Phoenix steht vor einem Rätsel | DTM
2000-09-02 16:43:26

Phoenix steht vor einem Rätsel

"So schlecht waren wir in dieser Saison noch nie", konstatierte Ernst Moser, der Phoenix-Teamchef, nach dem Zeittraining auf dem EuroSpeedway. Manuel Reuter Zwölfter, Michael Bartels auf der 16. Position. Das größte Problem dabei: Noch hat das Opel-Team aus der Eifel keine Erklärung für das erfolglose Abschneiden im Kampf um die Startplätze.

Das Zeittraining war schon eine halbe Stunde vorbei. Manuel Reuter saß immer noch mit seinen Ingenieuren und Teamchef Ernst Moser im Telemetrieraum der Phoenix-Box zusammen. Dabei wartete schon ein PR-Termin. Mit ausladenden Hand- und Armbewegungen schien der Opel-Pilot, derzeit Dritter in der DTM-Tabelle, jede seiner 18 im Qualifying gefahrenen Runden Kurve für Kurve zu beschreiben.

"Wir wissen nicht, woran es liegt, dass wir hier so schlecht da stehen", gab Moser nach dem Meeting mit sorgenvoller Miene zu. Manuel Reuter, von Saisonbeginn an der bestplatzierte Opel-Fahrer im Championat, war im Kampf um die Startplätze nicht über Rang zwölf hinausgekommen – 1,071 Sekunden langsamer als Pole-Sitter Bernd Schneider im Mercedes-Benz CLK. Reuters Teamkollege Michael Bartels landete gar noch vier Plätze weiter hinten – Position 16. "So schlecht waren wir in dieser Saison noch nie", stöhnte Moser.

"Nicht enttäuscht – verärgert bin ich", erklärte Reuter missgelaunt. "Ein oder anderthalb Zehntel hätte ich ja vielleicht schneller fahren können, wenn nicht ein paar Konkurrenten im Weg gestanden wären", gab der Mainzer zu Protokoll, "aber nie und nimmer hätte ich die Sekunde gefunden, die mir auf die Spitze fehlt." Und, beim Hinausgehen, fügte er noch an: "Du gewinnst mit dem Team, du verlierst mit dem Team."

Will heißen: Im Opel Team Phoenix werden jetzt alle denkenden Kräfte mobilisiert. "Wir müssen alle Daten im Detail analysieren", kündigte Teamboss Moser an. Dabei hat Phoenix auch Einsicht auf die Aufzeichnungen der anderen Opel-Teams. "Auf die müssen wir ganz genau schauen", präzisiert Moser, "so können wir vielleicht die Gründe für unsere Probleme finden." Die definiert Reuter so: "Kein Grip und Untersteuern."

Auf die Phoenix-Mannschaft wartet viel Arbeit. Wie vertrackt die Lage für das Team aus der Eifel auf dem EuroSpeedway ist, verdeutlicht diese Aussage von Ernst Moser: "Wenn wir einen Verdacht hätten, wären wir schon einen guten Schritt weiter. Aber wir können das Problem noch nicht einmal richtig einkreisen."

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