Red Bull Ring Nachlese Teil 2 | DTM
2012-06-05 21:15:00

Red Bull Ring Nachlese Teil 2

Red Bull Ring Nachlese Teil 2

Der vierte DTM-Lauf der Saison 2012 auf dem Red Bull Ring wird als eines der spannendsten Rennen in die Geschichte der populärsten internationalen Tourenwagenserie eingehen. Vor der malerischen Kulisse der Steiermark und 48.500 begeisterten Zuschauern errang Edoardo Mortara für Audi seinen ersten DTM-Sieg. Über die Distanz von über 200 Kilometern setzte sich der Italiener gegen Martin Tomczyk (BMW) und Gary Paffett (Mercedes-Benz) durch, die das Podium komplettierten. DTM.com hat die Tops & Flops aus Spielberg zusammengestellt.

Der Spruch des Wochenendes: Timo Scheider
Nach einem enttäuschenden Qualifying, bei dem nur Startplatz 16 herauskam, zeigte sich Timo Scheider (Audi) fast schon sprachlos: „Die Runde war okay, die Balance ebenfalls – aber die Rundenzeit war nicht da.“ Positiv bleibt festzuhalten, dass Scheider sich im Rennen deutlich nach vorne arbeiten konnte. Die Abt-Mannschaft scheint also die offenen Fragen über Nacht beantwortet zu haben.

Der schnellste Boxenstopp: HWA bei Gary Paffett
Die Auszeichnung des schnellsten Boxenstopps wurde auf dem Red Bull Ring dem HWA-Team zuteil. In Runde 28 fertigten die Affalterbacher das DTM Mercedes AMG C-Coupé von Gary Paffett (Mercedes-Benz) in sagenhaften 21,155 Sekunden ab. Der schnelle Stopp leitete den Angriff auf den führenden Edoardo Mortara (Audi) ein – dieser verteidigte seine Position jedoch robust und so musste Paffett sich mit Rang drei begnügen.

Das längste DTM-Rennen aller Zeiten
Auf dem Red Bull Ring fand 2012 das längste DTM-Rennen aller Zeiten statt. Mit einer Distanz von 47 Runden auf dem 4,326 Kilometer langen Kurs in der Steiermark legten die Fahrer 203,322 Kilometer zurück. Trotz dieser langen Distanz blieb das Rennen bis zum Schluss spannend. Am Ende überquerten die ersten fünf Fahrer die Ziellinie innerhalb von nur 5,406 Sekunden.

Der souveränste Leader: Edoardo Mortara
Dieses Kunststück ist in der laufenden Saison der DTM noch niemandem gelungen. Mortara lag nur eine Runde nicht in Führung und überquerte souverän Ziellinie. Damit führte der Italiener das Rennen zu 97,87 Prozent an. Paffett kam in Brands Hatch auf 91,75 Prozent und in Hockenheim auf 65 Prozent. Spengler lag auf dem Lausitzring 78,85 Prozent des Rennens in Führung.

Der größte Respekt: Thomas Morgenstern
Der größte Respekt des Rennwochenendes gebührt Thomas Morgenstern. Der Skisprung-Star aus Österreich fuhr am Samstagabend Demonstrationsrunden mit einem Formel-1-Boliden von Red Bull. Dabei machte er auf Anhieb eine gute Figur. Dass sich nun im Gegenzug Mattias Ekström (Audi) oder Miguel Molina (Audi) auf die Skisprungschanze trauen werden, ist zu bezweifeln…

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