Opel mit den besseren Zeiten | DTM
2000-07-20 21:00:53

Opel mit den besseren Zeiten

Obwohl Bernd Schneider seinen 36. Geburtstag feierte, wollte im Mercedes-Lager keine richtige Partystimmung aufkommen. Bei den offiziellen Testfahrten der ITR auf dem Nürburgring war die Konkurrenz im Opel V8 Coupé schneller unterwegs. Uwe Alzen fuhr die beste Rundenzeit des Tages, vor seinen beiden Markenkollegen Joachim Winkelhock und Michael Bartels.

Die sechs schnellsten Zeiten beim ersten Testtag in der Eifel fuhren Opel-Piloten. Das beste Set-up fand Uwe Alzen, der mit 1,39.50 Minuten die schnellste Runde auf dem Nürburgring drehte und mit der Arbeit seines Teams sehr zufrieden war. "Die Jungs haben hart gearbeitet, es geht aufwärts, wie man heute sehen konnte", freute sich Alzen über den Trainingserfolg auf seiner Hausstrecke. Auch Joachim Winkelhock, mit 1,39.53 Min. Zweitschnellster, war mit seiner Zeit zufrieden, auch wenn die Ergebnisse aus seiner Sicht nicht viel aussagen: "Es war schön, so weit vorne zu stehen, aber die Zeiten sagen nicht viel. Es ist wichtig, hier viel zu fahren und das Auto immer besser zu verstehen. Wir ziehen unser Programm konsequent durch."

Michael Bartels fuhr mit 1,39.67 Min. die drittbeste Zeit und war damit schneller als sein Phoenix-Teamkollege Manuel Reuter (1,39.99 Min.). Der Zweite der DTM-Gesamtwertung, drei Punkte hinter dem führenden Bernd Schneider, wurde Fünfter.

Schnellster Mercedes-Fahrer war Marcel Fässler. Geburtstagskind Schneider belegte im Mercedes-Benz CLK nur Platz 13. "Wir haben unser Testprogramm festgelegt, und das ziehen wir durch. Wir fahren am Ende des Tages nicht mit frischen Reifen und einem leeren Tank, speziell für eine schnelle Rundenzeit", kommentierte der Jubilar seine langsame Zeit von 1,40.57 Min. Die Geburtstagstorte ließ er sich in der mit Luftballons geschmückten AMG-Box schmecken.

Die Testfahrten zeigen erneut, wie hoch die Leistungsdichte in der DTM ist. "Wenn man bedenkt, dass der Kurs doppelt so lang ist wie in Oschersleben, die Fahrzeit doppelt so hoch ist wie auf dem Norisring und zwölf Autos in einer Sekunde liegen, dann ist das schon sehr beachtlich", erklärte Hans Jürgen Mattheis, Teammanager bei AMG Mercedes. Auch der Rückstand der "Äbte" wird immer geringer. Kris Nissen fuhr mit 1,41.68 Min. die beste Zeit im Abt-Audi TT-R und hatte 1,18 Sekunden Rückstand auf die Spitze. So dicht an der Konkurrenz waren die Abt-Audis noch nie.

Für großen Unmut bei den Teams sorgte der extrem schlechte Zustand der Strecke. Am Morgen konnten die Fahrer mehr als eine Stunde lang nicht fahren oder gingen nur auf die Strecke, um die Ideallinie sauber zu bekommen. Auf dem Nürburgring fand am letzten Wochenende ein Truck-Grand-Prix mit einem großen Open-Air-Festival statt, das auf der Strecke deutliche Spuren hinterließ. Ärgerlich für die DTM-Teams, denn sie müssen die Streckenmiete aus eigener Tasche bezahlen. Probleme mit der Zeitnahme machten den Teams das Leben zusätzlich schwer. Offizielle Zeiten wurden nicht veröffentlicht. Am Freitag wird bis 15 Uhr getestet.

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