Nürburgring: Die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2005-08-10 14:39:48

Nürburgring: Die Analyse Teil 2

Nürburgring: Die Analyse Teil 2

Der Kampf um den DTM-Titel bleibt auch nach dem siebten DTM-Lauf auf dem Nürburgring spannend. Die beiden Hauptdarsteller, der amtierende Champion Mattias Ekström und sein schärfster Widersacher Gary Paffett, trennen nach dem Rennkrimi in der Eifel nur ein Punkt. Ekström holte Saisonsieg Nummer zwei, Paffett wurde Dritter. Tom Kristensen rehabilitierte sich nach zwei „verpatzten“ Rennen mit Platz zwei und festigte damit seinen dritten Platz in der Gesamtwertung. Regen, Wind und Sonne im Wechsel - das Wetter in der Eifel machte den siebten Saisonlauf der DTM zu einem Reifenpoker für die Teams und Fahrer. www.dtm.de hat die Leistung der Fahrer und Teams am gesamten Rennwochenende unter die Lupe genommen:

Martin Tomczyk: Mit seinem siebten Startplatz war Tomczyk nach der Super Pole nicht zufrieden – im Qualifying lief es mit Rang vier besser und er verpasste sein selbstgestecktes Ziel, den Platz aus dem Qualifying zu bestätigen, verfehlte er als Siebter. Nach den Verwirrungen beim Start kam er aus der zweiten Runde als Sechster zurück, auch wenn er den Speed an der Spitze nicht ganz mitgehen konnte. Bei seinem zweiten Boxenstopp leistete sich Tomczyk den gleichen Lapsus wie Paffett und überquerte die weiße Linie bei der Boxenausfahrt – auf Platz sechs liegend brummte ihm die Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe aus die ihn auf Rang elf zurückwarf.
Note 4

Heinz-Harald Frentzen: Im Qualifying, in der Super-Pole und im Rennen war der Mönchengladbacher jeweils zweitbester Opel-Fahrer. Den Start hinter dem Safety-Car hat Frentzen, wie viele andere Fahrer auch, völlig verschlafen – zwischen ihm und seinem Vordermann klaffte bereits nach der ersten Runde eine riesige Lücke. Danach konzentrierte er sich darauf, seine Position in den Top 10 zu verteidigen. Nach einem Verbremser in Runde 20 muss er seinen neunten Platz an Green abgeben. Beim Boxenstopp verlor er weitere Plätze und beendet das Rennen auf Platz 12.
Note 3

Marcel Fässler: Nach Bestzeit im Freien Training am Samstagmorgen erfolgte wenige Stunden später die Ernüchterung: Nur Platz zwölf im Qualifying. Obwohl nichts am Auto verändert wurde, fuhr Fässler im Zeittraining 0,347 Sekunden langsamer als noch am Morgen. Die Enttäuschung stand dem Schweizer ins Gesicht geschrieben. Schon bevor es im Rennen richtig losging, vergab Fässler seine Chancen auf eine Podiumsplatzierung: Hinter dem Safety-Car überholte Fässler in Runde eins einen Konkurrenten und handelte sich für das Vergehen eine Durchfahrtsstrafe ein. Mit einem Stopp mehr kam er am Ende nicht über Platz 13 hinaus.
Note 4

RFrank Stippler: Sein Heimspiel auf dem Nürburgring hatte sich DTM-Neuling Frank Stippler bestimmt anders vorgestellt. Dabei begann des Rennwochende durchaus positiv: Die Tests am Freitag beendete er auf den Plätzen vier und zwei. Im Freien Training wurde „Stippi“ Zehnter und im Warm-up belegte er als Achter ebenfalls einen Platz in den Top10. Nur im Qualifying passte es nicht: Startplatz 14. Mit einem nervösen Auto, die Abstimmung an der Hinterachse war nicht optimal, fuhr Stippler ein unauffälliges Rennen und überquerte als 14. die Ziellinie, war aber hinter Abt zweitbestes Vorjahresauto.
Note 3

Bruno Spengler: Der Franco-Kanadier konnte seine starke Performance am gesamten Wochenende im Rennen nicht in ein zählbares Ergebnis ummünzen. In allen Trainings fand sich der DTM-Rookie in den Top 10 wieder und unterstrich erneut seinen Speed. Am Freitag belegte er die Plätze sechs und zehn, im Freien Training wurde er Dritter. Nur im Qualifying passte es nicht: Startplatz 15. Im Warm-up am Sonntagmorgen legte Spengler noch einen Satz zu und beendete das Aufwärmtraining als Zweiter. Im Rennen musste er sich wenigen Angriffen zur Wehr setzen und war auch sonst eher unauffällig – seinen 15. Platz rettete er mühelos ins Ziel.
Note 3

Alexandros Margaritis: Der Bonner startete hoffnungsvoll in das Rennwochenende auf seiner Heimstrecke: Platz zehn im ersten Test am Freitag, Platz sechs im zweiten. Am Samstag war der junge Grieche dann wie ausgewechselt. Im freien Training (Platz 18) zeichnete sich ab, dass er die Performance vom Vortag nicht wiederholen können würde. Startplatz 20, in einem unauffälligen Rennen bis auf 16 nach vorne.
Note 4

Stefan Mücke: Der Rennsonntag begann gut für Stefan Mücke. Der Berliner fuhr mit seiner AMG-Mercedes C-Klasse im Warm up die schnellste Rundenzeit. Im Qualifying reichte es hingegen nur für Startplatz 18. Beim Safety-Car-Start überholte er bereits vor der Start-Ziel-Linie einen Mitbewerber und erhielt dafür in Runde sechs eine Durchfahrtsstrafe. In der Zwischenzeit war Mücke bereits mit Reuter kollidiert und beschädigte sich sein Fahrzeug. Mehr als Platz 18 war so nicht drin.
Note 4

Pierre Kaffer: Sein Heimspiel lief nicht so, wie er es sich vorgestellt hatte: Kaffer qualifizierte sich als 19. für das Rennen. Den Start verschlief er genauso wie seine Joest-Teamkollegen Abt, Stippler und Capello. Der prompt eingehandelte Rückstand war mit der mutigen aber falschen Entscheidung zugunsten von Slick-Reifen in der Anfangsphase nicht mehr aufzuholen - die Zeiten auf abtrocknender Strecke waren konkurrenzfähig.
Note 4

Rinaldo Capello: „Hinterher ist man immer schlauer“, auch im siebten Rennen des Jahres blieb Rinaldo Capello punktelos. Von Platz 17 aus gestartet, merkte der Italiener schnell, dass es ein Fehler gewesen war, auf Slicks zu starten. Als die Strecke abtrocknete, funktionierte Capellos Setup und er fuhr die Rundenzeiten der Spitzengruppe. Allerdings zu spät, um weiter nach vorne zu fahren.
Note 4

LManuel Reuter: Es war wieder einmal nicht das Wochenende von Opel-Werksfahrer Manuel Reuter. Der Wahlösterreicher, der noch am Norisring um einen Podiumsplatz kämpfte, kam in der Eifel in keiner Trainingssitzung über Platz 16 hinaus und auch im Qualifying reichte es nur zu Platz 16. Im Rennen geriet Reuter in der dritten Runde mit Mücke aneinander und handelte sich im Kiesbett bei der Bergung seines Opel Vectra GTS V8 zwei Runden Rückstand ein. Fuhr aber für seine Fans das Rennen ohne jede Chance beherzt zu Ende.
Note 4

Lesen Sie den ersten Teil der Analyse...

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