Opel setzt Zeichen | DTM
2000-08-18 19:11:57

Opel setzt Zeichen

Die Diskussion um die eskalierende rechtsradikale Gewalt lässt auch die DTM nicht unberührt. Opel lässt ein V8 Coupé gegen Gewalt rennen.

Timo Scheider betätigt sich als Botschafter. Der 21-jährige Braubacher pilotiert am Wochenende das gehaltvollste Auto im kompletten DTM-Feld: Ein Opel V8 Coupé, auf dem der Slogan "Nicht mit uns – Opel und FC Bayern München gegen Gewalt und Intoleranz" prangt. Die Rüsselsheimer und der Fußball-Bundesligist, der seit langem von Opel gesponsert wird, wollen mit dieser Gemeinschaftsaktion ein Zeichen gegen aktuelle Gewaltaktionen setzen, die hierzulande in letzter Zeit gegen Ausländer, Minderheiten und Randgruppen intiiert worden sind.

Der plakative Auftritt auf dem Nürburgring setzt die Initiative von Fahrern und Kickern fort. Der Auftakt war bereits zum Saisonbeginn der Fußball-Bundesliga am letzten Wochenende erfolgt – mit ganzeseitigen Anzeigen in großen Tageszeitungen und einem Brief vom Opel-Vorstandsvorsitzenden Robert Hendry und Klaus Franz, dem Gesamtbetriebsratsvorsitzenden, an Bundeskanzler Gerhard Schröder.

In der DTM hat Opel den passenden Rahmen für die Aktion gewählt: Neun der 20 Fahrer stammen aus dem Ausland, mindestens 40 000 Fans rund um den Nürburgring und etwa 15 Millionen Fernsehzuschauer werden Zeuge der Offensive.

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