Qualität im Qualifying | DTM.com | Die offizielle Webseite
2017-08-08 15:45:00

Qualität im Qualifying

  • Qualität im Qualifying
  • Qualität im Qualifying

BMW hatte einen Stotterstart in die Saison. Freude am Fahren hatten zum Auftakt in Hockenheim nur Timo Glock als Zweiter in Rennen eins und Marco Wittmann als Dritter in Rennen zwei. Schönten diese Ausreißer nach oben ein wenig die Bilanz, war es am zweiten Rennwochenende dann vorbei mit der weiß-blauen Glückseligkeit. Auf dem Lausitzring führte nur noch Maxime Martin mit zwei Top-Ten-Platzierungen (4. und 8.) den Bummelzug an. Holte BMW zu Beginn wenigstens noch 43 Punkte für die Markenwertung, waren es auf der Rennstrecke in Brandenburg lediglich 20 Zähler. Mercedes-AMG (187 Punkte) und Audi (177) waren nach den ersten vier Saisonläufen zunächst enteilt.  

Doch spätestens seit Budapest ging auch beim Team des Titelverteidigers die wilde Fahrt los. Die Formkurve der BMWs stieg stetig an. In Nürnberg fuhren die Münchner alles in Grund und Boden, sammelten satte 124 Punkte auf dem engen Stadtkurs ein. Im Samstagsrennen holte Bruno Spengler den ersten Norisring-Sieg für BMW seit 25 Jahren sowie den gleichzeitig 25. Sieg seit dem DTM-Comeback 2012. Maxime Martin komplettierte den Doppelerfolg als Zweiter. Im Sonntagsrennen gewann Martin. Es war ein weiterer Meilenstein: Der 75. Sieg von BMW in der Geschichte der DTM.

Der Kanadier und der Belgier waren bislang auch die beiden BMW-Piloten mit den meisten Podest-Platzierungen. Bruno Spengler (1., 3., 3.) und Maxime Martin (1., 2., 3.) standen dreimal auf dem Treppchen. Tom Blomqvist und Augusto Farfus sind zwei der insgesamt vier Piloten des gesamten Feldes, die es noch nicht unter die ersten Drei schafften. Ohnehin hat der Brasilianer eine gebrauchte Saison erwischt. Ein siebter Platz am Norisring und die damit verbundenen sechs Punkte sind die traurige Zwischenbilanz. Bei den Podest-Platzierungen insgesamt reiht sich BMW (10) genau zwischen Audi (11) und Mercedes-AMG (9) ein. 

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt frohlockte nach dem Saison-Höhepunkt: „Das erfolgreiche Heimspiel auf dem Norisring gibt uns zusätzlichen Rückenwind für die kommenden Rennen. Wir werden alles dafür tun, unseren Aufwärtstrend nach Budapest und Nürnberg auch auf dem Moscow Raceway fortzusetzen.“ Gesagt, getan. Auch in Moskau waren die BMW vorne mit dabei, als die Post abging. Marco Wittmann fuhr im neunten Rennen der DTM-Saison als Dritter auf das Podium, ebenso wie tags drauf Bruno Spengler. Als Dritter stand er dabei zum 48. Mal in seiner DTM-Karriere auf dem Treppchen. 

Und so hat BMW mittlerweile sowohl in der Fahrer- als auch in der Markenwertung den Anschluss gefunden. In der Herstellerwertung ist Audi (421) derzeit unangefochten. Zu Mercedes-AMG (341) hat BMW (308) aber Tuchfühlung aufgenommen. In der Fahrerwertung fehlt zwar der herausragende Titelkandidat, aber mit Maxime Martin (5.), Marco Wittmann (7.), Timo Glock (8.) und Bruno Spengler (9.) rangieren vier Asse unter den ersten Zehn. In der Teamwertung fehlt ebenfalls das Spitzenresultat: Team RMB mit Spengler, Martin ist Vierter (139 Punkte), Team RMR mit Glock, Blomqvist ist Sechster (91) und Team RMG mit Farfus, Wittmann ist Achter (73).

Als Paradedisziplin entpuppte sich bei BMW bislang das Training. Darin sind sie Weltmeister. Dort kann BMW die meisten Pole-Positionen für sich verbuchen, nämlich fünf, mit fünf verschiedenen Fahrern. Martin, Blomqvist, Spengler, Glock und Wittmann starteten bereits ganz vorne. Mercedes-AMG (3) und Audi (2) sind hier leicht abgeschlagen. Eigentlich hätte der Brite Blomqvist als einziger bei BMW zwei Poles gehabt, doch in Moskau wies sein Fahrzeug am Sonntag nicht die vorgeschriebene Restbenzinmenge auf. Er wurde daher disqualifiziert und startete im Rennen vom Ende des Feldes. Spengler profitierte mit Platz eins nach der Session. „Den Fans haben wir wieder Action satt geboten. Ich bin stolz auf unsere Jungs. Sie sind großartige Fighter und echte Racer“, sagte Jens Marquardt nach den Rennen in Russland. In Zandvoort wollen die BMWs erneut zünden…

DTM Fahrer

Dabei sein

Ein Besuch bei der DTM ist Pflicht

Du warst noch nie bei der DTM? Wir zeigen Dir, warum ein Besuch bei der DTM Pflicht ist.

Erfahre mehr

Erfahre mehr über die DTM

DTM.tv

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen