Road to Hockenheim: Gary Paffett | DTM.com | Die offizielle Webseite
2018-10-02 16:30:00

Road to Hockenheim: Gary Paffett

Road to Hockenheim: Gary Paffett

Die Fans dürfen sich beim Saisonfinale in Hockenheim auf ein DTM-Fest freuen – und auf Racing bis zur letzten Kurve. Mit Paul Di Resta, Gary Paffett (beide Mercedes-AMG) und René Rast (Audi) haben noch drei Fahrer realistische Chancen auf den Titel. DTM.com beleuchtet die individuellen Saisonverläufe der Titelkandidaten.

2005, in seinem dritten DTM-Jahr, gewann Gary Paffett die Fahrerwertung. Damals, im zarten Alter von 24 Jahren, schien der weitere Aufstieg des sympathischen Engländers nur Formsache zu sein. Nach einem Jahr DTM-Pause, in der Paffett hauptberuflich als Test- und Ersatzfahrer für McLaren-Mercedes in der Formel 1 beschäftigt war, kehrte er mit erneuten Titelambitionen 2007 in die DTM zurück. Doch mit der zweiten Fahrerkrone wollte es nicht so recht klappen, er musste sich dreimal (2009, 2010 und 2012) als Zweiter jeweils knapp geschlagen geben. Danach ging es ergebnistechnisch bergab, Paffett rutschte ins DTM-Mittelmaß ab. Im Gesamtklassement war seine Position dreimal sogar zweistellig. Das soll sich dieses Jahr ändern. Paffett war nach dem Auftaktrennen im Mai Tabellenführer, und will es auch nach dem Finale wieder sein.

Der inzwischen 37-jährige Familienvater hatte die gesamte Saison über eine Hand an der Trophäe. Mit voller Punktzahl aus Pole-Position und Sieg beendete er das erste Rennen in Hockenheim und setzte gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen. Nach Tag zwei reihte er sich dann auf Rang zwei hinter Timo Glock ein. Es folgte im ersten Saisondrittel ein packender Zweikampf an der Tabellenspitze mit dem BMW-Piloten. Paffett setzte sich nach dem ersten Rennen in Budapest erneut an die Spitze, Glock konterte unmittelbar am Sonntag. Am Norisring patzte Glock und Paffett konnte sich endlich auf Platz eins festsetzen.

Die Führung behielt Paffett bis nach dem Samstagsrennen in Misano. Zweimal null Punkte an der Adria – das strapazierte sein Punktepolster, das er sich bis dahin mit drei Siegen und drei Podestplätzen aufgebaut hatte. Markenkollege Paul Di Resta war nach einem schwachen Saisonstart zur Spitze aufgeschlossen. Mit Siegen in Brands Hatch und in Rennen eins in Misano schloss er die Lücke und am Sonntag sogar vorbei.

Doch Paffett ist zweifelsohne ein Kämpfer – nach dem Nürburgring stand er erneut auf Tabellenplatz eins. Hier leistete sich Di Resta einen Nuller. Titelverteidiger Rast stahl den beiden Mercedes-AMG-Fahrern jedoch die Show, gewann in der Eifel und auch bei der vorletzten Veranstaltung in Spielberg vier Rennen in Folge. Paffett betrieb mit zwei dritten Plätzen Schadensbegrenzung, leistete sich aber auch am Samstag in Österreich mit Platz zehn ein schwaches Ergebnis.

Vor dem Finale liegt Paffett auf Tabellenplatz zwei und mit nur vier Punkten Rückstand in Schlagdistanz zu Di Resta. Im Gegensatz zu dem Schotten hat Paffett in diesem Jahr in Hockenheim bereits brilliert, so dass seine Chancen auf den langersehnten zweiten Titelgewinn absolut intakt sind. Und zweite Plätze hat Paffett in der DTM schon genug eingefahren ...

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