Mitreißend, fesselnd, kurzweilig | DTM.com | Die offizielle Webseite
2017-08-04 11:45:00

Mitreißend, fesselnd, kurzweilig

Mitreißend, fesselnd, kurzweilig

Abwechslungsreich, atemberaubend, attraktiv. Die ersten zehn von 18 Rennen der DTM Saison 2017 haben Eindruck hinterlassen. Das fünfte Rennwochenende in Moskau markierte die Halbzeit. Die Rennen auf dem Moscow Raceway standen sinnbildlich für den bisherigen Verlauf: Packende Duelle, spektakuläre Überholmanöver. Das war Motorsport par excellence. Mit den Saisonläufen elf und zwölf auf dem Dünenkurs in Zandvoort (18.-20. August) beginnt endgültig die heiße Phase. Vorab zieht DTM.com eine Zwischenbilanz. Und diese fällt durchaus enthusiastisch aus.

Was zeichnet eine faszinierende, mitreißende Serie aus? Kurzweilige Unterhaltung, eine fesselnde Story und überzeugende Protagonisten. Gestatten, die aktuelle DTM. Gerade einmal 14 Punkte liegen die drei Führenden in der Gesamtwertung auseinander. Der „alte Hase“ Audi-Pilot Mattias Ekström (113 Punkte), liegt nur einen Punkt vor dem emporstrebenden Rookie und Markenkollegen René Rast. Dritter im Bunde ist der junge, talentierte Wilde im Mercedes-AMG-Cockpit, Lucas Auer. Dieses so unterschiedliche Trio bestimmt derzeit maßgeblich das Drehbuch. Bei maximal 56 zu erzielenden Punkten und noch vier ausstehenden Rennwochenenden sind theoretisch alle Fahrer der Top Ten noch im Dunstkreis des Kampfes um den Titel. Namentlich Jamie Green (Audi/87), Maxime Martin (BMW/78), Mike Rockenfeller (Audi/73), Marco Wittmann (BMW/72), Timo Glock (BMW/70), Bruno Spengler (BMW/61) und Gary Paffett (Mercedes-AMG/61).

„Wir haben vielleicht den besten Motorsport, den es gibt. Wir sind jetzt bei Halbzeit, es können immer noch fünf, sechs Fahrer Meister werden. Es wechselt ständig zwischen den Marken hin und her. Eigentlich kann man keinen besseren Sport bieten"frohlockt DTM-Chef Gerhard Berger.

Sportlich läuft es rund, in den Rennen geht ordentlich die Post ab und die Erfolge unter den 3 Markenherstellern sind gleichmäßig verteilt.

Nur drei Fahrer gewannen bis dato mehr als ein Rennen: Lucas Auer (in Hockenheim und am Lausitzring), Jamie Green (in Hockenheim und am Lausitzring) und René Rast (in Budapest und in Moskau). Zudem gewannen Paul Di Resta (Budapest), Bruno Spengler (Norisring), Maxime Martin (Norisring) und Maro Engel (Moskau) je ein Rennen in dieser Saison. Damit ist Mercedes-AMG der einzige Markenhersteller, der in dieser Saison schon drei verschiedene Sieger gestellt hat und auch das einzige Team in der DTM, von dem alle sechs Fahrer in diesem Jahr schon mindestens einmal auf dem Podium gestanden haben. Audi und BMW kommen jeweils auf zwei Sieger.

Die meisten Podest-Platzierungen hat der Gesamtführende auf seinem Konto. Mattias Ekström wurde dreimal Zweiter und einmal Dritter. Einen Sieg kann der Audi-Pilot im Gegensatz zu seinen härtesten Verfolgern indes noch nicht vorweisen. Lucas Auer wurde neben seinen zwei Siegen auch einmal Zweiter. René Rast, neben seinen zwei Siegen, einmal Dritter. Auch die BMW-Asse Bruno Spengler (1., 3., 3.) und Maxime Martin (1., 2., 3.) schafften es schon dreimal aufs Treppchen. Insgesamt sind die Unterschiede bei den Podest-Platzierungen nur marginal. Audi liegt vorn mit elf, gefolgt von BMW (10) und Mercedes-AMG (9). Lediglich Tom Blomqvist, Augusto Farfus (beide BMW) und Loic Duval, Nico Müller (beide Audi) schafften es noch nicht bis zur Champagnerdusche. Dafür kann BMW die meisten Pole-Positionen für sich verbuchen, nämlich fünf. Mercedes-AMG (3) und Audi (2) sind leicht abgeschlagen.

In der Herstellerwertung baute Audi nach den beiden Läufen in Moskau mit nunmehr 421 Punkten den Vorsprung vor Mercedes-AMG (341) und BMW (308) weiter aus. In der Teamwertung liegen mit dem Audi Sport Team Rosberg (199 Punkte/Green und Rast) und dem Audi Sport Team Abt Sportsline (149/Ekström und Müller) nach zehn von 18 Rennen zwei Teams der Ingolstädter an der Tabellenspitze. Dritter ist das BWT Mercedes-AMG Motorsport-Team (140/Auer und Mortara).

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