Mit Rückenwind nach Zandvoort | DTM.com | Die offizielle Webseite
2018-07-10 16:00:00

Mit Rückenwind nach Zandvoort

Mit Rückenwind nach Zandvoort

Aufwärm-Programm in Amsterdam. In der Nähe des malerisch anmutenden Hafens der niederländischen Hauptstadt rührten die DTM-Piloten Robin Frijns, Marco Wittmann und Daniel Juncadella im Hotel de Goudfazant zusammen mit Bernhard van Oranje, dem Eigentümer des Circuit Zandvoort, und Erik Weijers, C.O.O. der Strecke, kräftig die Werbetrommel für die beiden Rennen am Wochenende in der Seestadt.

Ein begehrter Gesprächspartner bei den Journalisten war Audi-Pilot Frijns. Der Lokalmatador will in die Fußstapfen seines Landsmannes Christijan Albers treten, der 2003 mit einem Mercedes auf dem Dünenkurs gewann. „Ich habe mit verschiedenen Autos, unter anderem Formel BMW oder Audi R8 LMS, meine Erfahrungen gesammelt in Zandvoort. Die Strecke ist zwar zweieinhalb Stunden von meinem Heimatort entfernt, aber es ist immer noch das selbe Land. Insofern ist es mein Heimrennen. Ich mag die Old-School-Strecke – so stelle ich mir Racing vor. Es gibt keine Auslaufzonen, nur Kies, Gras und Mauern. Es gibt ein paar knifflige Kurven, in denen du leicht Fehler machen kannst. Insbesondere in Kurve acht, Scheivlak. Mit dem DTM-Boliden hier zu fahren, ist meine Premiere. Es ist das schnellste Auto, mit dem ich in Zandvoort bisher unterwegs war. Insofern wird dies etwas Neues für mich sein. Die niederländischen Fans sind sehr enthusiastisch. Ich hoffe, ich kann ihnen einen Sieg schenken“, sagt Frijns.

Mit ordentlichem Rückenwind reist Daniel Juncadella an die Nordseeküste. Der Spanier war am Norisring am Ziel seiner Träume – nach 64 Rennen in der DTM. Der 27-Jährige fuhr am Sonntag seine erste Pole-Position und veredelte Startplatz eins anschließend mit Rang drei und seinem ersten Podiumsplatz. Und der Erfolgshunger des Mercedes-AMG-Piloten ist gewachsen. „Zandvoort ist eine Fahrerstrecke. Sie ist sehr eng und technisch. Das gefällt mir und liegt mir auch. Nach meinem Erfolg am Norisring fahre ich zuversichtlich dorthin und freue mich sehr auf die Rennen. Das eine Jahr DTM-Pause hat mir gutgetan. Ich bin mit einer komplett anderen Philosophie zurückgekehrt. Mein Ziel ist wieder aufs Podium zu klettern. Dieses Mal am liebsten auf die höchste Stufe,“ sagt Juncadella.

Wie es sich anfühlt, als Lokalmatador sein Heimrennen zu gewinnen, davon kann Marco Wittmann nun Frijns berichten. Der BMW-Pilot feierte den langersehnten Erfolg am Dutzendteich ausgelassen und ist nun doppelt motiviert für die anstehenden Aufgaben. „Meine Vorfreude auf Zandvoort ist groß. Nach dem Heimsieg am Norisring reise ich mit einem guten Gefühl hierher, denn ich war hier immer gut unterwegs. Ich hoffe, dass Audi den Anschluss findet, und dass wir dann einen schönen Dreikampf haben. Wir haben bisher sehr spannende Rennen und viele tolle Zweikämpfe“, sagt Wittmann. Die Verhältnisse auf dem Dünenkurs sind eine große Herausforderung: „Zandvoort ist eine Art Naturrennstrecke. Der Sand spielt immer wieder eine Rolle vor allem, was die Reifen und das Grip-Level angeht. Es gibt viele schnelle Kurven. Ein gutes Setup ist daher wichtig.“

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