Neues Qualifying hoch spannend – Green auf Pole Position | DTM
2006-04-08 16:49:30

Neues Qualifying hoch spannend – Green auf Pole Position

Neues Qualifying hoch spannend – Green auf Pole Position

Die erste Pole-Position der DTM-Saison 2006 ist vergeben. In einer Zeit von 1:33,473 Minuten sicherte sich Mercedes-Benz-Pilot Jamie Green den vordersten Startplatz für den Saisonauftakt am Sonntag auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Mit einem Vorsprung von 0,084 Sekunden verwies der Brite seinen Markenkollegen Bernd Schneider aus St. Ingbert auf Platz zwei.

Das Mercedes-Benz-Trio komplettierte der Kanadier Bruno Spengler als Dritter. Für Jamie Green ist es die dritte Pole-Position seiner DTM-Karriere; Mercedes-Benz geht zum 87. Mal von Platz eins aus in ein DTM-Rennen. Greens Zeit ist um 1,77 Sekunden schneller als die Pole-Zeit von Mattias Ekström beim Saisonauftakt im Vorjahr.

LMartin Tomczyk aus Rosenheim wurde als bester Audi-Pilot im Audi A4 DTM Vierter. Stefan Mücke mit der 2005er AMG-Mercedes C-Klasse startet neben dem DTM-Champion von 2004 Mattias Ekström aus der dritten Startreihe. Die ehemaligen Formel-1-Piloten Mika Häkkinen (AMG-Mercedes) und Heinz-Harald Frentzen (Audi Sport Team Abt) qualifizierten sich für die Startplätze sieben und acht.

RDas neue „Shoot-Out”-Qualifying der DTM lieferte den Fans einen hochspannenden Start in die neue Saison. Nach einer ersten 14-minütigen Session qualifizieren sich die besten 14 der 20 Fahrer für die nächste Runde. Nach weiteren zehn Minuten reduziert sich das Feld noch einmal bis auf die acht Schnellsten. Diese fahren in der finalen Session sieben Minuten lang die Startplätze eins bis acht aus.

Der Start in den ersten Saisonlauf der DTM ist am Sonntag um 14 Uhr. Die ARD berichtet ab 13.45 Uhr live vom 37 Runden langen Rennen über 169,238 Kilometer. Den Auftakt der vergangenen Saison entschied der französische Mercedes-Benz-Pilot Jean Alesi für sich.

Jamie Green (1. Startplatz, Salzgitter AMG-Mercedes): „Das neue Qualifying-Format ist viel interessanter - besonders für die Zuschauer. Für uns ist es eine neue Herausforderung. Eins ist klar: Das Wichtigste ist immer, in die finale Runde zu kommen und dort schnell zu sein. Heute war ich in der zweiten Session etwas schneller als in der dritten. Deshalb war ich nicht sicher, ob es zur Pole-Position reicht. Es wird morgen im Rennen sicherlich sehr eng. Ich kämpfe nicht nur gegen Audi, sondern auch gegen meine Teamkollegen.”

Bernd Schneider (2. Startplatz, Vodafone AMG-Mercedes): „Ich habe für morgen eine fast perfekte Ausgangsposition. Wäre ich heute noch 84 Tausendstelsekunden schneller gewesen, wäre sie perfekt. Das neue Qualifyingformat ist spannend und eine Herausforderung zugleich. Denn man kann sich nie sicher sein, die nächste Session zu erreichen. Deshalb muss man von Beginn an Gas geben, um weiter zu kommen”

Bruno Spengler (3. Startplatz, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes): „Das Beeindruckendste des Wochenendes war bisher die Leistung meiner Mechaniker. Nach dem Brand meines Fahrzeugs gestern wurde es über Nacht komplett neu aufgebaut. Als ich gestern um 22 Uhr die Strecke verließ, hätte ich nicht gedacht, dass es möglich wäre. Dieser dritte Platz heute gehört meinen Jungs.”

Martin Tomczyk (4. Startplatz, Audi Sport Team Abt Sportsline): „Das neue Qualifying-Format ist für mich, wie dreimal eine Runde Super-Pole fahren. Es macht großen Spaß. Auch bisher ist das Wochenende eines der besten meiner DTM-Karriere. Ich war immer vorne dabei und komme mit dem Auto super zurecht. Es fährt wie auf Schienen.”

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Ich denke, für uns an der Boxenmauer war das neue Qualifying ähnlich spannend wie für die Fans auf der Tribüne und die Zuschauer vor dem Fernseher. Das Shoot-Out ist toll, das war ein würdiger Auftakt der neuen DTM-Saison. Wir haben jetzt eine gute Ausgangsposition, aber das ist noch lange kein Sieg. Audi ist sehr stark und ich bin sicher, dass wir ein spannendes Rennen erleben werden. Alle Autos sind sehr dicht beieinander. Es ist schon bemerkenswert, dass zwei Hersteller zwei verschiedene Autos bauen und diese dann fast gemeinsam im tausendstel Bereich fahren. Das zeigt, dass wir ganz nahe am Limit sind und das kennzeichnet die DTM.”

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Für uns war das eine sehr kurzweilige Stunde Qualifying. Ich freue mich, dass Martin Tomczyk wieder vorne mitfährt und ich bin froh, dass er diese Saison wieder für Audi mit dabei ist. Heinz-Harald hatte leider einen Patzer in der letzten Session. Obwohl es heute Morgen noch ganz gut für ihn aussah, war letztendlich nicht mehr drin. Beide Damen im Feld haben sich gut geschlagen.

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