Oschersleben Nachlese Teil 1 | DTM
2012-09-17 18:15:00

Oschersleben Nachlese Teil 1

Oschersleben Nachlese Teil 1

71.000 Zuschauer erlebten in der Motorsport Arena Oschersleben bei fantastischem Spätsommer-Wetter den packenden achten Saisonlauf der DTM 2012. Am Ende stand BMW-Pilot Bruno Spengler im Mittelpunkt, der seinen dritten Saisonsieg feierte und sich hinter Tabellenführer Gary Paffett (Mercedes-Benz) auf Platz zwei in der Fahrerwertung katapultierte. Paffett belegte in Oschersleben Platz zwei vor seinem Teamgefährten Jamie Green. Das Rennen über die Distanz von 51 Runden auf dem 3,696 Kilometer langen Bördekurs hatte eine Menge zu bieten. DTM.com hat die Tops und Flops aus Oschersleben zusammengestellt.

Die größte Aufholjagd: Joey Hand
Der US-Amerikaner Joey Hand (BMW) zeigte sich in der Motorsport Arena Oschersleben kämpferisch. Nach dem enttäuschenden 20. Platz im Qualifying machte Hand im Rennen sage und schreibe neun Positionen gut. Die Aufholjagd endete nicht in den Punkterängen, dennoch war der DTM-Rookie zufrieden: „Ich hätte nie gedacht, dass ich über einen elften Platz einmal so glücklich sein würde, aber heute nehme ich das gerne mit.“

Die schnellste Rennrunde: Roberto Merhi
Wenn das kein gutes Omen für sein bevorstehendes Heimspiel in Valencia ist: Roberto Merhi (Mercedes-Benz) fuhr in Oschersleben die schnellste Rennrunde. Mit einer Zeit von 1:22,752 Minuten unterbot er den seit 2010 bestehenden Rundenrekord von Timo Scheider (Audi) um 0,239 Sekunden. Startplatz 19 verbaute dem Spanier im Rennen am Ende seine ersten Zähler in der Fahrerwertung.

Der größte Pechvogel: Edoardo Mortara
In Zandvoort jubelte der Italiener aus dem Audi-Lager noch über seinen zweiten Saisonsieg; das Gastspiel in der Magdeburger Börde geriet für Edoardo Mortara jedoch zur Nullnummer. Die Leistungen des DTM-Piloten reichten im Qualifying für Startplatz sieben. Kurz nach dem Start geriet er mit Ralf Schumacher (Mercedes-Benz) aneinander. Dabei wurde sein Audi A5 DTM stark beschädigt; Mortara suchte nach sechs Runden die Box auf und stellte sein Fahrzeug ab.

Positionen gesetzt: Spengler, Paffett, Green und Werner
Das Rennen in Oschersleben brachte wieder Spannung in den DTM-Titelkampf– auf dem 3,696 Kilometer langen Kurs wurde um jeden Zentimeter gefightet. Dennoch kamen die Top-4-Piloten genau in der Reihenfolge ins Ziel, in der sie sich am Samstag ihre Startplätze gesichert hatten. Während Bruno Spengler (BMW), Gary Paffett und Jamie Green (beide Mercedes-Benz) in diesen Gefilden bereits über Erfahrung verfügen, feierte BMW-Fahrer Dirk Werner mit Platz vier das beste Ergebnis seiner Premierensaison.

Fahrer des Rennwochenendes: Bruno Spengler
In beeindruckender Manier drückte Bruno Spengler dem Rennwochenende in Oschersleben seinen ganz persönlichen Stempel auf. Sein einziger Ausrutscher war Position sieben im ersten Freien Training. Danach waren die Ergebnisse allesamt überragend: Bestzeit im zweiten Freien Training, Pole-Position im Qualifying, Platz zwei im Warm-up und schließlich der viel umjubelte dritte Saisonsieg. Der Franko-Kanadier brachte sich im Titelkampf in eine gute Ausgangsposition als schärfster Verfolger von Spitzenreiter Gary Paffett.

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