Rast und Rocky vorne im Nürburgring-Training | DTM
2019-09-13 18:00:00

Rast und Rocky vorne im Nürburgring-Training

Rast und Rocky vorne im Nürburgring-Training

Der Nürburgring ist gutes Terrain für DTM-Tabellenführer René Rast.

Im vergangenen Jahr war er auf der Eifelstrecke der erste Fahrer in der DTM-Geschichte, der sich an einem Rennwochenende mit zwei Pole-Positions und ebenso vielen Rennsiegen die maximal mögliche Punktzahl einfuhr.

Mit der schnellsten Zeit des Tages aus den beiden Freien Trainings auf der 3,629 Kilometer kurzen Sprintstrecke am Freitag gab der deutsche Audi-Fahrer seinen Jägern im Titelkampf einen deutlichen Warnschuss.

Einmal mehr erwies sich das erste, 45-minütige Training am frühen Nachmittag als die etwas schnellere Sitzung im Vergleich zum zweiten Training über 30 Minuten, das am Ende des Nachmittags ausgetragen wurde. Daher war Rasts Bestzeit von 1:20,438 Minuten aus dem ersten Training auch die Tagesbestzeit.

„Das Wochenende hat mit P1 in FP1 gut angefangen“, sagte Rast. „Es bedeutet zwar nicht viel, aber wir hatten einen guten Vorsprung zu P2, das ist vielversprechend. Die Pace für den Longrun war in Ordnung, aber da haben wir noch etwas Arbeit vor uns. Insgesamt aber ist P1 ein guter Start.“

Tatsächlich war Rast 0,436 Sekunden schneller als Mike Rockenfeller, der als Zweiter gewertet wurde. Dahinter folgten die weiteren Audi-Fahrer Nico Müller, Jonathan Aberdein, Jamie Green, Loïc Duval sowie Robin Frijns, mit denen sieben Fahrer der Ingolstädter Marke die ersten sieben Positionen belegten.

Wie an vorherigen Wochenenden auch bestimmte Marco Wittmann einmal mehr das Tempo für BMW. Das erste Training schloss er als Achtschnellster ab. „Wir haben ein normales Freies Training abgespult“, kommentierte der Franke. „Der Abstand nach vorne ist noch ziemlich groß. Wir müssen gucken, dass wir heute im zweiten Training noch etwas Zeit finden. Das Auto war noch nicht optimal gelegen. Ich glaube, dass da noch Potenzial drin ist und dann gucken, dass wir für morgen die richtigen Schlüsse ziehen.“

Der Brasilianer Pietro Fittipaldi fuhr im zweiten WRT-Audi auf Rang neun, gefolgt von Paul Di Resta, der mit dem schnellsten R-Motorsport-Aston Martin die Top Ten komplettierte.

Tatsächlich gelang es Wittmann, seine persönliche Bestzeit im zweiten Training zu verbessern, und zwar mit fast vier Zehntelsekunden. Die Platzierung war mit P7 statt P8 nur eine Position besser, mit dem er einmal mehr bester BMW-Fahrer war.

 

„Wenn man sich den Abstand anschaut, ist er sehr positiv für uns“, räumte Wittmann ein. „Wir haben ihn von neun auf zwei Zehntel reduziert. Wir haben wirklich gute Arbeit gemacht, was das Setup betrifft, da ich im ersten Training mit dem Auto nicht wirklich happy war. Da haben wir jetzt einige gute Schritte eingeleitet, die positiv waren. Natürlich zählt es morgen, und da hoffen wir, noch mal einen Schritt machen zu können, und dann kann es schon eng werden. Ich glaube, dass wir zumindest etwas näher dran sind als in der Vergangenheit, und ich hoffe, dass wir da über Nacht darauf aufbauen können und dann morgen gut dastehen.“

 

Im zweiten Training führte Rockenfeller mit einer Zeit von 1:20,524 Minuten, 0,086 Sekunden langsamer als Rasts Bestzeit aus dem ersten Durchgang, die Reihenfolge an. „Wir hatten zwei problemlose Sessions“, sagte Rockenfeller nach dem ersten Tag bei seinem Heimspiel. „Wir haben einige Sachen ausprobiert und obwohl sich das Auto noch nicht perfekt anfühlt, ist es sicherlich nicht schlecht. Schauen wir also mal, was am Wochenende drin ist. Bislang sieht es recht vielversprechend aus.“

Jonathan Aberdein zeigte mit Platz zwei einmal mehr eine starke Leistung. Ihm folgten Frijns, Müller, Rast und Duval. Hinter BMW-Fahrer Wittmann komplettierten Green und Fittipaldi (beide Audi) und Eng (BMW) die Top Ten. Di Resta war einmal mehr schnellster Aston-Martin-Fahrer, diesmal auf P12.

Das zweite Freie Training wurde einmal kurz unterbrochen, nachdem sich bei Ferdinand von Habsburg die Fahrertür gelöst und sich selbständig gemacht hatte. Die Tür musste von der Strecke entfernt werden.
 

Tickets 2020

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2020 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Bosch

DTM YouTube

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen