Norisring - die Analyse Teil 2 | DTM
2007-06-26 18:00:17

Norisring - die Analyse Teil 2

Norisring - die Analyse Teil 2

Er war das Maß der Dinge beim fünften Saisonrennen auf dem Norisring: Am Samstag sicherte sich Bruno Spengler erst die Pole-Position, am Sonntag fuhr der Kanadier in der AMG Mercedes C-Klasse souverän zum Sieg - damit stand zum fünften Mal in dieser Saison ein anderer Fahrer ganz oben auf dem Siegerehrungspodest. Hinter Spengler sorgte der amtierende DTM-Champion Bernd Schneider für einen Mercedes-Benz-Doppelerfolg. Mit seinem zweiten Platz sicherte sich Schneider zudem die Tabellenführung und ist damit Halbzeitmeister. Das Podium komplettierte Audi-Mann Mattias Ekström, der in der Fahrerwertung hinter Schneider auf Rang zwei liegt. dtm.com hat die Leistungen der 20 DTM-Piloten genau unter die Lupe genommen und benotet.

Mathias Lauda (11 / 11 / 11 / 20 / 9 / 11): Mathias erlebte zunächst ein durchschnittliches Rennwochenende auf dem Norisring – in den beiden Tests am Freitag und im Freien Training am Samstag hatte er mit Platz elf seine Position abonniert. Auch im Rennen sollte es am Ende nur Platz elf werden. Bis dahin war es jedoch ein langer Weg, denn nach einem verkorksten Qualifying startete der Österreicher vom Ende des Feldes. Im Rennen kollidierte er zudem mit Vanina Ickx, was seinen Vorwärtsdrang zudem bremste, da seine C-Klasse nicht mehr in der richtigen Spur war. Note: 3

Daniel la Rosa (16 / 15 / 15 / 13 / 10 / 12): Souverän erreichte Daniel im Qualifying die zweite Runde, konnte sich danach aber nicht mehr steigern und beendete die Zeitenjagd als 13. Das Rennergebnis wurde maßgeblich von einer Durchfahrtsstrafe beeinträchtigt, nachdem der Hanauer in Runde 60 Lucas Luhr unsanft in einen Dreher zwang. So war nicht mehr als Platz 12 drin – ohne diesen Zwischenfall waren Punkte fast vorprogrammiert – das Potential ist da. Note: 4

Mike Rockenfeller (17 / 12 / 12 / 18 / 19 / 13): Die Pechsträne des Le Mans Unglücksraben will im Moment nicht so richtig abreißen. Nach ordentlichen Leistungen auf trockener Piste im Freien Training am Samstagmorgen versagte das Setup seines Audi A4 DTM im verregneten Qualifying total. Im Rennen hielt sich der Rookie zwar aus allen Gerangel heraus, trotzdem kosteten ihn diverse Zwischenfälle unmittelbar vor ihm Zeit, so dass nur ein unbefriedigender 13. Rang am Ende zu verbuchen war. Note: 4

Timo Scheider (14 / 10 / 10 / 5 / 8 / 14): Timo war nach dem Norisring-Wochenende enttäuscht, denn er hatte es im Rennen erneut nicht geschafft, seine Leistungen auch in ein zählbares Ergebnis umzumünzen. Nach dem Training noch als schnellster Audi-Mann auf Platz fünf geführt, ging es im Rennen schrittweise bergab. In der ersten Kurve nach dem Start wurde sein A4 bei einer Kollision beschädigt, was sich negativ auf das Fahrverhalten auswirkte. Zur Rennmitte verlor Timo dann viel Zeit, als an einem Rad der Luftdruck nachließ. Note: 4

Paul di Resta (2 / 3 / 3 / 9 / 2 / 15): Das Rennen war für Paul gelaufen, ehe es richtig begonnen hatte. In der ersten Kurve wurde er umgedreht und musste so dem Feld hinterherfahren. Dies ist doppelt ärgerlich, denn in allen Trainings war der Schotte ganz weit vorne zu finden. Einzig im Qualifying, als er nach eigenen Aussagen zum ersten Mal ein DTM-Fahrzeug bei nassen Bedingungen pilotierte, war das Ergebnis für seine Verhältnisse mager – nur Startplatz neun. Note: 3

Susie Stoddart (19 / 19 / 19 / 12 / 16 / 16): Im Qualifying hatte Susie eine Glanzstunde, als sie unter schwierigsten Bedingungen souverän in die zweite Shootout-Runde fuhr. Das Rennen geriet dann zum Desaster. Nach dem Start war die Schottin Auslöserin für den Crash in der ersten Kurve und musste früh ihre Box ansteuern, da sie sich die komplette Frontpartie beschädigt hatte. Runden später räumte Susie auch noch Mitstreiterin Vanina von der Strecke, was eine Durchfahrtsstrafe zur Folge hatte. Das war nicht ihr Rennen. Note: 5

Adam Carroll (8 / 17 / 17 / 16 / 18 / 17): Nach einem ordentlichen Ergebnis mit Platz acht im ersten Test am Freitag kam bei Adam der Einbruch bei seinem Debüt auf dem Norisring. Konnte der Brite bei den vorangegangenen Rennen noch Highlights setzen, blieben diese am vergangenen Wochenende aus. Startplatz 16 und ein 17. Platz im Rennen. Nach einer Durchfahrtsstrafe wegen Missachtung von blauen Flaggen und mit nachlassenden Bremsen gegen Rennende war dann auch nicht mehr viel zu holen. Note: 4

Lucas Luhr (15 / 16 / 16 / 19 / 12 / 18): Lucas hatte bei seinem ersten DTM-Rennen auf dem Norisring nicht viel Grund zur Freude. Im Qualifying war sein Fahrzeug bei den vorherrschenden Bedingungen zu langsam. Im Rennen summierten sich diverse kleine Rangeleien mit einem nicht gewerteten Boxenstopp während der Safetycar-Phase. Note: 4

Vanina Ickx (20 / 20 / 20 / 14 / 20 / -): Das Qualifying-Ergebnis vom Norisring wird Vanina sich bestimmt einrahmen – Startplatz 14 ist aller Ehren wert, zumal ihr Teamgefährte Adam Carroll bei den schwierigen Bedingungen überhaupt nicht zurechtkam. Das Rennen hingegen sollte die Belgierin besser schnellstmöglich aus ihrem Gedächtnis streichen. Vanina mischte munter im Feld mit, wurde dann jedoch von Susie Stoddart gedreht und verlor viel Zeit. Nur wenige Runden später beförderte Mathias Lauda Vanina unsanft in die Leitplanken – das vorzeitige Aus. Note: 3

Martin Tomczyk (18 / 9 / 9 / 11 / 14 / -): Martin kam als Tabellenführer an den Norisring, am Ende war er der große Verlierer des fünften Laufes. Nach dem Qualifying, das er als schlechtester Fahrer eines Audi A4 DTM 2007 beendet hatte, prophezeite der Rosenheimer: „Die elfte Position bedeutet, mitten im Tumult zu starten“. Er sollte Recht behalten, denn nach der ersten Runde war das Rennen bereits für ihn vorbei. Zwei aufgeschlitzte Reifen und ein gebrochener Unterboden waren die Folge einer Kollision mit Susie Stoddart und Paul di Resta. Note: 4

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