Reifendrama im ersten Lauf | DTM
2000-08-06 15:43:16

Reifendrama im ersten Lauf

Die Opel-Fahrer waren die Haupt-Leidtragenden des Reifendramas vom Sachsenring. Aber auch Klaus Ludwig zählte zu den Opfern – und hätte beinahe seinen Sieg verloren.

Wenn Manuel Reuter nicht mehr Rennen fahren mag, dann kann er sich als Hellseher selbstständig machen. Gestern noch hatte der Opel-Werksfahrer aus Mainz orakelt, ohne eine gute Rennabstimmung komme man über die Distanz hinweg in Teufels Küche. Und heute traf ihn diese verbale Keule selbst mit voller Wucht.

In der letzten Runde verlor er den dritten Platz durch einen Reifenschaden vorn rechts mit folgendem deftigen Abflug in die Leitplanken – und das auch noch ausgerechnet an seinen ärgsten Titelrivalen Bernd Schneider. "Ich konnte vorher sogar noch die Attacken von Schneider kontern", ärgerte sich der Wahl-Österreicher. "Und auf einmal macht es Bumm. In der letzten Kurve ist das natürlich besonders bitter."

Neben Reuter fielen auch seine Markenkollegen Uwe Alzen und Joachim Winkelhock Reifenschäden vorn rechts zum Opfer. Beide waren auf Kurs in die Top 5.

Dunlop, der Lieferant der Einheitsreifen für alle DTM-Autos, hat noch während der Rennpause auf die Schäden reagiert: Man empfahl, den Reifendruck fürs zweite Rennen um 0,2 bar zu erhöhen.

Aber nicht nur die Rüsselsheimer wurden von Pneuschäden heimgesucht. Auch der Sieg von Klaus Ludwig hing am seidenen Faden: In der Auslaufrunde verabschiedete sich auch sein rechter Vorderreifen...

Beim zweiten Rennen ist die Gefahr solcher Zwischenfälle reduziert: Wegen einer 15-minütigen Verzögerung vor dem Start des zweiten Laufes wird dessen Distanz von 30 auf 24 Runden verkürzt.

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