Norisring Nachlese Teil 2 | DTM
2012-07-03 18:30:00

Norisring Nachlese Teil 2

Norisring Nachlese Teil 2

Das Rennen auf dem Norisring bildet Jahr für Jahr den Höhepunkt der DTM-Saison. Das einzigartige Flair im Herzen der fränkischen Metropole Nürnberg sorgt für ganz besondere Momente. So auch in diesem Jahr. Jamie Green (Mercedes-Benz) brannte in der Schlussphase ein wahres Feuerwerk ab und schob sich in der letzten Kurve mit packenden Überholmanövern an die Spitze des Feldes. Das Nachsehen hatten Martin Tomczyk und Bruno Spengler (beide BMW), die nach vielen Führungsrunden einen sicher geglaubten Doppelsieg einbüßten. Am Ende überwog jedoch die Freude über zwei gute Podiumsränge. Enttäuschend verlief das Heimspiel hingegen für Audi – einzig Mike Rockenfeller konnte mit Platz sechs für einen kleinen Glanzpunkt sorgen. DTM.com hat die Tops & Flops vom Norisring zusammengestellt.

Die stärkste Aufholjagd: David Coulthard
Nach einem mäßigen Qualifying und Startplatz 14 machte der erfahrene Schotte in Diensten von Mercedes-Benz im Rennen viel Boden gut. Im Verlauf der 78 Runden auf dem 2,3 Kilometer langen Kurs ging es für Coulthard bis auf Platz fünf nach vorne. Dies war gleichzeitig das beste Saisonergebnis und die beste Platzierung seiner DTM-Karriere.

Der Verlierer des Rennens: Mattias Ekström
Der Schwede war mit seiner vierten Startposition alles andere als zufrieden, konnte er doch nach Bestzeiten im zweiten und dritten Abschnitt am Ende des Qualifyings nicht glänzen. Das Wetter schien Ekström dann aber doch entgegenzukommen. Im Warm-up verwies er die Konkurrenz um mehr als sieben Zehntelsekunden auf die Plätze. Das Rennen selbst war für Ekström aber viel früher vorbei, als ihm lieb war. In die Kollision der ersten Kurve verwickelt, steuerte er bereits am Ende von Runde eins mit einem stark beschädigten Audi A5 DTM die Box an.

Der Spruch des Wochenendes: Jamie Green
Nach dem Rennen verriet Green seinen Gemütszustand in der Schlussphase des Norisring-Rennens: „Ich hatte in den letzten Runden stets ein Lächeln auf den Lippen.“ Wer möchte ihm das verübeln?

Die Verrücktesten am Norisring: Red Bull X-Fighters
Den Zuschauern und auch so manch einem DTM-Piloten stockte der Atem, als die Red Bull X-Fighters am Samstag- und Sonntagabend für Stimmung auf der prall gefüllten Steintribüne sorgten. Mit ihren waghalsigen Sprüngen schienen die Zweirad-Artisten ein ums andere Mal die Grenzen der Physik auszuschalten.

Der schnellste Boxenstopp: Dirk Werner
Auch wenn Platz zehn für den BMW-Piloten nur ein kleines Trostpflaster für das schwache Qualifyingergebnis am Samstag war, in einer Wertung war der junge Deutsche aus dem Schnitzer-Team nicht zu toppen. In Runde 47 absolvierten die Mannen des Traditionsrennstalles aus Freilassing den perfekten Boxenstopp. Inklusive der Anfahrt an die Schnitzer-Box vergingen beim Reifenwechsel nur 31,440 Sekunden. Bezeichnend: Auch der zweitschnellste Stopp ging auf das Konto von Schnitzer; in Runde 37 am Fahrzeug von Bruno Spengler.

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