerade einmal 565 Meter.

1972 wurde die Rennstrecke in Betrieb genommen. 21 Jahre später wurde sie auf 4,060 km verlängert. Es entstand ein neues Boxengebäude mit einem großen Medienzentrum. In den Jahren 1996 und 1997 wurden die Boxenanlagen noch einmal vergrößert, später kam noch eine feste Tribüne hinzu. Vom Herbst 2006 bis zum Frühjahr 2007 wurde die Strecke erneut umgebaut und komplett überarbeitet. Zudem wurde die Fahrtrichtung geändert; seitdem wird im Uhrzeigersinn gefahren. Erweiterte Auslaufzonen und andere Maßnahmen zur Erhöhung der Streckensicherheit dienten in erster Linie dazu, den Anforderungen der MotoGP-Klasse gerecht zu werden. Das Resultat ist eine moderne, anspruchsvolle Fahrer-Strecke mit unterschiedlichen Kurvenradien.

Misano ist Neuland im DTM-Kalender. Lediglich die Deutsche Super-Tourenwagen-Meisterschaft (STW) war 1999 in der rund 13.000 Einwohner zählenden Gemeinde einmal zu Gast. Am 8. August fand damals die fünfte Veranstaltung der Serie statt. „In Misano muss man sich auskennen, hier gibt es nur eine ganz spezielle Linie, wenn man die nicht trifft, kann man es abhaken“, sagte damals Opel-Rennleiter Volker Strycek, der 1984 der erste DTM-Champion überhaupt war. Gefahren wurde vor 19 Jahren noch auf der 4,060 km langen Strecke. Der STW-Sprint ging über 13 Runden, das Rennen über die doppelte Distanz.

Es entwickelte sich eine Hitzeschlacht. Da liefen nicht nur die Motoren heiß. Beim Warm-Up am Sonntagnachmittag herrschten über 40 Grad im Schatten und über 60 Grad im Cockpit. „Das war kein Warm-Up, das war ein Heat-Up“, sagte Christian Abt, der am Ende im Audi Fünfter im Sprintrennen wurde, obwohl er in der letzten Runde Manuel Reuter, dem elfmaligen DTM-Rennsieger, ins Heck krachte. „Ich war im Blindflug unterwegs, weil meine Scheibe völlig verschmiert war. Reuters Opel hat die ganze Zeit Öl verloren,“ rechtfertigte er sich.

Der gebürtige Mainzer Reuter, heute Fahrersprecher der DTM, erinnert sich im Gespräch mit DTM.com noch sehr gut an die Rennen in Misano. „Die Strecke ist relativ engwinklig. Wir sind ja damals noch entgegengesetzt gefahren. Bei den heißen Temperaturen war es schwer das Auto, speziell die Bremsen, über die Distanz zu bringen“, sagt Reuter, der 200 Rennen in der DTM absolvierte und dabei 1.127 Punkten sammelte. Nur Klaus Ludwig (1.823), Bernd Schneider (1.808), Kurt Thiim (1.441) und Roland Asch (1.163) waren erfolgreicher. 

„Grundsätzlich gibt es viele Richtungswechsel. Es ist nicht einfach, das Auto in eine gute Balance zu bekommen. In den langsamen Ecken brauchst du eine gute Traktion. In den schnellen Abschnitten benötigst du viel Downforce. Hinzu kommen die hohen Temperaturen. Du musst deine Reifen und Bremsen im Griff haben,“ erinnert sich Reuter, dem es vor allem die Atmosphäre und die Umgebung angetan hatten. „Es waren viele Zuschauer da. Die italienischen Fans sind sowieso immer cool drauf, die lieben den Motorsport. Das war toll. Wir waren ein bisschen früher da. Wir sind bei den sommerlichen Temperaturen noch ans Wasser gegangen. Das hatte ein besonderes Ambiente. Es war ein wenig wie im Urlaub.“

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