Ohne Fleiß kein Preis: Aufbau Norisring | DTM
2002-06-28 06:41:21

Ohne Fleiß kein Preis: Aufbau Norisring

Wenn am Donnerstag vor dem Rennen auf dem Nürnberger Norisring die Teams und Fahrer der DTM ihre Zelte aufschlagen, haben die Mitglieder des Motorsportclubs Nürnberg bereits vier Wochen harte Arbeit hinter sich. Anders als auf permanenten Rennstrecken, muss auf dem traditionsreichen Stadtkurs in Nürnberg vor dem Rennwochenende nämlich alles erstmal aufgebaut werden. Allem Stress zum Trotz freuen sich die Mitglieder des MCN jedes Jahr aufs Neue, wenn es wieder heißt: "Gentleman start your engines." Den Lohn bekommen Helfer und Organisation jedes Jahr von Fans, Fahrern und Teams zurück. Denn jeder Motorsportfan fiebert dem Ereignis rund um die Steintribüne entgegen Auch DTM-Pilot Bernd Schneider: "Der Norisring ist einfach was ganz Besonderes", freut sich der dreimalige DTM-Meister auf das Rennen am letzten Juni-Wochenende.

Dass der Norisring ein einmaliges Erlebnis ist, beweisen auch die Fakten: Fünf Kilometer Leitplanken müssen aufgebaut werden, 2400 Autoreifen werden als Sicherheitspuffer verbaut, knapp sieben Kilometer Zaun werden rund um das Renngelände gezogen, eine kleine Containerstadt wird extra für diesen Termin aufgebaut – der Aufwand ist gewaltig. Ein "harter Kern" von 50 Leuten arbeitet in der Vorbereitung vier Wochen lang, in der Schlussphase sind es 100 Leute. 1000 Motorsportbegeisterte Helfer sind am Rennwochenende im Einsatz um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, die meisten von ihnen arbeiten ehrenamtlich in ihrer Freizeit und nehmen sich sogar extra Urlaub um dabei sein zu können.

In diesem Jahr feiert der Norisring Geburtstag. Seit 60 Jahren werden am Dutzendteich Rennen ausgetragen. Seit vierzig Jahren mit dabei ist Gernot Leistner, Präsident des MCN. Leistner, der früher selbst aktiver Motorsportler war, trägt jedes Jahr aufs neue dazu bei, das Rennen auf dem Norisring zum Highlight zu machen. "So wie andere Leute auf Weihnachten warten, warten unsere Leute auf den Norisring", beschreibt er die Stimmung in seinem Team. Dass alle Beteiligten mit Begeisterung dabei sind, spüren auch die Zuschauer, da ist sich Leistner sicher, und lobt im nächsten Atemzug die Fans: "Es ist einfach wunderbar, wie diszipliniert die sind. Die müssen ja immer warten, bis die Fahrbahn freigegeben wird, damit sie ins Fahrerlager und wieder zurück auf die Steintribüne können – aber die gehorchen aufs Wort und machen die Bahn sofort wieder frei. Da hat es noch nie Probleme gegeben."

Wie "heiß" die Fans auf das bevorstehende Rennen sind, belegt der Vorverkauf. "Die mobilen Tribünen sind so gut wie ausverkauft", berichtet Leistner, der davon überzeugt ist, dass sich die DTM europaweit zu einem "Knüller" entwickeln wird. Damit Nürnberg am Speedweekend nicht der Verkehrskollaps droht, bietet der MCN in Zusammenarbeit mit dem Nahverkehrsbetrieb ein Kombiticket an: "Zur Entlastung des Verkehrs hier geben wir viel Geld aus. Unsere Eintrittskarten gelten gleichzeitig für öffentliche Verkehrsmittel. In einem Umkreis von teilweise 80 Kilometer können die Leute mit der Bahn, mit Bussen oder mit der S-Bahn und Straßenbahn an die Rennstrecke fahren." Ein besonderes Schmankerl zum WM-Finale zwischen Brasilien und Deutschland sind die aufgestellten Tageslichtvideowände. Auf drei bis zu 84 Quadratmeter großen Videowänden können die Fans vor dem Rennen am Sonntag beim Finale mitfiebern.

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